GP2 Asien

Rückstand zu groß - Bianchi sieht keine Chancen mehr

Während sich Romain Grosjean über seinen ersten GP2-Sieg seit fast zwei Jahren freute, schwanden die Titel-Chancen von Jules Bianchi.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Romain Grosjean war nach seinem Erfolg in Imola natürlich auf ganzer Linie zufrieden: Gesamtführung übernommen und die besten Chancen auf den Gewinn der kleinen GP2-Meisterschaft. "Das war heute mein erster GP2-Sieg seit Monaco 2009, es ist schon lange her, aber es fühlt sich gut an", so Grosjean nach Platz eins im Hauptrennen von Imola.

In der Gesamtwertung liegt der Franzose nun fünf Punkte vor seinem ärgsten Verfolger Jules Bianchi, der heute Dritter wurde. "Morgen wird es daher wichtig, einen guten Start zu erwischen und den Problemen der ersten Runden aus dem Weg zu gehen. Danach wissen wir, dass wir das Tempo mitgehen können."

Ich mache mir keinen Druck, denn ich kann nichts verlieren
Jules Bianchi

Fraglich sei viel eher, wie das Wetter wird und ob man in Imola überholen kann. Aber mit seinem Vorsprung muss Grosjean eigentlich nichts riskieren, der Druck lastet auf Bianchi, dem schon fast nichts außer dem Rennsieg bleibt, wenn er überhaupt noch eine Chance haben will.

"Ich kann nur noch sieben Punkte holen und starte von Platz sechs. Ich mache mir keinen Druck, denn ich kann nichts verlieren. Ich werde einfach mein bestes geben", so der Franzose, der die Meisterschaft bis gestern noch anführte.

Eine bessere Platzierung im ersten Lauf am Samstag verhinderte unter anderem ein schlechter Start. "Ich hatte wieder zu viel Wheelspin, ich weiß gar nicht genau warum, da müssen wir erst einen genauen Blick auf die Daten werfen", so der Drittplatzierte des Tages.

Vom Hauptrennen ausgeschlossen wurde übrigens Davide Valsecchi, der auf Platz sechs ins Ziel kam. Nach dem Rennen wurde festgestellt, dass sein Unterboden zu niedrig war. Am Sonntag muss der Italiener nun von ganz hinten starten, freuen darf sich dagegen Fairuz Fauzy: Er rückte auf Platz acht vor und steht im Sprintrennen auf der Pole.


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