Alexander Rossi hat das Sonntags-Rennen der neuen GP3 Serie in Barcelona für sich entschieden. Der US-Amerikaner gewann den zweiten Saisonlauf auf dem Circuit de Catalunya vor Lucas Foresti und Esteban Gutierrez. "Ich bin wirklich zufrieden mit dem heutigen Rennen", so die Worte von Rossi nach dem Start-Ziel-Erfolg.

Dabei sah es am Samstagvormittag noch gar nicht gut aus für Rossi. Nur Startplatz 28 stand nach dem Qualifying zu buche, doch er arbeitete sich bis auf die achte Position vor und durfte das zweite Rennen demnach von der Pole starten, die er perfekt ausnutzte.

"Ich brauchte einen guten Start, das war klar", so Rossi. Während es direkt hinter ihm zu Raufereien kam, den unter anderem der gestrigen Rennsieger Pal Varhaug zum Opfer fiel, bog er als Führender in die erste Kurve ein.

Platz zwei holte sich der Carlin-Pilot Foresti. "Das war ein schwieriges Rennen", erläuterte der Zweitplatzierte. "Ich wurde beim Start nach außen gedrückt und habe ein Teil von meinem Frontflügel verloren, trotzdem habe ich es irgendwie geschafft, auf dem zweiten Platz zu bleiben".

In der ersten Runde hätte Foresti beinahe einen Platz an Gutierrez verloren, der von Startplatz sechs nach vorne schoss. Auch nach der ersten Runde hielt der Mexikaner den Druck auf seinen Vordermann aufrecht, verlor bei einem Überholversuch sogar einen Platz an Jean-Eric Vergne, der aber später eine Strafe bekam und durch die Boxengasse fahren musste.

Auf Platz vier kam Robert Wickens ins Ziel, der Kanadier stand schon gestern auf dem Podium. Auch Dean Smith überzeugte erneut, im zweiten Rennen wurde er Fünfter. Auf den Rängen sechs und sieben folgten Pedro Nunes und James Jakes.