MotoGP - Edwards freut sich auf neue Herausforderung

Elektronik muss verbessert werden

Colin Edwards wird nächste Woche in Malaysia zum ersten Mal wieder auf seinem CRT Bike sitzen und hat sich einiges vorgenommen...

Motorsport-Magazin.com - Nach seiner Schulterverletzung ist Colin Edwards nun bereit für die bevorstehende Saison. "Eines Morgens wachte ich auf und meine rechte Schulter schmerzte stärker als meine linke - und an der hatte ich mich gar nicht operieren lassen! Natürlich waren beide Seiten angeschlagen, die rechte musste operiert werden und die linke ist etwas wackelig. Aber das ist in Ordnung so, ich fahre hier im Boot Camp, trainiere und bringe alles in Ordnung", äußerte er zu seinem Gesundheitszustand gegenüber motogp.com. Schon in der nächsten Woche geht es für ihn und sein Forward Team nach Sepang. Dort wird der Amerikaner erst zum zweiten Mal auf seiner Suter-BMW sitzen.

Das Bike besitzt eine Menge Potenzial, aber wir werden derzeit so sehr zurückgehalten, dass wir es nur auf 65 Prozent fahren können
Colin Edwards

"Es geht vor allem um die Elektronik. Das Bike besitzt eine Menge Potenzial, aber wir werden derzeit so sehr zurückgehalten, dass wir es nur auf 65 Prozent fahren können. An diese Elektronik bin ich noch nicht gewöhnt und sie ist noch nicht konstant genug", erklärte Edwards. Mit Dingen, wie dem sanften Gas geben und der Traktionskontrolle, sei es fast so, als ob man das Rad neu erfinden würde. "Bis man das Motorrad bei 100 Prozent bewegen kann, dreht man sich im Kreis, wenn man Dinge ändert. Erst einmal muss die Elektronik passen, das ist der Hauptaspekt", ist er sich sicher.

Trotz Marco Simoncellis Unfall, in den Edwards verwickelt war, freut sich der 37-Jährige, wieder auf den Sepang International Circuit zurückzukehren. "Zuerst einmal wird es schon emotional, wieder nach Sepang zu reisen. Ich denke, dass es wichtig ist, dorthin zu gehen und wieder auf der Strecke zu fahren nachdem, was vor ein paar Monaten passierte. Und ich freue mich, dort wieder auf die Strecke zu gehen und so zu fahren, wie wir es sonst auch machen." Über die Lücke zu den Werksteams macht er sich trotz CRT Bike keine Gedanken. "Ich sorge mich eher darum, ob ich einfach Alles aus dem Motorrad herausholen kann. Wenn mich die Elektronik oder sonst irgendetwas zurückhält, dann müssen wir daran arbeiten. Ich gehe da raus und fahre so schnell wie ich nur kann, dann sehe ich, was passiert."




1 Leser-Kommentar

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am 26. Januar 2012 um 12:25 Uhr
Breitling08: Bowling
Vom Tornado zum Blackbox-Turbolüftchen. Tja Collin, zum ersten Mal siehst du so alt aus wie du bist! Die guten Zeiten echter Rennsport Herausforderung sind auch vorüber und ganz wie im Amiland hat nun auch hier die Show Priorität – Munteres im Kreis herumfahren mit Einheits- Plastikeimern die sich bald nur noch durch ihre Sponsorenaufkleber von einander Unterscheiden lassen- wow jää . . .Maisbier für alle. . . Ps. Erinnert sich noch einer an sein letztes Statement vor dem Sepang Rennen zu Alex ? Armer Collin . . .

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