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Benzinverbrauch - Umweltschutz in der F1?

Fragen und Antworten über die Technik in der Formel 1.

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 0
DamitDiesbezueglich hat geschrieben:
Es käme wohl auch auf die Menge des verfügbaren Benzins an. Welche Menge schwebt Dir denn so vor? 200 Liter (war das nicht die Menge zu Turbo-Zeiten?), 150l oder gar "nur" 100l?
Wie du richtig schreibst, ist dies relativ schwierig zu sagen.
Ich denke dass es in den Entwicklungsabteilungen der Teams wohl mehr als genügend Leute gibt welche da eine klügere Zahl als ich errechnen könnten.
An dieser Zahl dürfte aber auch während der Saison sicher nicht herumgescharubt werden, um die Konzepte der Teams nicht plötzlich zu verunmöglichen.
DamitDiesbezueglich hat geschrieben:
Ich würde im Gegensatz zu Dir aber auch dann auf dem Gebiet der Motoren keine Revolutionen erwarten.
Naja, gegenüber der jetzigen Evolution, wären nur schon zwei verschiedene Antriebskonzepte nebeneinander im Kampf um die Krone eine gewisse Revolution.....
Und wenn keines der Teams den Sprung woanders hin wagen würde, wäre es ja auch nicht soooo tragisch, zumindest gegenüber dem jetzigen Stand kann es ja kaum schlimmer werden.

@buzi: Sehe ich mehr oder weniger ähnlich. Hybride vorschreiben würde ich nicht unbedingt. Aber es zumindest zulassen. Schlussendlich müssen die Teams ja selber wissen was sie während der saison um den Kurs schlittern lassen......

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 1313
Bevor ich mir Gedanken über den Verbrauch des Teilnehmerfelds an einem GP-We mache,würde ich mal über den Verbrauch des Gesamtzirkus inkl. Testfahrten machen.Was verbrauchen die ganzen Frachtflieger,Trucks.VIP-Helis usw.
Der Verbrauch der Logistik dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
Wenn ich daran denke,müsste man eigentlich solche Sportveranstaltungen verbieten.
Mit´m Eselkarren zur GP-Strecke und KettCar-Boliden, müsste es weitergehen :lol:
Wer richtig bremst ist schneller!

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 3303
stuephi hat geschrieben:
LotusFan hat geschrieben:
.......aber was ich persönlich noch noch mehr ablehne ist eine Verbrauchsformel ,weil das ist nun mal ne Ökoformel.
Du könntest ja theoretisch jedem Team 1000 Liter zur Verfügung stellen. Wäre es dann immer noch eine Ökoformel? Ein 2.4l Motor vurzuschreiben mit einer Drehzahlbegrenzung kann ja je nachdem auch als Ökoformel ausgelegt werden.

Mann kann alles so auslegen wie es am besten passt :-)



Auch dein Ansatz Treibstoff abzuholen zu 'bestrafen' kann ich als Ökoformel auslegen.

Und ich lege es als einen Schritt zurück zum Racing aus :-)

Mir geht es in erster Linie darum die Entwicklung der Motoren nicht mehr dermassen einzuschränken. Wie gesagt gehen ca. 50% der Budgets der Teams für diese schwachsinnigen Entwicklungen drauf, damit am Schluss doch alle mehr oder weniger mit der gleich anonymen CO2-Schleuder durch die Pampa kurven.......
Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.

Wir haben ja nun eine Motoren -spar - Formel und hast du gemerkt das auch nur ein einziges Team auch nur einen Euro weniger ausgeben wird !!!! Die aktuelle Geschichte bringt also null komme nichts ausser ein Regelwerk wo man nur mit dem kopf schütteln kann

Wenn dein Ansatz mit 'Benzinholbestrafung' auch wieder ermöglicht das innovative Technologie geschaffen werden kann, dann ist es für mich auch in Ordnung. Und vor allem das ganze Energierückgewinningszeugs könnte man wirklich auch frei geben. Wie gesagt, machen muss es ja niemand, aber einem Team welches damit diese Technologie fördern oder etwas vorwärts treiben will, dieses zu verbieten, muss ja auch nicht sein....

Meine Rede ,formel 1 muss die Motorsportklasse sein wo sich die Ing. und Techniker austoben können. Leider ist das schon Jahre her .


Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 0
LotusFan hat geschrieben:
.....und hast du gemerkt das auch nur ein einziges Team auch nur einen Euro weniger ausgeben wird !!!!.....
Davon spreche ich ja die ganze Zeit. Wie gesagt ist es ein wirtschaftlicher Blödsinn Milliarden dafür auszugeben um schlussendlich 8-9 mehr oder weniger gleichwertige anonyme Motoren zu schaffen........

Na siehst du, wir sind uns ja einigermassen einig...... :wink:
Wir haben nur verschiedene Lösungsansätze um zu 'unserem' Ziel zu gelangen. Ich persönlich glaube einfach dass sich durch 'meine' 'Ökoformel' die ganze Entwicklung etwas besser steuern lässt.
(in die Richtung PS-Monster zu verhindern, die dann doch wieder durch die FIA irgendwie eingebremst werden müssten)

Beitrag Sonntag, 01. April 2007

Beiträge: 8
was haltet ihr eigentlich davon das die Formel 1 ab 2030 mit Elektromotoren fahren soll?

Beitrag Sonntag, 01. April 2007

Beiträge: 8
oder war das etwa ein aprilscherz? :lol:

Beitrag Sonntag, 01. April 2007
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Beiträge: 7202
Jonas_ hat geschrieben:
oder war das etwa ein aprilscherz? :lol:


Ich glaube, das ist der alljährliche Aprilscherz ;-)

Beitrag Sonntag, 01. April 2007

Beiträge: 3303
Jonas_ hat geschrieben:
was haltet ihr eigentlich davon das die Formel 1 ab 2030 mit Elektromotoren fahren soll?




Da haste dir verlesen ,das soll 1013 so sein . 2030 soll man die Wahl haben zischen muskelkraft und Gummiband zum aufdrehen

Beitrag Freitag, 06. April 2007
FLC FLC

Beiträge: 3531
Den Thread habe ich eigentlich eröffnet, weil ich mich auf die Drehzahlbeschränkung von 19000 u/min geärgert habe.

Die Grundidee hinter dieser Massnahme der FIA, die Höchstgeschwindigkeit und die hohen Kurvenbelastungen herunterzuschrauben, finde ich vernüntfig. Aber die Ausführung finde ich total daneben.

Als Vergleich: Fast jede Rundstrecke bietet Fahrkurse auf verschiedenen Furmula Typen an. Nach etwas Theorie kann man dann die ersten paar Runden drehen. Eine kurze Besprechung und Kritik. Danach wird Normalerweise der Drehzahlbegrenzer von 3500 auf 4000 und/oder auf 4500 erhöht und der Fahrer erlebt in neuen Runden ein anderes Verhalten des Fahrzeugs, neue Bremspunkte, bessere Beschleunigung und höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Die Drehzahlenstufen eines und desselben Motors können das Fahrzeug stark beeinflussen - das sollte in der Königsklasse nicht so sein - desshalb die Idee mit der Benzinmengenregulierung pro Rennen. So könnten gute Ingenieure neue Anreize bekommen, für bessere Motoreneffizienz auf hohen Niveau zu sorgen und der Motorenindustrie neue Impulse zu geben.

Die Frage nach dem Umweltschutz stellt sich für mich eher nach dem möglichst grossen Showeffekt in der F1, gepaart mit den besten technischen Lösungen und einer möglichst vernünftigen Energiebilanz der Motoren. Andere Faktoren lasse ich bewusst weg, oder will hier jemand die Welt neu erfinden?? :wink:
F 1 2015 - Who is still watching ?

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Beitrag Freitag, 06. April 2007

Beiträge: 46329
Die Grundidee hinter dieser Massnahme der FIA, die Höchstgeschwindigkeit und die hohen Kurvenbelastungen herunterzuschrauben, finde ich vernüntfig. Aber die Ausführung finde ich total daneben.


Jo das ist immer das Problem! Mal ehrlich, die FIA erkennt die Probleme meistens, aber mit den Regeländerungen schafft man meistens nur neue Probleme und löst die alten nicht mal...

Beitrag Freitag, 06. April 2007

Beiträge: 8
Sind es nicht die hohen Kurvengeschwindigkeiten und die endgeschwindigkeit die die formel 1 ausmachen?

Beitrag Freitag, 06. April 2007

Beiträge: 3303
Jonas_ hat geschrieben:
Sind es nicht die hohen Kurvengeschwindigkeiten und die endgeschwindigkeit die die formel 1 ausmachen?



Ich glaube es würde keinen interessieren ob Massa mit 247 oder 212 Km durch die Lichtschranke fährt und ob er nun die Runde in 1.12.007 oder 1.14,234 fährt juckt glaube ich auch weniger wenn dafür in der Runde 3 mal überholt wurde .
Die Formel 1 definiert sich meiner Meinung nach nicht durch die Höchstgeschwindigkeit ( es gab schon immer Klassen ,die schneller waren ) sondern durch die technische Herausforderung . Das hat sich aber leider dank Einheitsbrei ein wenig verschoben .

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