24 h Nürburgring - Dörr: Starke Leistung bleibt unbelohnt

Drei Autos im Ziel

Für Dörr Motorsport blieb die starke Leistung beim 24-Stunden-Rennen unbelohnt: Beide McLaren fielen im Verlauf des Rennens aus.

Motorsport-Magazin.com - Pole-Position, schnellste Rennrunde und viele Führungskilometer: Dörr Motorsport zeigte beim 42. ADAC Zurich 24h-Rennen der Konkurrenz, dass die Mannschaft aus Frankfurt am Main über ein starkes Paket verfügt. Technische Zwischenfälle und ein Unfall verhinderten eine Zielankunft der beiden McLaren MP4-12C GT3. Drei der vier Toyota GT86 überquerten nach 24 Stunden die Ziellinie.

Wir haben an diesem Wochenende allen Beteiligten auf eindrucksvolle Weise gezeigt, dass wir das Tempo an der Spitze mitgehen und sogar bestimmen können.
Rainer Dörr

Dörr Motorsport setzte bei der 42. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens ein deutliches Ausrufezeichen. Nachdem Kevin Estre bereits im Qualifikationstraining die letztjährige Bestzeit um knapp sieben Sekunden unterboten hatte, drückte die Mannschaft aus Frankfurt am Main auch der Startphase des Saisonhighlights ihren Stempel auf. In eindrucksvoller Weise setzte sich der McLaren immer wieder von seinen Verfolgern ab und zeigte eine starke Performance.

Estre und seine Teamkollegen Sascha Bert, Peter Kox und Tim Mullen lieferten dabei im Kampf um die Spitze einen fehlerfreien Job ab und führten mit teilweise bis zu zwei Minuten Vorsprung auf die Verfolger. Zu Einbruch der Dunkelheit wurde das Fahrerquartett durch einen unplanmäßigen Boxenbesuch aus der Spitzengruppe gerissen. Die kurz darauf gestartete Aufholjagd endete gegen Mitternacht mit einem Unfall.

Beide McLaren bestechen durch hohes Tempo

Auch der zweite McLaren MP4-12C GT3 von Rudi Adams, Sebastian Asch, Arno Klasen und Alvaro Parente begann nach einem unplanmäßigen Boxenbesuch eine Aufholjagd. Nach etwas mehr als zwei Stunden Zeitverlust an der Box meldete sich das Fahrerquartett auf der Strecke zurück. Mit jedem Umlauf erkämpfte der zweite McLaren weitere Positionen, ehe die Antriebseinheit kurz vor Rennhalbzeit ihren Dienst quittierte.

Teamchef Rainer Dörr stimmt die Performance der McLaren zuversichtlich: "Wir haben an diesem Wochenende allen Beteiligten auf eindrucksvolle Weise gezeigt, dass wir das Tempo an der Spitze mitgehen und sogar bestimmen können. Das motiviert natürlich alle im Team, uns noch weiter zu verbessern. Jetzt gilt es die Haltbarkeit unseres Pakets auch für die Extrembelastungen eines 24h-Rennens in den Griff zu bekommen." Neben der Pole-Position sicherte sich Dörr Motorsport auch im Rennen mit dem schnellsten Umlauf einen neuen Rundenrekord beim ADAC Zurich 24h-Rennen.

Drei Zielankünfte der Toyota GT86

Drei der vier Toyota kamen ins Ziel - Foto: Sönke Brederlow

Die vier von Dörr Motorsport eingesetzten Toyota GT86 überquerten nach dem 24 stündigen Marathon die Ziellinie. Im Kampf um eine Podestplatzierung verloren Philipp Göschel, Rolf Scheibner und Frank Weishar unter anderem durch den Defekt einer Antriebswelle wertvolle Zeit, was am Ende zu Rang vier in ihrer Fahrzeugklasse führte. Maciej Dreszer, Arne Hoffmeister, Fabian Wrabetz und Florian Wolf waren ebenfalls auf dem Weg zu einer Platzierung unter den ersten Drei, als ein Konkurrent eine Kollision mit dem japanischen Sportcoupé der vier jungen Piloten verursachte. Am Ende reichte es zu Platz fünf.

Francesco Fanari, Dirk Heldmann, Stefan Kenntemich und Thomas Groher kamen dahinter auf Position sieben ins Ziel. Hans-Martin Gass, Heiko Hahn, Roland Konrad und Kristian Vetter schieden im vierten Toyota GT86 vorzeitig durch einen Motorschaden aus.

Am 05.07.2014 steht mit dem 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen die nächste Veranstaltung für Dörr Motorsport auf dem Programm.


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