Bikes - WSS - Sofuoglu gewinnt

Lowes ist Weltmeister

Kenan Sofuoglu gewann das Rennen von Magny-Cours, war damit aber dennoch seinen WM-Titel los. Sam Lowes krönte sich mit Rang zwei zum Weltmeister.
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Motorsport-Magazin.com - Bei kühlen 17 Grad und bedecktem Himmel starteten die Supersport-Piloten in Magny-Cours zum vorletzten Lauf. Sam Lowes fehlten nur zwei Punkt, um die Weltmeisterschaft für sich zu entscheiden. Kenan Sofuoglu stand auf der Pole und entschied das leicht verkürzte Rennen am Ende für sich. Sam Lowes reichte der zweite Platz, um seinen WM-Titel zu feiern. Christian Iddon kletterte als Dritter aufs Treppchen.

Iddon hatte die Nase beim Start vorne, dicht hinter ihm lagen Lowes, Sofuoglu, Roberto Tamburini und Michael van der Mark. In einem harten Zweikampf zog Lowes an Iddon vorbei, musste sich aber kurz danach wieder hinter dem MV Augusta Fahrer einordnen. Lowes kam kurz von der Strecke ab und so schlüpfte Sofuoglu an die Spitze. Der wiederum nach einem Fehler erneut auf Position drei zurückfiel. In Runde vier übernahm Lowes die Führung erneut.

Schon nach kurzer Zeit stürzte Matthew Scholtz aus dem Rennen. Der Kampf an der Spitze tobte weiter. Lorenzo Zanetti kämpfte sich mit schnellsten Rennrunden auf Platz fünf nach vorne und verwies seinen niederländischen Teamkollegen hinter sich. Roberto Rolfo, Sheridan Morais, Riccardo, Kev Coghlan und Raffaele de Rosa fuhren ebenso unter den Top-10. Obwohl Sofuoglu zwischenzeitlich etwas abreißen ließ, fuhr er zur Rennmitte wieder an Lowes und Iddon heran.

Nach elf der 22 Rennrunden lag Lowes noch immer einen Hauch vor Iddon an der Spitze. Sofuoglu folgte unter einer Sekunde dahinter. Van der Mark war wortwörtlich an Tamburini und Zanetti auf Position vier nach vorn geslidet. Morais, Rolfo, Fabien Foret und Vladimir Leonov komplettierten die zwischenzeitlichen Top-10-Ränge. Zehn Runden vor Rennende passierten Iddon und Sofuoglu Lowes, der seinerseits Probleme mit seiner Yamaha hatte. Josh Waters und Riccardo Russo schieden aus. Rolfo rutschte in Runde 13 übers Vorderrad weg.

Fünf Runden vor Rennende passierte Sofuoglu Iddon und ging in Führung. Lowes lauerte hinter den beiden, schlug nur weniger Kurven später zu und fuhr ebenso an Iddon vorbei. Matthieu Lagrive, der Florian Marino nach einem Handbruch ersetzte, stürzte drei Runden vor Rennende. Auf der vorletzten Runde passierte Lowes Sofuoglu, der aber wenige Kurven später zurückschlug. Zanetti stürzte in der finalen Phase im Kampf um Platz vier. Lee Johnston flog etwas später ab und auch Iddon stürzte noch auf der letzten Runde.

Das Rennen wurde noch auf der letzten Runde abgebrochen. Sofuoglu feierte den Renn-Sieg, doch Lowes wurde mit seinem zweiten Rang frühzeitig Weltmeister. Iddon durfte seinen Podestplatz behalten. Foret hatte sich bis auf Rang vier nach vorne gekämpft und ließ Morais und van der Mark hinter sich. Zanetti wurde trotz Sturz als Siebter gewertet und landete damit vor Tamburini, Leonov und Alex Baldolini. Jack Kennedy, Raffaele de Rosa, Massimo Roccoli, Kev Coghlan und Luca Scassa nahmen die letzten Punkte mit.


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