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Paydriver - Fluch oder Segen?

Kein Problem. Paydriver gehören auf jeden Fall dazu.
1
11%
Horner hat recht, schiebt nicht so eine Welle.
2
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Paydriver? Hör auf! Verflucht sollen sie sein.
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Keine Stimmen
Irgendwo hörts auch mal auf, Jarno hat recht.
1
11%
Das ist relativ zu betrachten. Alles hat Vor- und Nachteile.
2
22%
Grundsätzlich ziehe ich Talent, dem Geld vor.
3
33%
Paydriver sind das Beste was es gibt.
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 9

Beitrag Sonntag, 17. Februar 2013

Beiträge: 9403
Für mich sind Paydriver Fahrer, die nicht mal ansatzweise reif für die F1 sind, aber sich ein Cockpit erkaufen. (wie z.b. ein Deletraz

Weil nach deiner Definition ist auch Alonso ein Paydriver, weil er von Santander unterstützt wird.

Klar machts für ein Team wie Williams Sinn, einen Maldonado zu verpflichten statt einen Hülkenberg, wenn der den Markt zu Sponsoren aus Venezuela ebnet, während ein Hülkenberg halt aus einen gesättigten Markt kommt.

Aber Maldonado hat mit seinen Sieg gezeigt, daß er ein echter Rennfahrer ist und das er sein Cockpit nicht nur wegen seiner Sponsoren hat (Hülkenberg dagegen hat seine Chance auf einen Sieg weggeworfen)

der war ein Paydriver: http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Denis ... %C3%A9traz und so einen seh ich nichtmal ansatzweise in F1 Feld.
Nachdem die Seite nicht mehr ordentlich funktioniert bin ich dann weg. Viel Spaß noch.

Beitrag Sonntag, 17. Februar 2013

Beiträge: 9403
formelchen hat geschrieben:
Ekelstein hat geschrieben:
Stellt sich eben die Frage, wie man einen Paydriver genau definiert. Ist es ein Fahrer, der nur aufgrund seiner Sponsoren oder sonstiger finanzieller Vorteile ein Cockpit bekommt oder jemand, der neben seinem Talent noch über ordentlich Geld als zusätzlichen Anreiz verfügt?
Die erste Sorte sehe ich in der Formel 1 aktuell nicht vertreten, die zweite, mit Leuten wie Maldonado oder Perez, beide mit fahrerischer Berechtigung und genug Talent, aber eben auch ordentlich Kohle, dagegen schon.


Ja stimmt, Maldonado oder Perez sind sicher nicht talentfrei. Wobei ich von Perez doch ne Ecke mehr halte als von Maldonado.

Ein Bruno Senna oder Vitaly Petrov waren auch nicht total grottig. Aber es hat schon Gründe, dass sie 2013 nicht mehr dabei sind. Senna hat eh nur von seinem Namen profitiert. Das zog Sponsoren an und die haben ihn in die F1 gehievt. Er fuhr bei HRT, Lotus und Williams. Nirgendwo war er länger als eine Saison und nun ist er weg vom Fenster - sicher nicht ohne Grund. Ohne den großen Namen hätte er es nie in die F1 geschafft.

Und bei Petrov war nur Geld im Spiel. Nun fehlt ihm das Geld und schwupps ist er draussen. Zum Totlachen finde ich, dass sich Petrov und seine Managerin nun über die "Paydriver" beklagt haben, die offenbar mehr Geld mitbringen als er. So schnell kanns gehen.

Aber was ich eigentlich sagen wollte: das alles sind Fahrer, die sportlich zumindest ansatzweise etwas vorzuweisen hatten. Ob es ein Senna oder Petrov ohne Geld in die F1 geschafft hätten, darf trotzdem bezweifelt werden.

Der typische Paydriver der ohne Geld sicher nicht in die F1 gekommen wäre heißt Kartikeyan. Ansonsten fällt mir spontan kein derartiger Paydriver ein, der es in den letzten Jahren in die F1 geschafft hat.

Man kann schon sagen, dass die Qualität der Paydriver die letzten Jahre besser geworden ist. Andererseits ist die Anzahl der Paydriver stetig angestiegen und erreicht 2013 einen neuen Höhepunkt, was sicher nicht positiv ist. Vor allem weil Talente wie Glock, Kovalainen und Kobayashi in die Röhre schauen.

Andererseits ist es beruhigend zu wissen dass die Paydriver, die schlechter als der Durchschnitt sind, nach 2-3 Jahren auch wieder verschwinden. Siehe Senna, siehe Petrov.


naja, wobei man bei den dreien schon irgendwo auch sieht, daß deren Qualität auch nicht überragend ist. Glock ist kein Großer, Kovalainen auch nicht und Kobayashi fährt auch nur in Suzuka gut....
Grad wenn Sauber den Kobayashi gehen läßt, dann spricht stark dagegen, daß er so ein Übertalent ist....
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Beitrag Sonntag, 17. Februar 2013

Beiträge: 26969
automatix hat geschrieben:
:D

naja, wobei man bei den dreien schon irgendwo auch sieht, daß deren Qualität auch nicht überragend ist. Glock ist kein Großer, Kovalainen auch nicht und Kobayashi fährt auch nur in Suzuka gut....
Grad wenn Sauber den Kobayashi gehen läßt, dann spricht stark dagegen, daß er so ein Übertalent ist....



Natürlich sind die alle drei keine Übertalente. Für mich sind sie Durchnittsfahrer. Kobayashi war die letzten zwei Jahre nicht konstant genug, 2012 stand er klar im Schatten von Perez. Kovalainen sah bei McLaren nicht gerade gut aus damals. Glock konnte sich nie so richtig gegen Trulli durchsetzen und war auch etwas schwankend in seinen Leistungen.

Man kann ja auch nicht nur Überfahrer haben in der F1. Aber ich halte diese drei auf jeden Fall für besser als beispielsweise einen Maldonado. Und anstelle von Caterham hätte ich doch den Wunsch gehabt, einen erfahrenen Fahrer im Team zu halten. Nun hat man einen Neuling und einen der bisher nur eine Saison in einem noch schlechteren Team fuhr. Eine gewagte Paarung....aber offenbar spielte hier eben auch das Geld eine Rolle.
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Beitrag Montag, 18. Februar 2013

Beiträge: 26969
automatix hat geschrieben:
Für mich sind Paydriver Fahrer, die nicht mal ansatzweise reif für die F1 sind, aber sich ein Cockpit erkaufen. (wie z.b. ein Deletraz

Weil nach deiner Definition ist auch Alonso ein Paydriver, weil er von Santander unterstützt wird.

Klar machts für ein Team wie Williams Sinn, einen Maldonado zu verpflichten statt einen Hülkenberg, wenn der den Markt zu Sponsoren aus Venezuela ebnet, während ein Hülkenberg halt aus einen gesättigten Markt kommt.

Aber Maldonado hat mit seinen Sieg gezeigt, daß er ein echter Rennfahrer ist und das er sein Cockpit nicht nur wegen seiner Sponsoren hat (Hülkenberg dagegen hat seine Chance auf einen Sieg weggeworfen)

der war ein Paydriver: http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Denis ... %C3%A9traz und so einen seh ich nichtmal ansatzweise in F1 Feld.



Stimmt, nach meiner Definition ist auch Alonso irgendwo ein Paydriver. Ich habe ihn spaßeshalber ja auch schon das eine oder andere Mal so genannt. Aber über Alonsos Können muss man nicht diskutieren - wir wissen alle dass er zu den Top 3 zählt in der F1. Für Ferrari ist er eine Win-Win-Situation, weil er ein genialer Fahrer ist und weil er Santander quasi mitgebracht hat. Ob man Kimi auch ohne Santander rausgeworfen hätte, darf aber bezweifelt werden. Vermutlich wäre Kimi dann ein Jahr länger bei Ferrari geblieben und dann wäre Alonso gekommen, denn es ist ja offensichtlich, dass Santander seine Ablöse mitfinanziert hat.

Dass Maldonado für dich ein guter Fahrer ist, weil er einen Sieg holte, ist deine Meinung. Sachlich betrachtet muss man sagen, dass er das ganze Jahr über ausser dem einen Sieg und einem soliden Rennen in Abu Dhabi rein gar nichts gezeigt hat. Er ist auch oft genug negativ aufgefallen. Selbst bei einem PR-Event hat er das Auto geschrottet und sich damit lächerlich gemacht.

Hülkenberg hat ebenso wie Perez einen Sieg verschenkt, das stimmt. Man sollte aber bedenken, dass es in beiden Fällen ein Regenrennen war und die sind nunmal anders und unberechenbarer als soein trockener GP in Barcelona. Für mich haben beide Fahrer eine höhere Qualität als Maldonado.

Trotzdem ist es aus Williams-Sicht absolut verständlich, dass Maldonado dort fährt. 30 Mio. Pfund bzw. mehr als 40 Mio. Dollar sind kein Pappenstiel, damit hat man schonmal rund ein Drittel des Jahresbudgets gesichert. Und eine absolute Niete ist Maldonado janun auch nicht.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Montag, 18. Februar 2013

Beiträge: 46329
automatix hat geschrieben:
Für mich sind Paydriver Fahrer, die nicht mal ansatzweise reif für die F1 sind, aber sich ein Cockpit erkaufen. (wie z.b. ein Deletraz

Weil nach deiner Definition ist auch Alonso ein Paydriver, weil er von Santander unterstützt wird.

Klar machts für ein Team wie Williams Sinn, einen Maldonado zu verpflichten statt einen Hülkenberg, wenn der den Markt zu Sponsoren aus Venezuela ebnet, während ein Hülkenberg halt aus einen gesättigten Markt kommt.

Aber Maldonado hat mit seinen Sieg gezeigt, daß er ein echter Rennfahrer ist und das er sein Cockpit nicht nur wegen seiner Sponsoren hat (Hülkenberg dagegen hat seine Chance auf einen Sieg weggeworfen)

der war ein Paydriver: http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Denis ... %C3%A9traz und so einen seh ich nichtmal ansatzweise in F1 Feld.


Wär natürlich mal interessant, alle aufzulisten, die du als Pay-Driver bezeichnest.

Beitrag Montag, 18. Februar 2013

Beiträge: 9403
ich seh in der F1 momentan gar keinen Paydriver.
Es gibt da halt Fahrer, die mehr Sponsoren im Hintergrund haben als andere und es gibt Teams, für die das wichtig ist.

Paydriver sind für mich Fahrer, die eigentlich um Welten zu schlecht für die F1 sind und da ist keiner mehr dabei.
Nachdem die Seite nicht mehr ordentlich funktioniert bin ich dann weg. Viel Spaß noch.

Beitrag Montag, 18. Februar 2013

Beiträge: 2951
Ja, so einen vom Typ Deletraz hat man heutzutage wirklich nicht mehr, allerdings liegt das wohl auch daran, dass es solche Privatteams wie Anfang der 90er noch ziemlich stark vertreten waren heute eigentlich überhaupt nicht mehr gibt. Selbst die beiden Hinterbänkler sind quasi Werksteams, HRT hätte ich es noch zugetraut, auch einen Fahrer dieser Kategorie zu bringen (wobei Deletraz eigentlich kein schlechter Fahrer ist, im Sportwagen kriegt er ja durchaus was auf die Reihe, die Formel 1 war nur nicht so seins) aber die sind ja jetzt weg und offensichtlich wird es auch keine Versuche geben, aus den Überresten noch irgendwelche ähnlich kurzlebigen Hinterherfahrerteams zu formen.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Montag, 18. Februar 2013

Beiträge: 1679
bevor ich an einen deletraz denke, fallen mir aus dieser epoche leute wie schiattarella, oder ganz extrem lavaggi ein.
auch ein diniz war ein ganz klassischer paydriver, schaffte es aber länger in der f1 zu bleiben und sich zu etwas zu entwickeln, was hier in bestimmten kreisen als "auf augenhöhe sein" definiert wird.

dass es in der aktuellen f1 keinen dieser paydriver gibt, möchte ich genauso anzweifeln, wie die aussage, dass sich diese situation verschärft hätte und gestandene piloten heute ungerechter das feld gegen welche räumen müssten die geld mitbringen, als vor 20 jahren.

Beitrag Dienstag, 19. Februar 2013

Beiträge: 46329
Wobei Diniz doch auch gar nicht soooo schlecht war. Also zumindest nicht schlechter als ein Chilton, so weit lehne ich mich mal aus dem Fenster.

Beitrag Dienstag, 19. Februar 2013

Beiträge: 1679
also ich denke, es steht ausser frage, dass diniz es weniger seiner speed zu verdanken hat, dass er 5 jahre f1 fahren konnte, als vielmehr dem geld seines vaters. dass er innerhalb dieser zeit die möglichkeiten genutzt hat, sich auch etwas zu entwickeln, möchte ich dabei ja nicht in frage stellen.
die kernaussage über einen typischen paydriver, welche hier getroffen wurde war aber doch, dass ein fahrer ohne ausreichende erfahrung und fähigkeiten, aber mit viel geld den sprung in die f1 geschafft hat. dass dieses geld genügend war für einen längeren zeitraum und die leistungskurve des piloten nicht stagnierte sondern auch etwas nach oben ging, spielt dabei ja eher eine untergeordnete rolle.
und schlussendlich prangten die parmalat sticker ja nun nicht gerade klein auf allen autos, in denen diniz während seiner f1 zeit fuhr.

Beitrag Dienstag, 19. Februar 2013

Beiträge: 2951
War ja beim schon mal erwähnten Deltraz auch so, dass er wohl einfach noch zu wenig Erfahrung hatte, um gut abschneiden zu können. Im Sportwagen hat er sich ja zu einem durchaus achtbaren Fahrer entwickelt. Die Definition eines Paydrivers kann man da wohl wirklich losgelöst vom eventuell vorhandenen Talent sehen, weil es bei ihm wirklich nur um das mitgebrachte Geld geht.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Mittwoch, 20. Februar 2013

Beiträge: 46329
Wobei Diniz im gemeinsamen Jahr bei Arrows gar nicht so viel schlechter als Hill war, gerade im Quali.

Beitrag Donnerstag, 21. Februar 2013

Beiträge: 0
formelchen hat geschrieben:
Aber über Alonsos Können muss man nicht diskutieren - wir wissen alle dass er zu den Top 3 zählt in der F1.

Er ist kein Top 3-Fahrer. Vielleicht ist er sehr schnell, aber wer erst mit unmoralischen Tricks gut aussieht und von seinen vielen abgestaubten Siegen sage ich ja nix, kann nie und nimmer ein Top 3-Fahrer sein...

Beitrag Donnerstag, 21. Februar 2013

Beiträge: 10919
Da wird er jetzt aber schwer beleidigt sein dass Deine geballte Fachkompetenz ihm das abspricht...
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Donnerstag, 21. Februar 2013
AWE AWE

Beiträge: 13287
Babaco hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Aber über Alonsos Können muss man nicht diskutieren - wir wissen alle dass er zu den Top 3 zählt in der F1.

Er ist kein Top 3-Fahrer. Vielleicht ist er sehr schnell, aber wer erst mit unmoralischen Tricks gut aussieht und von seinen vielen abgestaubten Siegen sage ich ja nix, kann nie und nimmer ein Top 3-Fahrer sein...



Dann fallen 2 deiner Helden aber auch in den Keller :-)

Beitrag Donnerstag, 21. Februar 2013

Beiträge: 1199
AWE hat geschrieben:
Babaco hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Aber über Alonsos Können muss man nicht diskutieren - wir wissen alle dass er zu den Top 3 zählt in der F1.

Er ist kein Top 3-Fahrer. Vielleicht ist er sehr schnell, aber wer erst mit unmoralischen Tricks gut aussieht und von seinen vielen abgestaubten Siegen sage ich ja nix, kann nie und nimmer ein Top 3-Fahrer sein...



Dann fallen 2 deiner Helden aber auch in den Keller :-)

Im Leben nicht!
Wie meine selige Oma immer zu sagen pflegte:
Wenn Zwei das gleiche tun, ist es lange noch nicht dasselbe
Diskutiere niemals mit Idioten!
Erst ziehen sich dich auf ihr Niveau
und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.

(c) by Mark Twain

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