automatix hat geschrieben:
Für mich sind Paydriver Fahrer, die nicht mal ansatzweise reif für die F1 sind, aber sich ein Cockpit erkaufen. (wie z.b. ein Deletraz
Weil nach deiner Definition ist auch Alonso ein Paydriver, weil er von Santander unterstützt wird.
Klar machts für ein Team wie Williams Sinn, einen Maldonado zu verpflichten statt einen Hülkenberg, wenn der den Markt zu Sponsoren aus Venezuela ebnet, während ein Hülkenberg halt aus einen gesättigten Markt kommt.
Aber Maldonado hat mit seinen Sieg gezeigt, daß er ein echter Rennfahrer ist und das er sein Cockpit nicht nur wegen seiner Sponsoren hat (Hülkenberg dagegen hat seine Chance auf einen Sieg weggeworfen)
der war ein Paydriver:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Denis ... %C3%A9traz und so einen seh ich nichtmal ansatzweise in F1 Feld.
Stimmt, nach meiner Definition ist auch Alonso irgendwo ein Paydriver. Ich habe ihn spaßeshalber ja auch schon das eine oder andere Mal so genannt. Aber über Alonsos Können muss man nicht diskutieren - wir wissen alle dass er zu den Top 3 zählt in der F1. Für Ferrari ist er eine Win-Win-Situation, weil er ein genialer Fahrer ist und weil er Santander quasi mitgebracht hat. Ob man Kimi auch ohne Santander rausgeworfen hätte, darf aber bezweifelt werden. Vermutlich wäre Kimi dann ein Jahr länger bei Ferrari geblieben und dann wäre Alonso gekommen, denn es ist ja offensichtlich, dass Santander seine Ablöse mitfinanziert hat.
Dass Maldonado für dich ein guter Fahrer ist, weil er einen Sieg holte, ist deine Meinung. Sachlich betrachtet muss man sagen, dass er das ganze Jahr über ausser dem einen Sieg und einem soliden Rennen in Abu Dhabi rein gar nichts gezeigt hat. Er ist auch oft genug negativ aufgefallen. Selbst bei einem PR-Event hat er das Auto geschrottet und sich damit lächerlich gemacht.
Hülkenberg hat ebenso wie Perez einen Sieg verschenkt, das stimmt. Man sollte aber bedenken, dass es in beiden Fällen ein Regenrennen war und die sind nunmal anders und unberechenbarer als soein trockener GP in Barcelona. Für mich haben beide Fahrer eine höhere Qualität als Maldonado.
Trotzdem ist es aus Williams-Sicht absolut verständlich, dass Maldonado dort fährt. 30 Mio. Pfund bzw. mehr als 40 Mio. Dollar sind kein Pappenstiel, damit hat man schonmal rund ein Drittel des Jahresbudgets gesichert. Und eine absolute Niete ist Maldonado janun auch nicht.