Das Konzept der neuen Rennserie bereichert die Motorsport-Szene gleich um mehrere Aspekte: Erstmals messen sich nicht nur Nachwuchspiloten, sondern auch von Volkswagen Händlern unterstützte und erfahrene Motorsportler sowie internationale PS-Legenden und Prominente in einem Rennen. Als Sportgerät dient der neue Volkswagen Scirocco R, dess Rennversion von Bioerdgas angetrieben wird und den CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlichen Konzepten um 80 Prozent reduziert – eine weitere Premiere. Talente zwischen 17 und 24 Jahren haben in der Motorsport Arena Oschersleben die Chance, sich einen der begehrten zehn Startplätze im Junior-Cup zu sichern.
"Mit dem Scirocco R Cup präsentiert Volkswagen den umweltfreundlichsten Markenpokal der Welt und betritt damit einmal mehr Motorsport-Neuland", sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Die begeisterte Resonanz auf unser Projekt und die vielen Interessenten für alle drei Fahrer-Kategorien unserer Rennserie zeigen, dass wir den richtigen Weg gegangen sind." Die Förderung des Nachwuchses hat dabei bei Volkswagen traditionell einen hohen Stellenwert. "Mit unserer ‚Tourenwagen-Schule´ unterstützen wir Talente schon seit mehr als einem Jahrzehnt auf ihrem Weg in den professionellen Motorsport. Diese Tradition, die 1998 im Lupo-Cup begonnen und später im Polo-Cup weiter geführt wurde, wird der Scirocco-Cup mit vielen neuen Ideen, wie zum Beispiel der Einbindung der Volkswagen Händler, nahtlos fortsetzen", sagt Nissen.
Während der Bioerdgas-Scirocco mit TSI-Motor und DSG-Getriebe, der als umweltschonendes Rennauto neue Maßstäbe setzt, zur Zeit in Kleinserie gefertigt wird, messen sich die Junioren in Oschersleben im Volkswagen Polo. Der 150 PS starke Rennwagen diente von 2004 bis 2009 als "Unterrichtsgerät" der Tourenwagen-Schule. Bewertungskriterien für eine Teilnahme an der Nachfolger-Serie sind nicht nur die Leistungen auf der Strecke, die in verschiedenen Übungen und Tests bewertet werden. Auf dem Programm der Sichtung stehen auch Flaggenkunde, Einzelinterviews sowie die Präsentation der Teilnehmer für Presse und Sponsoren. Neben Chefinstruktor Benedikt große Darrelmann und dem langjährigen Cup-Koordinator Hans Top wird auch Motorsport-Direktor Kris Nissen den neuen Jahrgang genau unter die Lupe nehmen.

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