Für Andy Priaulx war der erste Lauf der Tourenwagen-WM in Zandvoort kein Zuckerschlecken. Der BMW-Pilot fuhr mit einem Zusatzgewicht von 35 Kilogramm und kämpfte um den achten Platz sowie die damit verbundene Pole Position für das folgende zweite Rennen.

Zunächst sorgte Priaulx mit einem Überholmanöver an Jordi Gené für Aufsehen. Der Brite quetschte sich quasi vorbei, dabei kam es sogar zu einem Kontakt zwischen den beide Fahrzeugen. "Es war ein harter Kampf um eine besonders wichtige Position. Normalerweise bin ich jemand, der andere Fahrzeuge beim Überholen nicht berührt. Es war keine Absicht", sagte Priaulx zu motorsport-magazin.com.

Wenig später flog der direkt vor Priaulx fahrende Rob Huff hart in die Reifen ab. Auf dem TV-Bild war nicht zu erkennen, ob es zuvor eine Berührung zwischen den beiden Boliden gab. "Es gab kein Kontakt", stellt Priaulx nach dem Rennen klar. "Ich war schon am Start direkt hinter Huff. Dort hatte er eine Kollision mit einem anderen Wagen. Dabei ist sein Chevrolet sehr hoch in die Luft gestiegen. Ich denke, dass ihm dann etwas am Auto gebrochen ist und er deswegen abflog. Mir war klar, dass er zurück auf die Strecke geschleudert wird. Daher habe ich versucht auszuweichen und dabei ist mein Auto ins Schlingern gekommen."