DRS

Genialer Schlagabtausch - Mohren-Rallye lockt Spitzenteams

Kampfansagen im Fight um DRS-Titel: Teams setzen auf Erfolge in Eisenberg.
von Uwe Köllner

Motorsport-Magazin.com - Am 1. November wird die Deutsche Rallye Serie entschieden. Zwei Teams werden bei der 2. AvD Rallye Eisenberg um den Gesamtsieg kämpfen, aber auch auf den anderen Plätzen ist noch nichts entschieden. Die Nennliste der so genannten Mohren-Rallye füllt sich mit bestens bekannten Namen. Die Teams wappnen sich für den Kampf im packenden Schlagabtausch um den DRS-Titel.

Der Name der "Mohren-Rallye" geht auf eine Sage aus dem Mittelalter zurück, nach welcher ein von einem Herzog von Kreuzzügen mitgebrachter Mohr des Diebstahls einer Kette der Gemahlin des Herzogs bezichtigt wurde und enthauptet werden sollte. Kurz vor seiner Hinrichtung fand die Gräfin das vermeintliche Diebesgut in ihrer Bibel und schickte noch rechtzeitig einen Boten zum Richtplatz, so dass der unschuldige Mohr verschont wurde. Zur Wiederherstellung seiner Ehre sollte von nun an sein Kopf mit den verbundenen Augen das Stadtwappen zieren. Im Jahr 1727 wurde zudem auf einem Brunnensockel eine Statue des Mohren, der als Wahrzeichen der Stadt gilt, hinter dem Rathaus errichtet.

Genau an diesem Brunnen, dem die Rallye ihren Namen verdankt, startet am Samstag, den 30. Oktober, die Rallye. Attraktiv für die Zuschauer wird diese Rallye auf jeden Fall, treffen doch zum Saisonabschluss noch einmal viele der schnellsten und populärsten Fahrer der Deutschen Rallye Serie aufeinander. Auf den rund 100 Wertungskilometern der zehn Wertungsprüfungen wollen die besten deutschen Rallye-Fahrer ihren diesjährigen Meister ausfahren.

Ob nun der Zwickauer Maik Stölzel mit seinem Oktavia WRC, Anton Werner's PS-Bolide - Porsche Carrera GT3, Michael Abendroth mit dem Honda Civic TypeR, der Däne Johnny Pedersen mit seinem bärenstarken BMW M3 oder Jeffrey Wiesner mit seinem BMW 330is - sie alle jagen den DRS-Führenden Thomas Robel mit seinem Honda Integra Type R. Dadurch werden sie neben den anderen Topfahrern für ein buntes, internationales Starterfeld sorgen. Beim Kampf um den Titel zum "DRS-Champion 2008" werden sie ihre Reifen auf dem Asphalt sicherlich zum Qualmen bringen.


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