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Formula Master

Punkte aber nicht glücklich - Rahel Frey nach dem Rennen in Pau

Die Schweizerin Rahel Frey startet 2007 in der Formula Master. In Pau hätte es beinahe zu einem Platz auf dem Podium gereicht.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Für Teamchef Andreas Jenzer ist Rahel Frey laut Aussage in der Motorsport aktuell die "beste aller Frauen, die momentan fahren". Momentan fährt die Schweizerin für Jenzer Motorsport in der neu gegründeten Formula Master Serie im Rahmenprogramm der Tourenwagen-WM.

Rahel Frey in Valencia - Foto: IFM

Am vergangenen Wochenende war Rahel Frey in den Straßen von Pau unterwegs und konnte die ersten Punkte in dieser Saison einfahren. Doch es hätte noch mehr sein können. Im zweiten Rennen am Sonntag lag die 21-jährige in der Anfangsphase auf einem guten zweiten Platz, bis sie ein technischer Defekt stoppte.

"Zufrieden kann ich mit dem Wochenende sicher nicht sein", so Frey gegenüber adrivo.com. "Im Training habe ich mir selber ein Bein gestellt, als ich in meiner zweiten Runde einen Mauerkontakt hatte. Dadurch hat mir wichtige Trainingszeit gefehlt." Resultat war eine nicht zufriedenstellende Qualifikation und nur der zwölfte Startplatz für das Rennen am Samstag.

Dort konnte sich Rahel Frey bis auf die siebte Position verbessern und so zwei Zähler für die Meisterschaft ergattern. Viel wertvoller war allerdings der zweite Startplatz für das zweite Rennen. Diesen hätte sie auch ins Ziel bringen können, wenn sie nicht, wie erwähnt, ein Defekt gestoppt hätte. "Schon am Start bekam ich eine Warnmeldung, weil die Wassertemperatur zu hoch war", berichtet Frey. "Nach der Safety-Car-Phase ging das Lämpchen wieder aus, kurze Zeit später gab es dann doch einen Motorschaden."

Ich will vorne mitfahren
Rahel Frey

Bei der Bergung des Fahrzeugs mit der Nummer zwei stellten sich die Streckenposten nicht grade vorbildlich an. Beim Abschleppen geriet der Bolide außer Kontrolle und überschlug sich, Frey war dort schon auf dem Weg zurück in die Boxengasse. "Das habe ich gar nicht mitbekommen, mein Team hat mir die Aktion erst nachher im Fernsehen gezeigt. Immerhin müssen wir den Schaden nicht selbst tragen, dafür gibt es eine Versicherung", sagt Frey zu adrivo.com.

Für die kommenden Rennen ist die Devise bei der Schweizerin klar: "Ich will den Rest der Saison vorne mitfahren. Schon in Valencia lief es mit dem sechsten Startplatz nicht schlecht, leider wurde ich dann im ersten Rennen in eine Startkollision verwickelt und im zweiten Lauf streikte das Getriebe."


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