WRC

Kurznachrichten aus dem Volkswagen Biwak

von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Nachtschicht: Robby Gordon erreichte nach seinem Unfall auf Etappe sechs kurz vor Mitternacht das Biwak in Zouerat. Der Volkswagen Werkspilot: "Wir sind auf ein Auto aufgelaufen, wechselten auf die linke Spur. Nach einem kleinen Sprung folgte direkt eine weitere Kuppe, die wir bei der Landung trafen. Dann überschlugen wir uns mehrfach." Das Team legte eine intensive Nachtschicht ein. "Wir tauschten Aufhängungen, Kupplung und Lenkung", so Cheftechniker Eduard Weidl. "Um sechs Uhr morgens war alles fertig."

Allein in der Wüste: Im Marathon-Biwak erwartet die Fahrer nur Einsamkeit, denn in Tichit stehen auf einer topfebenen Schottereinöde nur wenige Häuser. Der Boden ist so hart, dass die Versorgungs-Flugzeuge den Parkplatz im Gelände frei wählen können. Abends dürfen nur Fahrer und Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen ins Biwak.

Vergesslicher Fahrer: Just vor dem Start zur Marathon-Etappe vergaß Volkswagen Werkspilot Robby Gordon seinen Waschbeutel. In Tichit, wo es keine Geschäfte gibt, muss sich der Amerikaner Zahnbürste und Rasierer von den Teamkollegen leihen.

Starke Leistung: Stéphane Henrard belegt im privat eingesetzten Buggy mit Volkswagen 1,9-Liter-TDI-Motor Platz acht der Gesamtwertung. Der Belgier sicherte sich nach einer starken Fahrt mit der achtbesten Tageszeit auch die führende Position in der Klasse der zweiradgetriebenen Fahrzeuge.


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