Mehr Motorsport - Chevrolet Cup: Platz 2 für Pfister

Tolles Ergebnis

Schaltproblem kostet dem "Pfister-Racing-Team" im zweiten Chevrolet Cruze wichtige Zeit

Motorsport-Magazin.com - Der dritte Wertungslauf des ADAC Chevrolet Cup fand am 16.06.2012 am Sachsenring statt. Bereits im Jahre 1927 wurden am "alten" Sachsenring die ersten Rennen ausgetragen. Der Sachsenring ist somit eine der traditionsreichsten, und gleichzeitig anspruchsvollsten Rennstrecken in Deutschland. Der Streckenverlauf zeichnet sich durch eine "Berg- und Talbahn" mit einigen "blind" zu fahrenden Kurven aus und verlangt den Fahrern und den Rennwagen Alles ab.

Das Pfister-Racing-Team rund um Profi-Rennfahrer und Instruktor Andreas Pfister ging wie bereits in den ersten beiden Saisonrennen wieder mit zwei Chevrolet Cruze Cup Rennwagen an den Start. In der Startnummer 10 mit der blau-weissen Folierung des Hauptsponsors "Main PostLogistik" gingen die schnellen Youngster David Griessner (AUT), Tobias Amann (GER) und Marc Coleselli (AUT) auf Zeitenjagd. Im rot-weissen "Chevy" in der Startnummer 30 griffen Thomas Eckert (GER) aus Nürnberg, Antonio Citera (SUI) aus St. Gallen und Christian Neiß (AUT) aus Krems in´s Lenkrad. Bis auf David Griessner, Marc Coleselli und Thomas Eckert war die Rennstrecke am Sachsenring absolutes Neuland für die drei weiteren Fahrer des Pfister-Racing-Teams, dementsprechend wichtig war es, das 1-Stündige Freie Training zu nutzen, um die Strecke und Ihre Eigenheiten kennenzulernen.

Startplatz 4 im Zeittraining legt den Grundstein für einen erfolgreichen Rennverlauf

Die jeweils schnellsten Fahrer aus dem freien Training gingen im Zeittraining auf die Rennstrecke, um die Startplätze für das Rennen auszufahren. Das Zeittraining ist nur 15 Minuten lang, deshalb gilt es für die Fahrer die volle Leistung auf den Punkt zu bringen und sofort konkurrenzfähige Rundenzeiten in den Asphalt zu "brennen". In der 30 qualifizierte sich Thomas Eckert auf Startplatz 9, was eine solide Ausgangsbasis für das Rennen darstellte. Besser lief es für das "Pfister-Racing-Youngster-Team" mit Marc Coleselli in der Startnummer 10 – dieser konnte sich einen guten 4ten Startplatz sichern, mit nur wenigen Zehntel-Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Beim Erlöschen der Startampeln zum 4-Stündigen Langstreckrennen konnte Coleselli sich noch um eine Position auf Platz 3 nach Vorne schieben, und sich in der Spitzengruppe halten. Antonio Citera, welcher den Start im rot-weissen Cruze absolvierte, konnte die Pace des vorderen Feldes nicht ganz mitgehen, hielt aber den Anschluss ans Mittelfeld. Nach ca. 45 gefahrenen Minuten hatte er aber Pech, und die Hoffnungen auf einen Platz in den Top-10 waren für die Startnummer 30 dahin: Ein Problem mit der Schaltung zwang den Schweizer dazu, das Auto abzustellen. Die Mechaniker des Pfister-Racing-Teams gaben daraufhin Alles, um den Rennwagen wieder einsatzfähig zu machen – dies gelang auch zügig. Somit konnte Christian Neiß das Rennen fortsetzen und eine "Aufholjagd" starten.

Sehr gut lief es zwischenzeitlich für das "Pfister-Racing-Youngster-Team": David Griessner hatte nach dem ersten Stopp das Cockpit übernommen und fuhr mit tollen und konstanten Rundenzeiten stetig schneller als seine direkten Konkurrenten. Nach mehr als einer Stunde Fahrzeit, welche er fehlerfrei absolvierte, übergab der Österreicher auf Platz 2 liegend das Steuer an Tobias Amann. Auch dieser konnte seine Pace Runde um Runde steigern und seine Rundenzeiten verbessern. Er legte damit die wichtige Basis für den "Schluss-Spurt" den nach dem letzten Boxenstopp Marc Coleselli absolvierte.

In der 30 übergab Neiß inzwischen im Fahrerwechsel an Thomas Eckert, welche die schnellsten Rundenzeiten des Trios drehen konnte. Auch Antonio Citera konnte sich in den letzten Runden noch ordentlich steigern, mehr als Platz 12 war aber durch die verlorene Zeit in der Box nicht drin. Dies sind dennoch wichtige Punkte die in der Meisterschaft noch entscheidend sein können.

Das "Pfister-Racing-Youngster-Team" gab in den letzten Runden noch einmal Alles, und Marc Coleselli konnte sogar mit 1:46:944 die absolut schnellste Runde des Rennens drehen! Somit sicherte sich die Startnummer 10 mit Platz 2 ein tolles Ergebnis und das erste Podium im ADAC Chevrolet Cup. Nach dem Pech aus den ersten beiden Läufen können die 3 Youngster nun auch wieder ein Wörtchen in der Gesamtwertung mitreden: Auf den Zweitplatzierten fehlen Ihnen nur 10 Punkte – es bleibt also spannend.




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