JR Hildebrand fährt seine erste Saison in der IndyCar Serie und erlebte bereits einen der bittersten Momente, die ein Rennfahrer überhaupt erleben kann. In Indianapolis sah der Kalifornien nach knapp 500 Meilen schon wie der sichere Sieger aus, als er in der letzten Kurve bei einem Überrundungsmanöver in die Mauer rutschte und den Sieg an Dan Wheldon abgab. Aufgeben will der Rookie aber deswegen noch lange nicht.

"Egal wie es ausgegangen ist, es ging nicht um mich. Es ging um das Team, denn sie haben mich in diese außergewöhnliche Situation gebracht, gerade wenn man das Rennende in Betracht zieht", schildert der 23-jährige Hildebrand die Umstände.

Auf 3 Rädern ins Ziel: JR Hildebrand, Foto: IndyCar
Auf 3 Rädern ins Ziel: JR Hildebrand, Foto: IndyCar

Nach seinem besten Ergebnis in der IndyCar Serie liegt Hildebrand in der Gesamtwertung auf der achten Position und führt in der Rookie-Wertung mit 33 Punkten Vorsprung auf James Jakes. Ziel Nummer eins: Der beste Neueinsteiger des Jahres werden.

"Indianapolis hat uns einen großen Schub gegeben, wir wissen, dass wir es richtig machen und konkurrenzfähig sind", so Hildebrand vor dem nächsten Rennen auf der Milwaukee Mile.

"Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich dort gefahren bin", muss der Panther-Pilot eingestehen. Umso gelegener kam der kurze Test am vergangenen Freitag. "Wir sind herausgefahren und waren sofort schnell. Trotzdem habe wir noch viele Dinge aufgegriffen und daran gearbeitet."