Ab 2012 weht in der IndyCar Serie frischer Wind. Dann nämlich wird man sich vom einheitlichen Aussehen der Boliden verabschieden und neue Wege gehen. Zwar wird man weiterhin an Dallara als Chassis-Lieferant festhalten, die Aerodynamik wird aber in vielen Bereichen frei veränderbar sein.

Um die Kosten nicht in die Höhe schießen zu lassen, wird das Chassis über 50 Prozent günstiger sein als bisher. Den Teams steht es dann frei, im Laufe der Saison pro Auto zwei verschiedene Aero-Kits zu verwenden. Diese Aero-Kits werden zuvor abgenommen und dürfen nicht mehr als 70.000 US-Dollar kosten. Zudem müssen die Teile allen Teams verfügbar gemacht werden.

Die 200 Kilogramm leichteren Autos sollen erstmals mit dem Start der Saison 2012 eingesetzt werden. "Ich denke es ist klasse, dass die IndyCar Serie weiter mit Dallara zusammen arbeitet. Sie stellen ein tolles Produkt bereit und sie haben gezeigt, dass sie gute Rennautos bauen können", findet Ryan Briscoe. "Das neue Auto macht in Sachen Sicherheit und Performance einen Schritt nach vorne."

Auch Mike Conway, der momentan noch seine Verletzungen auskuriert, freut sich auf den neuen Boliden: "Da die Autos direkt in Indianapolis gebaut werden, können Kosten eingespart und Jobs geschaffen werden", weiß der Brite. "Das Auto sieht toll aus und die Rennen werden so eng bleiben wie zuvor."