eSports - Zweites Rennen ohne Auftaktsieger

Karten in Frankreich neu gemischt

Nach einem spektakulären Auftakt in Silverstone kehrt die GTP Pro Series nach Kontinentaleuropa zurück. Sehen wir in Le Castellet einen Premierensieg?

Motorsport-Magazin.com - Der Paul Ricard HTTT ist die zweite Saisonstation der Racersleague GTP Pro Series. Der Auftakt in Silverstone war spektakulär, doch es ist bekannt, dass Frankreich in Sachen Show seinem Erzrivalen auf der Insel in nichts nachstehen möchte. Somit dürfte es auf der hochmodernen Teststrecke nahe der Cote d'Azur zu einem weiteren heißen Aufeinandertreffen der Simracing-Elite in der am heißesten umkämpften Race07-basierten Online-Meisterschaft im deutschsprachigen Raum kommen.

Auftaktsieger Sascha Glatter wird auf der von weitläufigen Auslaufzonen gekennzeichneten, ultramodernen Anlage nicht am Start sein, womit der Weg frei wird für einen neuen Saisonsieger. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass es zu einer Premiere kommen wird: Die schnellste Zeit im Pre-Qualifying zur Ermittlung der drei Grids ließ sich nämlich Ex-Meister Marek Musiol gutschreiben. Natürlich der Pilot vom Team Inside Paddock II schon einige Siege auf der Habenseite, doch sein Fabrikat hat noch kein Rennen gewonnen. Musiol zeigt mit der Bestzeit aber, dass der Matech-Ford GT1 sehr wohl konkurrenzfähig ist.

Das weitläufige Areal ermöglicht eine Reihe unterschiedlicher Linien - Foto: Racersleague

Sven Brandenburg war im besten Ferrari 458 Italia auf der zweiten Position schon fast drei Zehntel langsamer als Musiol, gefolgt vom wieder sehr stark auftrumpfenden Michael Huck und dem amtierenden Meister Thomas Wackerbauer, beide auf Maserati MC12. Insgesamt zeigte sich mit sieben Fahrzeugtypen in den Top-10 eine große Ausgeglichenheit unter den zur Verfügung stehenden Fahrzeugen. ADAC-GT-Masters-Pilot Lennart Marioneck verpasste überraschend den Sprung ins Grid 1 und wird am Montagabend in Grid 2 an den Start gehen.

Somit steht einem spannenden Rennen auf der 5,8 Kilometer langen Strecke mit der legendären Mistralgeraden - die im diesmal befahrenen Layout jedoch durch eine Schikane unterbrochen ist - nichts mehr im Wege. Ob sich tatsächlich ein neues Fahrzeug in die Siegerlisten eintragen kann, wird wie immer am Montagabend ab 20:15 Uhr im Livestream zu verfolgen sein. Nach der Vertretung beim letzten Rennen wird die Moderation nun wie üblich wieder von Heiko Stritzke übernommen.

Sendeplan Paul Ricard

20:15 Uhr - Qualifying 1
20:40 Uhr - Top-10-Qualifying
20:55 Uhr - Warm Up
21:00 Uhr - Rennen über 80 Minuten


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x