DRS

Ein Kindheitstraum - Schreibt Robel Rallye-Geschichte?

Youngster greift in Eisenberg (01.11.08) nach der Krone der Meisterschaft
von Uwe Köllner

Motorsport-Magazin.com - "Rallyefahren ist für mich ein Kindheitstraum." Für Thomas Robel, Juniorchampion des Jahres 2007, stand schon früh fest, dass er einmal hinter dem Lenkrad eines Rallyeautos Platz nehmen wird. "Bei diversen regionalen Rallyes sind wir mit der gesamten Familie des Öfteren als Zuschauer dabei gewesen. So entstand mehr und mehr der Wunsch einmal selber ein Rallyefahrzeug im Wettbewerb zu bewegen.

An diesem Wochenende hat er die Chance, als Jüngster Meister der DRS ein wenig Geschichte zu schreiben. Mit großem Enthusiasmus erinnert der sich Youngster an die Anfänge seiner rasanten Fahrerkarriere: "Ein Traum wurde wahr! Nachdenken gehört für mich von Anfang an zum Rallyefahren, nicht nur der Gasfuß ist entscheidend für Erfolg oder Niederlage. Beim Kampf um Meter und Sekunden ist es wichtig die Übersicht zu behalten und nicht blind drauf los zu rasen."

Nun fährt er praktisch in einer Liga mit seinen Idealen: "Man sollte es kaum glauben, neben Matthias Kahle gehört auch Ellen Lohr zu meinen Vorbildern. Durch ihre Erfolge im Motorsport stellt sie für mich ein großes Vorbild dar. In meiner momentanen Lernphase fehlt mir allerdings noch die Erfahrung um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Fahrzeugtypen im Rallyesport richtig bewerten zu können. Für Newcomer würde ich aus eigener Erfahrung aber Produkte aus dem Hause Opel der früheren Baujahre empfehlen."

Die Frage nach der Rallye, die Thomas gern einmal fahren möchte, beantwortet er im Gespräch mit dem adrivo Motorsport-Magazin mit dem einfachen Hinweis auf Ellen Lohr. "Die Rallye Dakar stellt für alle beteiligten wohl die größte Herausforderung dar und sollte der Höhepunkt im Leben jedes Rallyefahrers sein. Mein gesamter Lebensinhalt ist momentan Rallyefahren. Dafür bekomme ich alle Unterstützung aus der Familie."

"Gemeinsam mit meinem Team ist für 2009 geplant weiterhin etwas Farbe in den nationalen Rallyesport zu bringen. Wir wollen bei noch auszuwählenden internationalen Rallyes weiter Erfahrung zu sammeln und mit weiteren Erfolgen auf mich aufmerksam zu machen. Selbst wenn der Erfolg einmal ausbleiben sollte, wäre es für mich undenkbar, mit dem Rallyesport aufzuhören."

Die Familie steht für Thomas Robel an erster Stelle, "wobei ich das Gesamte ToRo-Motorsport-Team auch zur Familie hinzuzähle, welches gemeinsam mit mir von Anfang an 24 Stunden am Tag den Motorsport auslebt und dem es bisher immer gelungen ist, durchaus vorhandene Störgeräusche auszublenden. Das wird hoffentlich auch in Eisenberg so sein. Neben der unfallfreien Fahrt, die ich selbstverständlich auch allen anderen Teilnehmern Wünsche, ist es das Ziel mit einer guten Platzierung Rallyegeschichte zu schreiben und als jüngster DRS Teilnehmer den Titel zu holen.


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