VLN

Wochenspiegel Team Monschau holt ersten VLN-Saisonsieg 2017

Von Startplatz zwei aus fuhr das Wochenspiegel Team Monschau einen souveränen ersten Saisonsieg ein. Porsche und Audi komplettieren das Podium.
von Haris Durakovic

Motorsport-Magazin.com - Die Dominanz ist gebrochen. Erstmals in der aktuellen VLN-Saison steht kein Porsche an der Spitze. Nach dem 23. Platz im ersten und dem Aus im zweiten VLN-Lauf 2017 setzte sich der Ferrari von Wochenspiegel Team Monschau erstmals an die Spitze des Gesamtklassements. Zweite wurde der Manthey Racing-Porsche vor dem Montaplast by Land-Motorsport-Audi.

Bereits in der Anfangsphase machte Porsche-Pilot Jochen Krumbach Druck auf Pole Setter Sven Müller im Porsche 911 GT3 R. Nach der ersten Runde betrug der Abstand zwischen den beiden lediglich anderthalb Sekunden. Krumbach knabberte den Rückstand immer mehr ab, nach dem ersten Stopp in Runde acht zog der spätere Rennsieger schließlich vorbei am Porsche. Die Führung ließen sich Krumbach und seine Teamkollegen Oliver Kainz und Georg Weiss bis zum Schluss nicht mehr nehmen, bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und lagen am Ende nach 27 Runden fast eine Minute vor dem Manthey-Porsche mit Otto Klohs, Matthieu Jaminet und Lars Kern.

P2 hat das Manthey Racing-Team allerdings einem technischen Defekt des Montaplast by Land-Motorsport-Audi zu verdanken. Die beiden Piloten Jeffrey Schmidt und Michael Ammermüller lagen lange Zeit aussichtsreich auf dem zweiten Platz, doch der letzte Stopp kostete das Sieger-Team des 24h-Rennens auf dem Nürburgring den zweiten Rang. Das Auto ließ sich zunächst nicht starten, Schmidt konnte das Rennen aber wieder aufnehmen. Dadurch zog der Manthey-Porsche vorbei. Auch der Renault R.S.01 mit rutschte noch durch und verdrängte den Land-Audi auf den unglücklichen vierten Platz. Am Ende profitierten Schmidt und Ammermüller von einer Zeitstrafe über 45 Sekunden und zogen damit auf das Podium.

Runde Sache

Beim dritten VLN-Lauf - dem ersten nach dem 24-Stunden-Rennen - gingen insgesamt 142 Fahrzeuge an den Start. Darunter gut vertreten: der Reifenhersteller Dunlop. Traditionell ist die Reifenmarke mit dem "Flying D" eine feste Größe auch bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg auf der Nürburgring-Nordschleife kämpfen. Außerdem ist Dunlop Technical Partner von BMW Motorsport und damit exklusiver Reifenpartner des BMW M235i Racing Cup.

Die teilnehmerstärkste Klasse der VLN geht geschlossen auf Dunlop an den Start. Und auch alle Opel Astra Cup-Fahrzeuge, die auf der Nordschleife in der Cup-1-Klasse starten, fahren exklusiv auf Dunlop-Rennreifen - ebenso wie die Teilnehmer von DMV GT und Touring Car Cup, DMSB-Tourenwagen-Cup und Dunlop-FHR-Cup.


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