6. Emerson Fittipaldi (1970): Gerade erst aus dem fernen Südamerika nach Europa gekommen, sicherte sich Fittipaldi 1969 auf Anhieb den Titel in der hart umkämpfen britischen Formel 3. 1970 bot sich ihm so die Chance, als dritter Fahrer für Colin Chapmans legendäres Lotus-Team in der F1 zu unterschreiben. Beim Großen Preis von Großbritannien debütierte er zu Saisonmitte in der Königsklasse und schlug sich mit Platz acht hervorragend. Bereits beim folgenden Lauf in Deutschland reichte es mit dem vierten Rang dann erstmals zu WM-Punkten. Eigentlich wollte das Team den Rohdiamanten fortan behutsam aufbauen. In Monza schlug jedoch das Schicksal zu - Teamleader Jochen Rindt verunglückte im Zeittraining und die Truppe brauchte dringendst einen neuen Siegfahrer.
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