In einem dramatischen und nassen Qualifying der GP3 Serie in Hockenheim hat sich Erfahrung durchgesetzt. Erst in allerletzter Sekunde fuhr James Jakes, der in den letzten Jahren in verschiedenen Formel 3-Meisterschaften unterwegs war, auf die Pole-Position. Der Brite brauchte für seine beste Runde nur 1:46.559 Minuten, das waren knapp vier Zehntel weniger als Robert Wickens benötigte.

Der Kanadier aus dem Team Status Grand Prix hat auf dem zweiten Platz dennoch beste Aussichten auf eine gute Rennplatzierung. Auf den Rängen drei und vier reihten sich zwei Fahrer von zwei weiteren Teams ein: Josef Newgarden von Carlin und Roberto Merhi von Atech CRS GP.

Von den Titelfavoriten aus dem ART-Rennstall war im heutigen Qualifying nicht viel zu sehen. Esteban Gutierrez landete zwei Plätze hinter Renger van der Zande auf dem zehnten Platz, Alexander Rossi wurde sogar nur auf der 19. Position gewertet. Damit war er sogar langsamer als Tobias Hegewald, der in Hockenheim sein Heimspiel bestreitet und von Rang 17 in das erste Rennen starten wird.