Zu 1: Solche Situationen hatten wir ja schon gehabt. Beispielsweise bei den Rennen in Le Mans. Da man hier an der Adria nicht hingegangen ist und irgendjemanden dafür bestraft hat, gehe ich davon aus des es erlaubt war (sicherlich auch im Vorfeld besprochen).
Zu 2: Hier ein Auszug aus dem sportlichen Reglement der DTM 2010:
http://www.dmsb.de/tr_auto_rundstrecke.html?mid=204ARTIKEL S 41 UNTERBRECHUNG EINES WERTUNGSLAUFS41.4 Während der Unterbrechung des Wertungslaufs gilt:
• Weder der Wertungslauf noch die Zeitnahmesysteme werden gestoppt;
ARTIKEL S 42 WIEDERAUFNAHME EINES WERTUNGSLAUFS42.1 Die Unterbrechung des Wertungslaufs sollte so gering wie möglich gehalten werden.....
.....Sollte aufgrund besonderer Umstände eine längere Unterbrechung erforderlich sein, so kann der Renndirektor in Abstimmung mit den Sportkommissaren die entsprechenden Maßnahmen treffen und Änderungen des Zeitplans vornehmen.
Ich würde einfach mal sagen das dies viel mit den Übertragenden TV-Anstalten zu tun hat. Die haben ihre "maximale Sendezeit" und daran sollte sich die DTM halten. Als Peter Dumbrek 2004 in Zandvoort seinen schweren Unfall hatte, musste das Rennen ebenfalls unterbrochen werden:
Sein Unfall passierte in der 24. Runde (ca. 14:40). Der Re-Start erfolgte dann erst um 16:00 Uhr (also 1,20 Std später). Damals hatte man beim ZDF den Re-Start gar nicht mehr gezeigt. Heutzutage hält man sich da eher an die "75 Minuten Grenze" (Siehe auch Hockenheim 2007) um nicht plötzlich ohne TV-Übertragung da zu stehen. Nach diesem Rennen gab es nämlich ordentlich Ärger mit den Fans (es war übrigens die letzte Saison in der das ZDF die Rennen im Wechsel mit der ARD übertrug).