1992 lief es dann jedoch auf einmal weniger gut für McLaren - das Team konnte mit dem gleichsam innovativen wie überlegenen Williams-Renault nicht mehr mithalten und geriet ins Hintertreffen. Einzig Senna stach mit Glanzlichtern hervor, sicherte sich in Monaco, Ungarn und Belgien trotz seines unterlegenen Materials drei Saisonsiege. Besonders sein Triumph im Fürstentum blieb dabei in Erinnerung. Rundenlang hielt er auf dem engen Straßenkurs den viel schnelleren Williams seines Titelnachfolgers Nigel Mansell hinter sich. Der Brite musste bald erkennen, was auch schon Sennas Ex-Rivale aus F3-Zeiten und späterer F1-Konkurrent Martin Brundle festgestellt hatte: "Senna hat ein gottgegebenes Talent, das ich noch nirgendwo anders entdeckt habe - einen sechsten Sinn, wo es noch Grip herauszuholen gibt."
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