VLN

VLN1 2018: Manthey Racing gewinnt Saisonauftakt

Die Sieger der 64. ADAC Westfalenfahrt in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring heißen Estre, Bamber und Vanthoor von Manthey Racing.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Die Polesetter der 64. ADAC Westfalenfahrt - Kevin Estre, Earl Bamber und Laurens Vanthoor im Manthey-Porsche 911 GT3 R #911 - sicherten sich beim Auftakt der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der legendären Nordschleife den Sieg. In der Klasse SP9 verwiesen sie Markus Winkelhock und Nico Müller vom Audi Sport Team BWT auf Rang zwei. Klaus Bachler und Sven Müller im Falken-Motorsports-Porsche erzielten den letzten Podestplatz.

Platz vier in der SP9 ging an das Audi Sport Team Land in der Besetzung Christopher Mies mit den Brüdern Kelvin und Sheldon van der Linde. Dahinter kamen Dominik Baumann, Edoardo Mortara und Renger van der Zande für das Mercedes-AMG Team HTP ins Ziel. Position sechs fuhren Robin Frijns und Dries Vanthoor vom Audi Sport Team WRT ein.

Die Top-10 komplettierten Richard Lietz, Nick Tandy und Patrick Pilet im zweiten Manthey-Porsche, Renger van der Zande, Christian Hohenadel und Indy Dontje im Mann-Filter-Mercedes, Frank Stippler, Christopher Haase und Frederic Vervisch im Phoenix-Audi sowie Nick Catsburg, Richard Westbrook und John Edwards im Rowe-BMW.

Einen dramatischen Zieleinlauf erlebte VLN-Meister Michael Schrey: Er musste seinen BMW M235i über die Ziellinie schieben. Seine Mühe blieb unbelohnt, da er wegen eines Regelverstoßes aus der Wertung genommen wurde.

Das 4-Stunden-Rennen stand wegen Schneefalls zu Beginn der Woche zeitweise auf der Kippe. Am Renntag präsentierte sich die Eifel mit blauem Himmel und Sonnenschein jedoch von ihrer besten Seite. Lediglich Nebel am Samstagmorgen beeinträchtigte den Ablauf leicht: Der Zeitplan wurde um eine halbe Stunde verschoben, sodass der Rennstart erst um 12:30 Uhr erfolgte.

Zahlreiche bekannte Namen wie die ehemaligen Formel-1-Piloten Markus Winkelhock, Andre Lotterer, Gabriele Tarquini und Nicola Larini sowie die DTM-Piloten Nico Müller, Robin Frijns und Edoardo Mortara sorgten für ein illustres Starterfeld zum Auftakt.

Der erste Saisonlauf 2018 stand zeitweise auf der Kippe - Foto: Dunlop

Dunlop startet breit aufgestellt in die Saison

Reifenhersteller Dunlop nutzt die VLN-Läufe ebenfalls zur Vorbereitung auf den Klassiker schlechthin - das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Mit dem Land-Audi gewann Dunlop im vergangenen Jahr das Langstreckenrennen auf der Nordschleife. Auch in diesem Jahr begleitet Dunlop Top-Teams von Audi. Die werksunterstützten Audi R8 LMS von Phoenix Racing und WRT werden bei den kommenden VLN-Läufen ausgerüstet. Aber auch die beiden privat eingesetzten Audi R8 von Car Collection starten in der VLN und beim 24h-Rennen auf Dunlop.

Darüber hinaus rüstet Dunlop zum ersten Mal auch Porsche 911 GT3 R auf der Nordschleife aus. Nach intensiven Reifentests in der zweiten Hälfte der vergangenen VLN-Saison rollen 2018 die beiden 911er von Frikadelli Racing mit GT3-Rennreifen von Dunlop. Des Weiteren arbeitet Dunlop eng mit dem Porsche-Team GetSpeed in der GT3-Klasse zusammen. Und der nagelneue Porsche 911 GT3 Cup MR von Uwe Alzen Automotive kämpft auf Dunlop in der SP7-Klasse um den Sieg.

Der zweite Lauf der VLN, das 43. DMV 4-Stunden-Rennen, findet bereits in zwei Wochen (7. April) statt.


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