Formel 3 EM - Mücke: In Pau achtbar geschlagen

Qualifying war besonders wichtig

Nur eine Woche vor dem Lauf in Brands Hatch war Mücke Motorsport in Pau im Einsatz. Mit den Plätzen vier, sechs und acht schlug sich das Team gut.

Motorsport-Magazin.com - Guter Speed, gute Performance und vorn mit dabei - das Team Mücke Motorsport aus Berlin blickt auf eine solide Vorstellung bei der zweiten Station der neuen Formel-3-Europameisterschaft zurück, die am vergangenen Wochenende (11. bis 13. Mai) auf dem Stadtkurs im südfranzösischen Pau in der britischen Formel-3-Meisterschaft ausgetragen wurde. Der Schwede Felix Rosenqvist verpasste im ersten Rennen am Samstag auf der 2,76 Kilometer langen Piste als Vierter nur knapp das Podium und wurde tags darauf Sechster.

Felix und Pascal haben bei ihrer Renn-Premiere auf dem engen Stadtkurs von Pau eine gute Vorstellung abgeliefert.
Peter Mücke

Sein Mücke-Teamkollege Pascal Wehrlein (beide Dallara Mercedes), der von der ADAC Stiftung Sport und der Deutsche Post Speed Academy gefördert wird und im Vorjahr Champion im ADAC Formel Masters war, wurde am Sonntag Achter. Am Samstag war er nach einer unverschuldeten Kollision an zweiter Stelle liegend ausgeschieden. Die Siege an beiden Tagen holte sich der Italiener Raffaele Marciello (Dallara Mercedes).

Konzentration auf Brands Hatch

"Felix und Pascal haben bei ihrer Renn-Premiere auf dem engen Stadtkurs von Pau eine gute Vorstellung abgeliefert", sagt Teamchef Peter Mücke. "Nicht zuletzt ist das an den jeweils zweitbesten Rundenzeiten abzulesen, die Pascal am Samstag und Felix am Sonntag erzielten." Jetzt gilt die Konzentration des Rennstalls aus der deutschen Hauptstadt bereits dem kommenden Wochenende (18. bis 20. Mai), wo im englischen Brands Hatch im Rahmenprogramm des zweiten DTM-Laufs die Saisonrennen vier bis sechs der Formel-3-Euroserie auf dem Programm stehen, von denen wieder zwei auch zur EM gewertet werden.

Ins Brands Hatch ist es für die Formel-3-Piloten nicht einfach, während des Rennens zu überholen.
Peter Mücke

"Ins Brands Hatch ist es für die Formel-3-Piloten nicht einfach, während des Rennens zu überholen, zumal am Wochenende auf der nur knapp zwei Kilometer langen Streckenvariante gefahren wird", erklärt Peter Mücke. "Deshalb ist es ganz wichtig, bereits im Qualifying vorn mit von der Partie zu sein, wenn man so wie wir Plätze auf dem Podest anstrebt", sagt der Besitzer des Berliner Rennstalls, der auf der Insel zudem mit dem Schotten David Coulthard und dem Kanadier Robert Wickens (beide AMG Mercedes C-Coupé) in der DTM Platzierungen in den Punkterängen anstrebt.


© adrivo Sportpresse GmbH/Mücke Motorsport 
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