Die Motorsportwelt ist ständig in Bewegung und kennt nur eine Richtung - das Ziel der hunderten Nachwuchsfahrer ist die Formel 1. Nur die wenigsten der jungen Fahrer schaffen es bis in die Königsklasse, viele scheitern auf dem Weg dort hin - entweder mangelt es an Geld und Sponsoren oder am Talent.
Bekanntlich führen viele Wege zum Ziel. Die GP2 Asia Serie hat ihren Meister längst gekürt, in der Superleague Formula findet an diesem Wochenende der Saisonauftakt statt, auch der deutsche Formel 3 Cup trägt die ersten Rennen aus. In der neuen GP3 Serie sind die Testfahrten in die heiße Phase gegangen, die GP2-Piloten stehen in den Startlöchern.
Formel 3 und GP2 als bestes Sprungbrett
Allein in Europa, dem wohl wichtigsten Nachwuchs-Markt für die Formel 1, gibt es etliche neue Meisterschaften. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten kommt nicht nur der Fan durcheinander - auch die Fahrer wissen oft gar nicht, in welche Klasse sie ihr knappes Geld pumpen sollen.
Wer es international mag, wird im Fundus der Formel-Rennserien ohne Probleme fündig. Was früher die Formel BMW Deutschland war und Sebastian Vettel als großes Talent herausbrachte, heißt nun Formel BMW Europa und fährt zum großen Teil im Rahmen der Formel 1. Eigentlich tolle Vorraussetzungen, mag man zumindest denken. Die Teilnehmerzahlen sprechen jedoch Bände: gerade einmal 15 Fahrer sind fest eingeschrieben.
Weitaus erfolgreicher scheint man in der Formel 3 Euro Serie aufgehoben zu sein. Allein in den letzten zwei Jahren starteten mehrere Nachwuchsfahrer von dort aus in die Formel 1 durch. Bestes Beispiel: Nick Hülkenberg. Aus der Saison 2009 gingen Jules Bianchi und Valtteri Bottas als hoffnungsvolle Kandidaten hervor - beide haben bereits Kontakt zu Formel-1-Teams geknüpft.
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