
Mattias Ekström, ausgeschieden: "Es war vom Anfang bis zum Ende ein Wochenende zum Vergessen für mich. Es ist zweifellos sehr enttäuschend, denn ich hatte mir für das Rennen auf dem Red Bull Ring viel versprochen. Ich werde alles daran setzen, dass es in zwei Wochen am Lausitzring wieder besser läuft."

Rahel Frey, Platz 17: "Mein drittes DTM-Wochenende war ein durchaus positives. Wir haben den Anschluss an die Konkurrenz gefunden und waren zeitweise sogar schon etwas schneller. Meine Renn-Pace war viel besser als bei den ersten beiden Rennen und auch sehr konstant. Leider war ich am Start etwas übermütig und habe dadurch eine Durchfahrtstrafe bekommen. Wir haben versucht, das Beste daraus zu machen. Ich bin schlussendlich doch zufrieden."

Edoardo Mortara, Platz 16: "Ein schwieriges Rennen. Nach dem Unfall in der ersten Kurve war es eigentlich gelaufen für mich. Es war ein blödes Manöver von Engel. Wir hätten unter die ersten fünf gekonnt, und das war nach der ersten Kurve nicht mehr möglich. Ich war hier konkurrenzfähig im Regen und im Trockenen."

Christian Vietoris, Platz 15: "Zu Beginn des Rennens gab es ein Kommunikationsproblem, deshalb haben wir drei Boxenstopps absolviert. Damit war der Nachmittag für mich bereits früh beeinträchtigt. Natürlich bin ich enttäuscht, aber mein Speed war sehr gut."

Maro Engel, Platz 14: "Die Durchfahrtsstrafe hat mich ein gutes Ergebnis gekostet. In der ersten Kurve fuhr links vor mir ein Auto, deshalb habe ich mich für die rechte Seite entschieden. Ich war schon fast in der Mauer und konnte nicht noch weiter ausweichen. Mein Auto lief gut, aber nach der Strafe war mein Rennen gelaufen."

Susie Stoddart, Platz 13: "Vom 15. Startplatz war das Rennen nicht einfach, aber ich hatte einen schönen Zweikampf mit Maro - das hat Spaß gemacht. Leider waren wir an diesem Wochenende nicht schnell genug. Jetzt konzentriere ich mich auf das nächste Rennen am Lausitzring."

Filipe Albuquerque, Platz 12: "Leider kam mir ein Auto in der ersten Kurve in die Quere, ich musste über die Kerbs und habe einige Plätze verloren. Der erste Boxenstopp war okay, beim zweiten habe ich etwas Zeit verloren. Im zweiten Stint habe ich etwas mit den Bremsen gekämpft, danach hatte ich einen guten dritten Stint. Im freien Training war unser Speed viel besser als heute im Rennen. Mir fehlt noch etwas Erfahrung."

Miguel Molina, Platz 11: "Das Rennen war okay. Wir haben versucht, ab dem Start zu attackieren. Der erste Boxenstopp war okay, wir haben einige Positionen gut gemacht. Der zweite war nicht ganz so gut. Aber wir haben hier einiges gelernt. Jetzt brauche ich endlich ein gutes Qualifying. Denn unsere Pace im Rennen war wieder gut. Wir blicken optimistisch auf den nächsten Einsatz in der Lausitz."

Renger van der Zande, Platz 10: "Das Wochenende war gut für mein Selbstbewusstsein und ich kam knapp hinter David ins Ziel, das ist positiv für mich. Der Testtag vor dem Wochenende hat mir sehr geholfen. Ich komme mit dem Auto immer besser zurecht. Es wäre klasse, wenn ich schon bald meine ersten Meisterschaftspunkte einfahren könnte."

David Coulthard, Platz 9: "Mit dem neunten Platz in Spielberg bin ich zufrieden. Schade, dass es für mich nicht ganz zu einem Punkt gereicht hat. Ich war nahe dran, aber nach den Boxenstopps hatte ich Verkehr und kam nicht weiter nach vorne."

Gary Paffett, Platz 8: "Ich habe am Start viel Zeit verloren und steckte danach im Verkehr fest. Als ich frei fahren konnte, lief es viel besser, aber mehr als Platz acht war nicht mehr drin. Ich bin etwas enttäuscht, aber so ist der Rennsport - gerade die DTM ist sehr hart umkämpft."

Timo Scheider, Platz 7: "Es fing ganz okay an. Leider habe ich in Turn 2 jedoch gleich ein paar kleine Flügel am Hinterwagen verloren. Aber ich kam ganz gut durch. Das Renntempo war von Beginn an gut. Mike (Rockenfeller) war leider nicht ganz so schnell, so dass vorne die Verbindung zur Spitze abgerissen ist. Unsere Boxenstopps waren nicht ganz hundertprozentig. Das führte dazu, dass das Rennergebnis nur Platz sieben wurde. Ich hätte mir mehr erwartet. Vom reinen Tempo wäre auch mehr möglich gewesen. Um in der DTM vorn zu sein, muss einfach alles stimmen. Das war heute leider nicht der Fall."

Jamie Green, Platz 6: "Das Rennen war von meinem Startplatz nicht einfach und ich hing lange hinter Mike Rockenfeller fest. Ich war in den Kurven schneller, er auf den Geraden. Ich wollte aber keine gefährliche Aktion riskieren. Mit dem Speed und der Balance meiner C-Klasse war ich sehr zufrieden."

Mike Rockenfeller, Platz 5: "Mein Start war gut. Dann war es ziemlich eng in Kurve 1. Ich fuhr einen weiten Weg. Das war wohl richtig, um eine Kollision zu vermeiden, und ich konnte den Platz halten. Ab dann hatte ich zu kämpfen und konnte das Tempo der Spitze nicht ganz mitgehen. Mit einer tollen Strategie haben mich meine Jungs trotzdem auf dem fünften Platz gehalten. Das sind wichtige Punkte, die wir mitnehmen. Schade, dass Bruno Spengler so weit nach vorne kam. Gratulation an Martin (Tomczyk), der ein tolles Rennen gefahren ist. Ein Audi-Sieg ist super!"

Bruno Spengler, Platz 4: "Das war ein super Rennen. Angesichts meines zwölften Startplatzes bin ich mit meinem vierten Platz sehr zufrieden. Meine C-Klasse war perfekt abgestimmt und super schnell. Ich konnte konstant schnelle Rundenzeiten fahren - das war der Schlüssel. Vielen Dank an mein Team für die klasse Strategie und Arbeit!"

Oliver Jarvis, Platz 3: "Ich kann es kaum glauben: mein erstes Podium im Audi Sport Team Abt Sportsline! Wir hatten ein tolles Wochenende, wir waren im Nassen und im Trockenen schnell. Ich bin froh, wieder in der Spitzengruppe zu sein. Das Auto war brillant. Wir hatten einen langsamen ersten Boxenstopp und haben dabei eine Position an Ralf (Schumacher) verloren. Es war schön, ein starkes Rennen zu haben. Hoffentlich können wir auf dem Lausitzring genauso weiter machen."

Ralf Schumacher, Platz 2: "Platz zwei und mein zweiter Podestplatz sind ein gutes Ergebnis für mich. Ich habe alles versucht, um doch noch Martin Tomczyk anzugreifen, aber es hat am Ende leider nicht ganz gereicht. Ich war das gesamte Wochenende hier in Spielberg gut unterwegs und möchte das in den kommenden Rennen fortsetzen."

Martin Tomczyk, Sieger: ""Ich glaube, das ist ein ganz spezieller Sieg. Nicht nur, weil es für das Team Phoenix der erste mit Audi in der DTM ist - sondern auch, weil ich ihn Ernst (Moser) vor der Saison versprochen habe. Wir konnten nicht damit rechnen, dass es so früh klappt, umso schöner ist es. Wie das Rennen heute verlaufen ist, stellt es sich ein Rennfahrer vor: Am Anfang etwas Abstand herausfahren und dann das Rennen bis zum Schluss kontrollieren. Ich bin einfach nur glücklich!"
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