ADAC GT Masters - Baumann mit gelungenem Auftakt

Gerne noch etwas mehr Punkte

Bei Traumwetter starteten die Piloten am Freitag ins Freie Training auf dem 3696 Meter langen Kurs in der Magdeburger Börde.

Motorsport-Magazin.com - Neues Team, neues Auto und zweimal Punkte: Der Österreicher Dominik Baumann ist beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben gut aus den Startlöchern gekommen. Gemeinsam mit Teamkollegin Claudia Hürtgen fuhr der 20-jährige Tiroler im schwarzen BMW Z4 GT3 als Achter und Siebter zweimal in die Punkteränge.

Natürlich hätten wir gerne noch etwas mehr Punkte geholt, aber für den Anfang sind die Resultate schon einmal okay.
Dominik Baumann

"Mit dem Auftakt können wir zufrieden sein. Natürlich hätten wir gerne noch etwas mehr Punkte geholt, aber für den Anfang sind die Resultate schon einmal okay. Die Umstellung auf den BMW ist mir gut gelungen und ich fühle mich sehr wohl im PIXUM Schubert Motorsport Team", sagte Baumann nach den Rennen.

Bei Traumwetter starteten die Piloten am Freitag ins Freie Training auf dem 3696 Meter langen Kurs in der Magdeburger Börde. Das Gespann Baumann/Hürtgen kam prima zurecht und verpasste in der zweiten Sitzung die Bestzeit lediglich um 0,115 Sekunden. Mit Platz zwei durfte man dennoch sehr zufrieden sein.

Im ersten Abschnitt des Zeittrainings am Nachmittag musste zunächst Teamkollegin Hürtgen ran. Die erfahrene Pilotin stellte den BMW Z4 GT3 auf Startplatz 12 für das Saisonauftaktrennen am Samstag. Anschließend übernahm Baumann das Steuer und sorgte in 1:28.238 Minuten als Achter für eine sehr gute Ausgangsposition im Sonntagsrennen.

Die schnellen Kurven in Spa liegen unserem Auto. Auf den langen Geraden müssen wir halt sehen, wie stark die Konkurrenz ist.
Dominik Baumann

Am Samstag mussten sich die Teams mit komplett veränderten Wetterverhältnissen anfreunden. Auf regennasser Strecke erwischte Hürtgen einen guten Start und kehrte als Zehnte aus der ersten Runde zurück. Baumanns routinierte Teamkollegin verbesserte sich zwischenzeitlich auf Rang acht, fiel bis zum Fahrerwechsel aber auf Position elf zurück. Baumann übernahm und lieferte eine fehlerfreie Vorstellung ab. Der Tiroler verbesserte sich kontinuierlich und schaffte als Achter den Einzug in die Punkteränge.

Das Rennen am Sonntag wurde bei trockenen Streckenverhältnissen gestartet. Baumann kam gut weg und behauptete seine Position im Vorderfeld. Nach dem Fahrerwechsel kehrte Teamkollegin Hürtgen als Siebte auf den Kurs zurück und ließ bis ins Ziel nichts mehr anbrennen. Als Belohnung kassierte das neu formierte Duo weitere sechs Zähler für die Meisterschaftswertung.

Baumann freut sich bereits auf das nächste Rennen: "Die schnellen Kurven in Spa liegen unserem Auto. Auf den langen Geraden müssen wir halt sehen, wie stark die Konkurrenz ist. Ich bin schon sehr gespannt."


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