DRS

Ein schmaler Grad - Schrecksekunden gut überstanden

Viele Glücksmomente beim Team Abendroth/Oschmann: Klassensieg bei der AvD Rallye Eisenberg.
von Uwe Köllner

Motorsport-Magazin.com - Im neuen Honda Civic Typ R fuhren Michael Abendroth und Frank Oschmann den letzten Lauf zur Deutschen Rallye Serie 2008, die AvD Rallye Eisenberg in Thüringen. Dabei war ihr eigentliches Highlight der Saison der Start beim WM-Lauf in Deutschland.

Monate lange Vorbereitungen und zahlreiche Überstunden waren im Vorfeld notwendig, um den neuen Schmack Honda auf das Team einzustellen. Das Fahrwerk wurde auf Leistung getrimmt, die fahrerische Leistung von Michael Abendroth wurde allerdings nicht immer vom Erfolg gekrönt.

Vor allem in Eisenberg wurde das Können von Copilot Frank Oschmann gefordert: "Die 10 WP,s waren alle sehr neblig und extrem rutschig. Auf Grund der kalten und feuchten Witterung fanden unsere Reifen eigentlich nie den richtigen Grip. Auf der ersten WP lief es im wahrsten Sinne des Wortes wie geschmiert. M mit der vierten Gesamtzeit, die auch die Führung in der Gr. N bedeutete, waren wir super gestartet."

Leider war die Freude für das Team nur kurz, denn "auf der WP 2 verpassten wir in der Nebel-Suppe gleich zwei Kurven. Das bedeutete für uns leider einen Zeitverlust von einer Minute - die Führung in der Klasse und Gruppe war deutlich dahin."

"Eigentlich hatte ich bei dem ersten Abflug in den Acker bei ca. Tempo 100 mit der Rallye schon abgeschlossen, glücklicher Weise konnten wir uns durch den Acker auf einen Schotterweg zurück auf die Strecke kämpfen" so Michael Abendroth. Leider wurde dadurch aber die Chance auf eine noch bessere Plazierung in der Gruppe und der Gesamtwertung verpaßt." Mit einer riskanten Aufholjagd wurden jedoch alle Bestzeiten in der Klasse durch das Team erzielt, am Ende wurden die beiden Klassensieger, Zweiter der Gr. N und immerhin noch vierter der Gesamtwertung in Eisenberg.

Trotz der Hürden eine Platzierung, die Michael Abendroth und Frank Oschmann schließlich den sechsten Platz in der DRS-Wertung einbrachte. Eine beachtliche Leistung, mussten sie doch gemeinsam mit 35 anderen Teams um die Punkte der diesjährigen Saison fighten.


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