VLN

Strahlende Gesichter am Ring - Teams engagieren sich für den guten Zweck

Zahlreiche VLN-Teams kehrten am vergangenen Montag zum Nürburgring zurück und bereiteten Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen eine Freude.
von Sönke Brederlow

Motorsport-Magazin.com - Obwohl die Saison bereits beendet ist, kehrten am vergangenen Montag zahlreiche VLN-Teams an den Nürburgring zurück und gingen bei der Benefiz-Veranstaltung 'Race4Friends' an den Start. Bei dem Event, das bereits zum fünften Mal stattfand, ging es darum, Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen eine Freude zu machen. Darüber hinaus wurden Spenden gesammelt, die ein oder mehreren Institutionen zu Gute kommen werden.

Die strahlenden Gesichter der Gäste waren wirklich einmalig.
Melanie Schulz

Neben Roadrunner Racing, die mit einem Renault Clio Cup an den Nürburgring reisten, waren auch AVIA racing, Sorg Rennsport, T+N Motorsport sowie das Hellboys Racing Team mit an Bord. Für die reibungslose Organisation zeichnete der gleichnamige Verein 'Race4Friends e.V.' verantwortlich, der von rund 200 ehrenamtlichen Helfern vor Ort unterstützt wurde. In verschiedenen Rennfahrzeugen erlebten insgesamt mehr als 600 Taxigäste mit Behinderung einen rundum unvergesslichen Tag in der Eifel.

Ein außergewöhnlicher Tag

AVIA racing brachte neben dem bekannten Aston Martin aus der VLN auch den Opel Adam aus dem Rallye-Sport mit, der von Melanie Schulz pilotiert wird. "Das war eine unglaublich tolle Erfahrung und ein wahnsinniges Erlebnis", strahlte die Rallye-Pilotin, die auf dem Nürburgring mehr als 150 Kilometer mit glücklichen Taxigästen abspulte. "Wir waren den ganzen Tag unterwegs und sind gefahren, bis der Tank leer war."

Roadrunner Racing brachte einen Clio mit - Foto: Patrick Funk

Die 25-Jährige, die sonst für AVIA racing im ADAC Opel Rallye Cup startet, freute sich über den ungewöhnlichen Termin. "Am Ende hatten alle Beifahrer großen Spaß, auch wenn der eine oder andere zunächst etwas skeptisch war", erzählte Schulz. "Die strahlenden Gesichter der Gäste waren wirklich einmalig."

Und auch die Beifahrer freuten sich über den außergewöhnlichen Tag. "Es ist das Gefühl zu 100 Prozent willkommen zu sein, so angenommen zu werden wie man eben ist", freuten sich die rund 40 geistig und körperlich behinderten Schüler und Schülerinnen und 15 Begleitpersonen von der Wichernschule aus Mühltal bei Darmstadt, die bereits zum vierten Mal am Race4Friends teilnahmen. "Hier nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Euch Fahrer!"


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