DRS

Dobberkau in Schlagdistanz - Anton Werner übernimmt Führung

Anton Werner übernahm die DRS-Führung, doch Olaf Dobberkau liegt auf Schlagdistanz dahinter.

Motorsport-Magazin.com - Anton Werner (Altfraunhofen)/Ralph Edelmann (Mühldorf) gewinnen die 6. Ausgabe der ADMV-Rallye Zwickauer-Land und erobern erstmalig die Tabellenführung in der Deutschen Rallye Serie des Automobilclubs von Deutschland (AvD). Nur 4,2 Sekunden dahinter kamen Olaf Dobberkau/Alexandra König (beide Schleusingen) mit dem 2. Porsche ins Ziel und liegen nur 3 Punkte auf Schlagdistanz dahinter.

Der Zwickauer Maik Stölzel schaffte es mit Copilot Thomas Windisch (Aue) trotz Problemen noch auf den 3. Platz. Richtig glücklich zeigte sich Anton Werner im Ziel: "Es ist wahnsinnig knapp zugegangen. Wir hatten ein tolles Duell mit Olaf und haben mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen. Dieser Sekundenkampf hat mir richtig viel Spaß gemacht." Damit hat Anton Werner jetzt 179 Punkte auf seinem DRS-Konto und liegt somit 3 Zähler vor Olaf Dobberkau, der erstmalig hinter Anton Werner auf den 2. Platz zurückgefallen ist.

Schöner Sekundenkampf

"Es war ein schöner Sekundenkampf. Mir hat dieser Fight richtig Spaß gemacht. Schade, dass es zu einem Gesamtsieg nicht ganz gereicht hat. Trotzdem möchte ich meinem Team recht herzlich danken, das unseren Porsche erneut perfekt vorbereitet hat", kommentierte Olaf Dobberkau das Ergebnis. Durch 2 Plattfüße in der ersten Schleife fiel Maik Stölzel auf den 4. Gesamtrang hinter Ruben Zeltner zurück. Davon ließ er sich jedoch nicht demotivieren und fuhr in der 2. Runde wieder voll auf Angriff.

"Natürlich waren die beiden schleichenden Plattfüße ärgerlich. Aber das passt zu unserer Saison. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben und sind weiter volles Rohr gefahren. Es hat in meiner Heimat wieder riesigen Spaß gemacht und so bin ich jetzt auch mit dem 3. Platz noch ganz zufrieden", so Stölzel. Vor der Aufholjagd lagen Ruben Zeltner (Liechtenstein)/Helmar Hinneberg (Chemnitz) noch auf Rang 3. Auf Wertungsprüfung (WP) 6 schieden sie mit Antriebswellendefekt aus. Schnellste in der Gruppe H und den 4. Gesamtrang sicherten sich Norbert Moufang (Nidda)/Anke Rezac (Steinfurth) mit ihrem Opel C-Kadett, die ähnlich spektakulär wie die 3 Porsche-Piloten unterwegs waren.


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter