Sebastian Vettel: In einer der spektakulärsten Aufholjagden der Formel-1-Geschichte schaffte der amtierende Weltmeister den Sprung auf das Podium. Im Nachhinein betrachtet hat ihm der defekte Frontflügel eher noch geholfen, denn so wurde er zu seinem frühen ersten Stopp während der ersten Safety-Car-Phase genötigt. Neben spektakulären Überholmanövern hatte Vettel aber auch zwei Situationen im Rennen, die er besser hätte lösen können: Die Kollision mit Senna in der Anfangsphase war das Resultats eines Versuchs, mit dem Kopf durch die Wand zu überholen. Und bei der Vollbremsung von Ricciardo wäre er wohl besser nach links ausgewichen. Doch wenn es so schnell geht, kann man meist nur nach Instinkt fahren. Seine großartige Fahrt mit 32 gewonnenen Positionen überstrahlt alles locker. Dabei hätte es leicht in die Hose gehen können: Nach dem Fronflügelschaden ließ das Team Vettel noch mehrere draußen; wäre das Safety Car nur eine Runde früher hereingekommen, wäre der Zug abgefahren gewesen.
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