Michael Ammermüller überraschte seine Konkurrenz am Samstag beim Saisonauftakt in Valencia. Durch das Reglement bedeutet sein siebter Rang, dass er im zweiten Lauf am Sonntag auf einem noch grandioseren zweiten Startplatz steht.
Den Start zum ersten Lauf hatte der Passauer allerdings verpatzt und einige Positionen verloren. Zwei davon konnte sich Ammermüller innerhalb der ersten Runden wieder zurück erobern. Zur Mitte des Rennens folgte dann der erste Boxenstopp seiner Karriere. "Wir haben im Gegensatz zu vielen anderen die Vorder- und Hinterreifen gewechselt", erzählt Ammermüller. "Während der Tests hatten wir festgestellt, dass alle Reifen konstant abbauen. Das hat zwar beim Stopp etwas mehr Zeit gekostet, aber wenigsten hatte ich später weniger Probleme."
Auch die ungewohnte Länge des Rennens von 45 Runden machte dem 20-Jährigen wenig aus. "Von der Länge habe ich gar nicht so viel mitbekommen. Ich war die ganze Zeit damit beschäftigt mein Auto auf der Strecke zu halten." Trotz Boxenstopp hatten die Reifen stark abgebaut.
Für den zweiten Lauf setzt sich Ammermüller nicht unter Druck. "Ich muss einfach besser starten und die anderen hinter mir lassen. Dann passt das schon", grinst Ammermüller.

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