MINI Trophy

Mentale Stärke machte den Unterschied - Erster Sieg für Fredrik Lestrup

Der schnelle Schwede Fredrik Lestrup überzeugte mit souveräner Vorstellung beim Rennen im Rahmen des ADAC Masters Weekend auf dem Sachsenring.

Motorsport-Magazin.com - Nach drei Jahren in der MINI Challenge hat es nun endlich für Fredrik Lestrup (Stockholm/S, Caisley International) geklappt: Auf dem Sachsenring holte sich der 26-jährige Schwede am Samstag den ersten MINI Challenge Sieg seiner Karriere. Knapp hinter dem Schweden kamen Nico Bastian (Hemsbach, GIGAMOT) als Zweiter und Lokalmatador Steve Kirsch (Chemnitz, Frensch Power Motorsport) als Dritter ins Ziel.

Start-Ziel-Sieg

Bei dem spannenden Rennen, das im Rahmen des ADAC Masters Weekend ausgetragen wurde, startete Lestrup von der Pole Position und verteidigte seine Führung über die komplette 30-minütige Renndistanz. "Ich bin natürlich überglücklich. Ein Sieg war für mich schon oft zum Greifen nah, aber es hat nie gereicht. In diesem Jahr bin ich mental stärker, das hat den Unterschied ausgemacht", so der Sieger.

Ich bin natürlich überglücklich. Ein Sieg war für mich schon oft zum Greifen nah, aber es hat nie gereicht.
Fredrik Lestrup

Vor allem gegen Rennende musste Lestrup noch um seinen Sieg zittern. Hinter ihm holte Bastian mächtig auf, der den Schweden aber schlussendlich nicht mehr überholen konnte. "Das war ein unglaubliches Rennen. Ich habe den Start komplett verschlafen – so etwas ist mir noch nie passiert. Plötzlich war ich auf Rang sieben oder acht, danach habe ich nur noch attackiert und wurde mit Platz zwei belohnt", so der 21-Jährige, der von Startplatz fünf aus gestartet war.

Zufrieden mit Platz drei

Auch Kirsch, der von Platz zwei ins Rennen gegangen war, konnte in der zweiten Hälfte das Tempo von Bastian nicht halten. Der 31-jährige Sachse, der im Vorjahr an gleicher Stelle gewinnen konnte, zeigte sich aber auch mit dem dritten Platz zufrieden: "Die drei Schnellsten stehen auf den Podium, das Ergebnis geht von daher voll in Ordnung. Ich hatte recht früh Probleme mit meinem rechten Vorderreifen, so dass ich mir das Rennen gut einteilen musste. Eine Runde länger und es wäre sich vermutlich auch mit dem Podium nicht mehr ausgegangen."

Die drei Schnellsten stehen auf den Podium, das Ergebnis geht von daher voll in Ordnung.
Steve Kirsch

Zwischenzeitlich auf Podiumskurs lag auch Maciek Steinhof (Krakau/PL, MINI Polska). Der polnische MINI Challenge Newcomer musste Bastian aber ebenfalls passieren lassen. Steihof rettete in einem sehenswerten Duell mit Jürgen Schmarl (Rum/A, FAST FORWARD-TEAM SPICY) noch seinen vierten Platz ins Ziel. Schmarl wurde Fünfter.

Pole Position für Vieth am Sonntag

Aus sämtlichen Positionskämpfen heraus hielt sich hingegen Hendrik Vieth (Leer, GIGAMOT). Der Titelverteidiger und Doppelsieger der ersten beiden Saisonläufe vom Hockenheimring konzentrierte sich darauf, den sechsten Rang kontrolliert nach Hause zu fahren. Diese Platzierung beschert dem 25-Jährigen die Pole Position beim zweiten Rennen. Denn den Regeln der MINI Challenge entsprechend treten die Top-Sechs des Samstagslaufs am Folgetag in umgekehrter Reihenfolge an.


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