GP3 - Balthasar: Durchwachsenes Heimspiel

Großes Potenzial

Heimspiel für Sebastian Balthasar auf dem Hockenheimring: So lief sein zweites GP3-Rennwochenende im Rahmen der Formel 1.

Motorsport-Magazin.com - Nachwuchstalent Sebastian Balthasar darf auch nach seinem zweiten Einsatz im Rahmen der GP3 Series 2014 weiter von einer großen Motorsportkarriere träumen. Bei seinem Heimspiel auf dem Hockenheimring vollzog der erst 17-jährige Kölner, der erst vor zwei Wochen im britischen Silverstone sein Debüt in der international renommierten Formel-1-Rahmenserie gefeiert hatte, einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt.

Nach einem technischen Defekt am Samstag zeigte der junge Rennfahrer aus dem Hilmer Motorsport-Team am Sonntag eine couragierte Leistung und belegte den 21. Platz. Dabei hatte der Rheinländer zwischenzeitlich sogar die schnellste Rennrunde inne gehabt und abschließend die absolut beste Runde nur um ein Zehntel verfehlt. Tags zuvor war Balthasar nach einem technischen Problem 24. geworden.

Großes Potenzial

"Das Heimrennen in Hockenheim hat mir riesigen Spaß gemacht. Es war ein ganz besonderes Erlebnis und ich will unbedingt mehr davon. Mit dem Auto komme ich immer besser klar, das war hier schon deutlich sichtbar", sagte ein zufriedener Balthasar nach dem Wochenende.

Auch Teamchef Franz Hilmer äußerte sich lobend: "Der Junge hat riesige Fortschritte gemacht. Er hat großes Potenzial, und ich hoffe sehr, dass er seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann."

Das Zeittraining wurde am frühen Samstagmorgen ausgetragen. Balthasars schnellste Rundenzeit von 1:29.849 Minuten reichte im 27-köpfigen internationalen Spitzenfeld der renommierten Nachwuchsserie für den 18. Startplatz. Sein Rückstand auf den drei Jahre älteren Landsmann und Polesetter Marvin Kirchhöfer betrug dabei lediglich etwa eine Sekunde.

Defekter Anlasser

Um 17:20 Uhr wurde am Samstagnachmittag das erste GP3-Rennen des Wochenendes bei extrem heißer Witterung gestartet. Für Balthasar verlief das Rennen nach technischen Problemen dagegen alles andere als erfreulich. Der Youngster plagte sich mit einem defekten Anlasser und musste sich schließlich im Ziel als 24. vollkommen unter Wert geschlagen geben.

Am frühen Sonntagmorgen wurden die Nachwuchspiloten bereits um 09:30 Uhr auf die Strecke geschickt. Aus der 12. Reihe erwischte der junge deutsche Hoffnungsträger einen prima Start und machte auf Anhieb einige Plätze gut. Allerdings wurde seine gute Laune bereits im Verlaufe der ersten Runde erneut getrübt.

Ein Rivale hatte Balthasar gedreht und damit seine Aufholjagd vorerst beendet. Anschließend zeigte der Hilmer-Pilot am Ende des Feldes, zu was er bereits jetzt in der Lage ist. Mit der zwischenzeitlich schnellsten Rennrunde machte Balthasar auf sich aufmerksam, fuhr die absolut beste Zeit im dritten Sektor und kam nach 18 Runden schließlich als 18. ins Ziel.


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