Nachdem er bei seinem dritten Rennen in Argentinen ein weiteres Mal Zweiter geworden war, fuhr Villeneuve bereits in seinem vierten F1-Grand-Prix auf dem Nürburgring erstmals zum Sieg. Wie auch Hamilton brachte er es in seinem Debütjahr dank der weiteren Triumphe in England, Ungarn und Portugal schlussendlich auf vier Saisonsiege, fünf zweite Plätze und elf Podestbesuche - dafür benötigte er jedoch ein Rennen weniger als der Brite. Den WM-Titel als Rookie einfahren, konnte allerdings auch Villeneuve nicht. Beim Finale in Suzuka verlor er nach einem mechanischen Defekt ein Rad und endete im Kiesbett - die Meisterschaft ging an Williams-Kollege Hill, der das Rennen mühelos gewann. Villeneuve machte seinen Traumeinstand in der Königsklasse dafür im Folgejahr perfekt - 1997 krönte er sich nach Michael Schumachers legendärem Rammstoß von Jerez in seinem zweiten Jahr zum Champion.
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