Jens Höing kennt seine Fähigkeiten ganz genau. Schon gestern prophezeite er, dass er sich im Rennen steigern würde. "Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte", verriet Höing motorsport-magazin.com. "Alle anderen sind etwas langsamer gefahren, ich etwas schneller und ich kam gut durch den Startunfall am Anfang hindurch." Das spülte ihn von Platz 14 auf Platz 5 nach vorne.
"Bis zu meinem Unfall konnte ich die Zeiten der Spitze mitgehen", zeigte er sich zufrieden. Den Ausfall nimmt er auf seine Kappe. "Es war mein Fehler. Ich bin auf den Kerb gekommen, das darf mir nicht passieren - ich habe es verbockt." Jetzt steht für seine Mechaniker eine Nachtschicht an, da Jens sich ein Teil seines Unterbodens bei seinem Dreher weggerissen hat.
Für den Sonntag ist seine Ausgangsposition nicht ganz so gut. "Mir wurde die schnellste Runde gestrichen, da ich leider unter Geld die schnellste Zeit gefahren bin", sagte er. Dem Rennen sieht er dennoch optimistisch entgegen. Denn seine große Schwäche liegt hinter ihm: "Ich kann kein Zeittraining fahren und hoffe, dass es besser wird. Ich bin im Rennen eine Sekunde schneller." Um das Qualifying-Problem in den Griff zu bekommen, begann Jens letzte Woche mit autogenem Training. "Ich muss versuchen, alles auf einer Runde zusammenzubekommen."

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