Dakar

Sieg vergeben, aber Blut geleckt - Kampfansage von Honda für Dakar 2016

Honda mischte mit dem Werksteam die Gesamtwertung der Dakar ordentlich auf. 2016 soll die KTM-Dominanz endlich durchbrochen werden.

Motorsport-Magazin.com - Nach zwei harten Wochen endete die Rallye Dakar für Hondas Werksteam in Buenos Aires mit einem zweiten Platz von Paulo Goncalves und einem beachtlichen neunten Rang von Laia Sanz, die damit die beste Frau im Starterfeld war.

Dank guter Vorbereitung und dem unermüdlichen Einsatz des Teams HRC konnten die Fahrer bei der Rallye Dakar 2015 ganz vorne mitfahren. Goncalves kam nur 16:53 Minuten nach dem Gewinner Marc Coma ins Ziel. Insgesamt hatte Goncalves über alle Etappen hinweg aber 17 Minuten Zeitstrafen gesammelt.

Jetzt müssen wir noch einen Schritt weitergehen und das Rennen gewinnen.
Paulo Goncalves

"Nach all der harten Arbeit hat sich das gesamte Team dieses gute Ergebnis wirklich verdient. Jetzt müssen wir noch einen Schritt weitergehen und das Rennen gewinnen. Wir haben den richtigen Kurs eingeschlagen und sind sehr gut vorbereitet. Ich bin mit dem Ergebnis äußerst zufrieden und danke dem ganzen Team für die gute Arbeit. Ganz besonders möchte ich aber meinen Team-Kollegen danken, die mir in den heikelsten Momenten sehr geholfen haben. Wenn sie nicht gewesen wären, dann stände ich jetzt nicht hier auf dem Podium", bedankt sich Goncalves.

Frauenpower aus Spanien

Eine weitere Erfolgsgeschichte für das HRC Team schrieb die Spanierin Sanz mit ihrem Platz in den Top-10. Der neunte Rang in der Gesamtwertung stellt ihr bisher bestes Ergebnis dar. Sanz demonstrierte ihr Talent und ihre Geschicklichkeit auf der Honda CRF450 Rally eindrucksvoll und konnte auf verschiedenen Etappen immer wieder bis unter die Top-10 fahren.

Ausgezeichnet war auch die Leistung von Joan Barreda. Der Spanier fuhr auf vier Etappen den Sieg ein und war in der ersten Woche der Mann, den es zu schlagen galt. Er führte über acht Etappen das Feld an, bis die extremen Wetterbedingungen an den Uyuni Salzseen in Boilivien ihn zurück warfen, so dass er am Ende nur den 17. Platz belegte. Helder Rodrigues kam nach zwei Tagessiegen als Zwölfter ins Ziel.

"Unsere Bilanz ist natürlich gut. Wir sind auf dem Podium! Das waren wir seit Jahren nicht mehr", sagte Teammanager Martino Bianchi. "Wir haben bewiesen, dass wir sehr nahe an der Spitze in diesem Rennen waren. Wir haben allen das Potenzial dieses Projekts gezeigt. Das Motorrad ist sehr schnell und das Team funktioniert sehr gut. Unsere Fahrer waren perfekt vorbereitet. Wir hatten ein paar unglücklichen Situationen, trotzdem haben wir sieben von dreizehn Etappen gewonnen - und das mit drei verschiedenen Piloten. Ich möchte allen für die großartige Arbeit, die sie gemacht haben, danken. Jetzt brauchen wir noch etwas Feintuning, um unser Ziel bei der nächsten Dakar zu verwirklichen."


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