Am zweiten und vorerst letzten Testtag der GP3 Serie auf der französischen Strecke Paul Ricard in Le Castellet hat Alexander Rossi die schnellste Zeit gesetzt. Der ehemalige Formel-BMW-Pilot benötigte für seine schnellste Runde nur 1:20.013 Minuten und war damit einige Hundertstel-Sekunden schneller unterwegs als sein Teamkollege Esteban Gutierrez, der noch am gestrigen Tag die schnellste Runde fuhr.

"Das war wirklich ein positiver erster Test für uns, aber auch für die ganze GP3 Serie", so ART-Teamchef Frederic Vasseur. "Wir sind sehr beeindruckt von dem Auto - die GP3, Dallara und alle technischen Partner haben einen fantastischen Job gemacht. All das Feedback von unseren Fahrern ist sehr positiv, das Auto hat eine gute Balance, bietet in schnellen Kurven sehr viel Grip und ist gut fahrbar."

Hinter dem ART-Duo an der Spitze reihten sich zwei Carlin-Piloten ein. Max Chilton fuhr eine Rundenzeit von 1:20.257 Minuten, sein Partner Adriano Buzaid war eine Zehntel langsamer unterwegs. Aus deutscher Sicht war am Nachmittag vor allem der achte Platz des Niederländers Nigel Melker erwähnenswert, der für das Team von Ralf Schumacher und Peter Mücke an den Start geht.

Bereits vor der Mittagspause war Rossi der schnellste Mann auf der Strecke, war zunächst mit 1:20.226 Minuten etwas langsamer unterwegs als später. Auf den Rängen zwei und drei reihten sich am Vormittag Pablo Sanchez Lopez (Addax Team) und James Jakes (MW Arden) ein.

Für den nächsten offiziellen Test meldet sich die GP3 Serie am 31. März und dem 1. April in Le Castellet zurück.