Für das Team Mücke Motorsport aus Berlin ist das Heimspiel im ADAC Formel Master am vergangenen Wochenende (14./15. August) auf dem EuroSpeedway Lausitz bei Klettwitz nicht nach Wunsch verlaufen. Beide Fahrer des Rennstalls aus der deutschen Hauptstadt, der für die Farben des ADAC Berlin-Brandenburg unterwegs ist, konnten diesmal ihre Ziele nicht erreichen.

Pascal Wehrlein aus Worndorf, von der ADAC Stiftung Sport geförderter Rookie, verpasste in den Saisonläufen 13, 14 und 15 die angestrebten Podestränge. Er landete auf den Plätzen fünf, zehn und neun. In der Gesamtwertung liegt der 15-Jährige weiterhin auf dem vierten Platz. Seine Schweizer Mücke-Teamkollegin Andrina Gugger, die sich die Punkteränge fest vorgenommen hatte, wurde im ersten Rennen auf der Piste im Süden Brandenburgs Elfte, schied im zweiten Rennen aus und belegte im dritten Rennen erneut Rang elf. Im Gesamtklassement liegt die 19-Jährige auf Platz 14.

"Klar, das ist nicht das, was wir erreichen wollten. Doch so ist der Rennsport nun mal", sagt Teamchef Peter Mücke. "Im dritten Lausitz-Rennen am Sonntagnachmittag lagen wir im Reifenpoker daneben, obwohl es mit den Slicks auf abtrocknender Strecke zunächst gut aussah. Doch dann gab es wieder Regen. Da hatten Pascal und Andrina keine Chance mehr."Die Siege auf den EuroSpeedway Lausitz holten sich im Formel ADAC powered by Volkswagen der neuseeländische Gesamtspitzenreiter Richie Stanaway (2) und der zweitplatzierte Deutsche Patrick Schranner. Die Rennen 16 bis 18 des ADAC Formel Masters werden vom 27. bis 29. August auf dem Nürburgring ausgetragen.