DRS

Erfüllter Kindheitstraum macht Lust auf mehr - Robel will weiter an Karriere basteln

Jüngster Meister in DRS-Geschichte steigt enthusiastisch in die Planung 2009 ein und will erfolgreiche Laufbahn festigen.
von Uwe Köllner

Motorsport-Magazin.com - In Eisenberg hat er nach der Krone der DRS-Meisterschaft gegriffen und sich durch seine souveräne Fahrweise einen Kindheitstraum erfüllt: Als jüngster Meister ist der erst 22-jährige Thomas Robel in die deutsche Rallye-Geschichte eingegangen. Zur Zeit "bastelt" er an der Fortführung seiner bisher steilen Karriere und hat sich neue Ziele gesteckt.

Neue Ziele brauchen aber verlässliche Sponsoren. Möchte Thomas doch gemeinsam mit seinem Beifahrer, dem 27-jährigen Henry Wichura, im kommenden Jahr weiter auf den Siegespodesten stehen. Immerhin waren der Konstruktionsmechaniker und der Geologe in dieser Saison mit ihrem Honda Integra Type R sehr konstant unterwegs. Ihre verlässliche, souveräne Leistung brachte schließlich den erhofften Erfolg.

Zur Zeit ist Thomas Robel auf der Motorshow in Essen unterwegs. Kontakte, Kontakte, Kontakte: Das sind momentan die drei hauptsächlichen Schlagworte, die dem Youngster nach seinem DRS-Sieg spontan einfallen. "Mein Leben ist "Rallye", insofern hat sich nach der überaus erfolgreichen Saison 08 nichts geändert. Ich gehe arbeiten, bleibe fit durch mein Training im Schwimmclub und plane die Saison 2009."

"Wir bauen schon von Anfang an Kontakte in der Rallyeszene auf, um durch Tipps und Kniffe von den Großen im Rallyesport lernen zu können", erzählt Heinz Robel, "außerhalb des Motorsports sind wir mit direktem Bezug zum Auto ständig mit den regionalen mittelständischen Betrieben im engen Austausch. Wir stehen mit ihnen in Verbindung und stellen dort bei Eventveranstaltungen uns und unser Auto zur Verfügung, um den Mitarbeitern und den Begeisterten die Gelegenheit zu geben, Rennsport hautnah zu erleben."

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet sich das Team mitten in Verhandlungen, um für 2009 ein weiterführendes Konzept für das Engagement im Rallyesport zu finden. "Eine ordentliche, tragfähige Basis zu haben sollte zunächst alles zum Jahresanfang sein. Das ist für uns der letztmögliche Termin den wir festgelegt haben: Dann wird sich das gesamte Team entscheiden, ob und in welcher Richtung es für uns weitergeht."

Auch der Einsatz eines neuen Fahrzeuges sei in Planung, obwohl diese Entscheidung am schwersten fallen würde, "ist doch unser jetziges Einsatzfahrzeug extrem zuverlässig und schnell genug, um mit weitaus jüngeren Modellen mithalten zu können."

"Mein persönliches Wunschauto müsste allerdings erst noch gebaut werden", stellt Thomas Robel fest. Gemeinsam mit seinen Partnern erarbeitet das Team ein längerfristig ausgelegt Konzept. Dann wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob sich alle Vorhaben erfüllen lassen. "Auf jeden fall sind wir in den vergangenen 5 Jahren schon sehr weit gekommen. Sollte sich das so fortsetzen, steht einem internationalen Erfolg nichts im Weg."


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