ADAC GT Masters - Farnbacher ESET Racing ohne Lohn beim Finale

Getriebeschaden kostet möglichen Sieg

Zunächst sah es für das Farnbacher Team in Hockenheim gut aus. Nach Startposition drei und einem guten Start rollte der Porsche aber mit Getriebeschaden aus.

Motorsport-Magazin.com - Es begann bei tollem Spätsommerwetter so gut für die Mannschaft um Teamchef Horst Farnbacher im Feld der 30 Traumsportwagen der 13 Hersteller.

Beim Freien Training fand man eine gute Abstimmung für den von ESET Internet Security unterstützten Porsche 911 GT3 R. Und so ging man voller Zuversicht in das Qualifying am Freitagnachmittag auf dem 4,547 Kilometer langen Kurs.

Allerdings ist die zweite Startreihe hinter dem Trainingsbesten vielleicht gar nicht so schlecht.
Mario Farnbacher

Mario Farnbacher (21, Lichtenau) zeigte eine tolle Form. Der von der ADAC Stiftung Sport und Deutsche Post Speed Academy geförderte Youngster verpasste mit 0,192 Sekunden nur knapp die Pole Position und mit nur 0,014 Sekunden die erste Startreihe. "Allerdings ist die zweite Startreihe hinter dem Trainingsbesten vielleicht gar nicht so schlecht", gab sich Mario Farnbacher vor dem 60-Minuten Rennen zuversichtlich.

Und tatsächlich hatte er einen tollen Start und konnte sich schon in der zweiten Kurve auf Platz zwei vorschieben. Zwar machte von hinten die spätere Siegerin Claudia Hürtgen mächtig Druck, doch der junge Pilot blieb cool. Und zunächst sah es auch nach einem schönen Samstag aus, der jedoch jäh zerrissen wurde. Urplötzlich rollte der Porsche auf dem Kurs aus und der mögliche Podestplatz, vielleicht sogar Sieg war unmöglich. Ein Getriebeschaden beendete die beste Ausgangslage und so brauchte sich Teamkollege Niclas Kentenich erst gar nicht fertig zu machen.

Und auch am Sonntag gab es im Finalrennen, nach einem unverschuldeten Unfall, keine Zielankunft für das Team Farnbacher ESET Racing, sodass die Enttäuschung zunächst natürlich groß war.

Wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Leider hatten wir aber in dieser Saison etwas zu viel Pech.
Horst Farnbacher

Doch Teamchef Horst Farnbacher hat große Erfahrung und blickt schon wieder voraus: "Die Fahrer haben einen tollen Job gemacht und eine gute Platzierung war am Finalwochenende möglich. Wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Leider hatten wir aber in dieser Saison etwas zu viel Pech. Wir werden aber die Planung für die neue Saison frühzeitig beginnen."


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