Minardi (1985-2005) - Das italienische Team aus Faenza wurde in seiner langen Formel-1-Historie zum Inbegriff des Hinterbänklers. In 340 Grands Prix holten die Mannen von Giancarlo Minardi gerade einmal 38 Punkte. Die Geschichte der Italiener war geprägt von finanziellen Engpässen und schlechtem Material. Viele verschiedene Motoren- und Technologiepartner, nahezu jährlich wechselnde Fahrerbesetzungen - die einzige Konstante im Team waren die mangelnden sportlichen Ergebnisse. Doch das sympathische Hinterbänklerteam gab oftmals jungen Piloten die Chance, sich auf der großen Bühne der Formel 1 zu präsentieren. Fahrer wie Fernando Alonso oder Mark Webber begannen ihre Karriere in der Königsklasse bei Minardi. Diese Tradition sollte auch nach der Übernahme durch Red Bull 2006 unter dem Namen Scuderia Toro Rosso weitergeführt werden. Kein geringerer als Sebastian Vettel fuhr in einem Auto, das auf Minardi zurückging, seine erste Pole Position und seinen ersten Sieg ein.
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