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Verrückte, interessante, sinnlose Statistiken

Das Formel 1 Forum früherer Tage...

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Nr. 28: Gerhard Berger, Australien 1995

Nr. 98: Lloyd Ruby, Indy 500 1960


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Danke dir.


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Ein paar Statistiken zum Saisonauftakt:

Drei Fahrer mußten nach dem Quali auf den Start verzichten:
Bottas verletzt, Kvyat mit Getriebeschaden und Magnussen mit Power Unit Schaden, beide letztgenannte auf der Fahrt zum Vorstart.

Zuletzt gab es dass - mit Ausnahme der Michelinfahrer beim US-GP 2005 - beim Spanien GP in Barcelona 2002:
Barrichello mit Getriebeschaden am Vorstart und die beiden Minardi-Fahrer Yoong und Webber wegen gebrochener
Heckflügel nach dem Training. Und davor:

GP Kanada, Mosport 1971: Ganley im BRM Un in der Anwärmrunde, Craft im Brabham mit Motorschaden im Training und Pescarolo im Williams March wegen Verletzung nach Trainingsunfall.

Zuletzt 11 Fahrer in der Wertung gab es in Montreal 2005, noch weniger waren es 2008 mit 8 in Melbourne.

Felipe Nasr holte mit dem 5. Platz beim GP-Debüt die beste Plazierung im ersten Rennen seit Hamilton in Melbourne 2007 - ausgenommen natürlich Kevin Magnussen mit Rang 2 im letzten Jahr!
Er ist damit der erste Brasilianer, der beim Debüt in die Punkte fuhr!

Mercedes holte in den letzten 9 Qualis (seit Belgien) jeweils Platz 1 und 2 und damit die erste Startreihe. Wenn auch saisonübergreifend, so ist das Rekord. Zuletzt 8mal in Serie: Mc Laren 1989 von San Marino bis Deutschland

Mit dem achten Sieg in Folge liegt Mercedes auf Rang 6 der Bestenliste, in Führung Mc Laren mit 11 Siegen in Serie von Brasilien bis Belgien 1988.


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In Belgien 1998 waren beim Re-Start vier Fahrer nicht am Start

In Las Vegas 1982 fehlten auch drei Fahrer am Start: Tambay (krank), Guerrero (Getriebe), Jarier (Unfall)


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MichaelZ hat geschrieben:
In Belgien 1998 waren beim Re-Start vier Fahrer nicht am Start

In Las Vegas 1982 fehlten auch drei Fahrer am Start: Tambay (krank), Guerrero (Getriebe), Jarier (Unfall)



Mit Las Vegas hast Du natürlich recht, Re-Starts hab ich gar nicht berücksichtigt, da gäb es noch mehr Beispiele.


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Zumindest bis Las Vegas 1982 zurückgerechnet nicht.


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Mit Felipe Nasr, Marcus Ericsson und Carlos Sainz jr. fuhren in Melbourne gleich drei Fahrer erstmals in die Punkte. Das gab es zuletzt vor zehn Jahren beim Großen Preis der USA. Solche Resultate sind in der Formel-1 allerdings äußerst selten.

In den ersten Jahren gab es das naturgemäß häufiger. Beim ersten Rennen der WM-Geschichte gab es Punkte für die ersten fünf Plätze, logisch, dass es da gleich fünf neue Fahrer in den Punkterängen gab. Doch auch im Laufe der 50er Jahre gab es noch häufiger Fälle, in denen es in einem Rennen gleich mehrere Fahrer schafften, erstmals Punkte abzugreifen. Das liegt einerseits an der damals sehr hohen Ausfallquote, an den vielen Gaststartern und auch daran, dass Fahrer sich im Cockpit noch abwechseln durften (Punkte wurden daraufhin geteilt).

In den folgenden Jahren wurden die Punkteplätze immer weiter ausgeweitet. Erst für die ersten sechs Fahrer, inzwischen bekommen schon zehn Fahrer bei einem F1-Rennen Punkte. Weil aber die Zuverlässigkeit inzwischen sehr gut ist – ja auch die neue Turboära ist verglichen mit den Ausfallquoten bis in die 90er Jahre hinein zuverlässig – wird die Wahrscheinlichkeit für kleinere Teams trotzdem immer kleiner, Punkte zu bekommen. Doch in solchen Mannschaften kommen meistens die neuen Fahrer zum Zug.

Es braucht daher meist schon kuriose Rennumstände, dass es noch mehr Fahrer in einem Rennen gibt, die erstmals in die Punkte fahren. In Melbourne war es der Umstand, dass nur 15 Autos gestartet sind und in der ersten Runde auch noch zwei ausfielen. Beim bisher letzten Fall, 2005 in Indianapolis, starteten wegen den Reifenproblemen von Michelin nur sechs Fahrer – jene, die mit Bridgestone-Pneus ausgestattet waren. Oft sind es auch Wetterkapriolen wie die abtrocknende Piste in Imola 1991 oder die Hitze von Argentinien 1980, die zu chaotischen Rennverläufen samt kuriosen Ergebnislisten führt, oder aber auch die Ausfallquote erhöhen.

Drei oder mehr Fahrer erstmals in den Punkten seit 1956:

Argentinien-GP 1956

4. Chico Landi (Maserati)
4. Gerino Gerini (Maserati)
5. Olivier Gendebien (Ferrari)

Monaco-GP 1957

2. Tony Brooks (Vanwall)
3. Masten Gregory (Maserati)
4. Stuart Lewis-Evans (Connaught Alta)

Niederlande-GP 1962

2. Trevor Taylor (Lotus Climax)
5. Tony Maggs (Cooper Climax)
6. Carel Godin de Beaufort (Porsche)

Argentinien-GP 1980

3. Keke Rosberg (Fittipaldi Ford)
5. Bruno Giacomelli (Alfa Romeo)
6. Alain Prost (McLaren Ford)

Imola-GP 1991

3. JJ Lehto (Dallara Judd)
5. Mika Häkkinen (Lotus Judd)
6. Julian Bailey (Lotus Judd)

USA-GP 2005
3. Tiago Monteiro (Jordan Toyota)
4. Narain Karthikeyan (Jordan Toyota)
5. Christijan Albers (Minardi Cosworth)
6. Patrick Friesacher (Minardi Cosworth)

Australien-GP 2015
5. Felipe Nasr (Sauber Ferrari)
8. Marcus Ericsson (Sauber Ferrari)
9. Carlos Sainz jr. (Toro Rosso Renault)


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Mit dem Australien-GP geht eine unfassbare Serie von Lewis Hamilton weiter: In jeder seiner bisherigen neun F1-Saisons konnte er jeweils mindestens ein Rennen gewinnen. In Melbourne gewann er nicht nur sein 34. F1-Rennen, sondern auch seinen sechsten Hattrick bestehend aus Sieg, Pole-Position und Schnellster Rennrunde.


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MichaelZ hat geschrieben:
Mit dem Australien-GP geht eine unfassbare Serie von Lewis Hamilton weiter: In jeder seiner bisherigen neun F1-Saisons konnte er jeweils mindestens ein Rennen gewinnen. In Melbourne gewann er nicht nur sein 34. F1-Rennen, sondern auch seinen sechsten Hattrick bestehend aus Sieg, Pole-Position und Schnellster Rennrunde.


Da hat er jetzt mit Senna gleichgezogen, der auch 9 Jahre hintereinander (1985 - 1993) gewonnen hat; Prost hat das 10 Jahre (1981-1990) und Schumacher 15 Jahre (1992-2006) geschafft.

Mit 6 Hat tricks liegt er auf Rang 8, von den Aktiven hat nur Vettel mit 8 mehr, Schumacher mit 22 unerreicht.


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Felipe Nasr wird als Fahrer des Rennens von Melbourne gefeiert. Seine Fahrt auf Rang fünf stellt sogar die F1-Debüts der legendären brasilianischen Weltmeister Ayrton Senna, Nelson Piquet und Emerson Fittipaldi in den Schatten.

Hier sind alle Debüts der Brasilianer in der F1-WM:
Felipe Nasr (Australien 2015) 5. (Sauber Ferrari)
Wilson Fittipaldi (Spanien 1972) 7. (Brabham Ford)
Chico Serra (USA 1981) 7. (Fittipaldi Ford)
Emerson Fittipaldi (Großbritannien 1970) 8. (Lotus Ford)
Ricardo Rosset (Australien 1996) 9. (Footwork Hart)
Fritz d’Orey (Frankreich 1959) 10. (Maserati)
Pedro Diniz (Brasilien 1995) 10. (Forti Ford)
Ingo Hoffman (Brasilien 1976) 11. (Copersucar Ford)
Luciano Burti (Österreich 2000) 11. (Jaguar Ford)
Luiz Bueno (Brasilien 1973) 12. (Surtees Ford)
Alex Ribeiro (USA 1976) 12. (Hesketh Ford)
Antônio Pizzonia (Australien 2003) 13. (Jaguar Ford)
Raul Boesel (Südafrika 1982) 15. (March Ford)
Carlos Pace (Südafrika 1972) 17. (March Ford)
Gino Bianco (Großbritannien 1952) 18. (Maserati)
Chico Landi (Italien 1951) Ausfall (Ferrari)
Nelson Piquet (Deutschland 1978) Ausfall (Ensign Ford)
Ayrton Senna (Brasilien 1984) Ausfall (Toleman Hart)
Roberto Moreno (Japan 1987) Ausfall (AGS Ford)
Mauricio Gugelmin (Brasilien 1988) Ausfall (March Judd)
Christian Fittipaldi (Südafrika 1992) Ausfall (Minardi Lamborghini)
Rubens Barrichello (Südafrika 1993) Ausfall (Jordan Hart)
Tarso Marques (Brasilien 1996) Ausfall (Minardi Ford)
Ricardo Zonta (Australien 1999) Ausfall (BAR Supertec)
Enrique Bernoldi (Australien 2001) Ausfall (Arrows Asiatech)
Felipe Massa (Australien 2002) Ausfall (Sauber Petronas)
Cristiano da Matta (Australien 2003) Ausfall (Toyota)
Nelson Piquet jr. (Australien 2008) Ausfall (Renault)
Lucas di Grassi (Bahrain 2010) Ausfall (Virgin Cosworth)
Bruno Senna (Bahrain 2010) Ausfall (HRT Cosworth)


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GP-Debüts besser oder genauso gut wie Nasr in Melbourne:

13.05.1950 GB Silv Guiseppe Farina I Alfa Romeo 158 1
02.07.1961 F Reims Giancarlo Baghetti I Ferrari Dino 246P 1
13.05.1950 GB Silv Luigi Fagioli I Alfa Romeo 158 2
21.05.1950 MC Monte C. Alberto Ascari I Ferrari 125 2
30.05.1950 USA Indy 500 Bill Holland USA Deidt Tuffanelli Derrico 2
04.07.1954 F Reims Karl Kling D Mercedes-Benz W 196 str. 2
03.07.1966 F Reims Mike Parkes GB Ferrari 312 2
10.03.1996 AUS Melbou Jacques Villeneuve CDN Williams FW 18 2
16.03.2014 AUS Melbou Kevin Magnussen DK Mc Laren MP 4/29 2
13.05.1950 GB Silv Reg Parnell GB Alfa Romeo 158 3
30.05.1950 USA Indy 500 Mauri Rose USA Deidt Tuffanelli Derrico 3
02.07.1950 F Reims Peter Whitehead GB Ferrari 125 3
19.05.1957 MC Monte C. Maston Gregory USA Maserati 250 F 3
10.05.1964 MC Monte C. Peter Arundell GB Lotus 25 3
04.10.1970 USA Watk Reine Wisell S Lotus 72 3
19.09.1971 CDN Mosport Mark Donohue USA Mc Laren M 19A 3
18.03.2007 AUS Melbou Lewis Hamilton GB Mc Laren MP 4/22 3
13.05.1950 GB Silv Yves Giraud-Cabantous F Talbot Lago T26C 4
21.05.1950 MC Monte C. Raymond Sommer F Ferrari 125 4
30.05.1950 USA Indy 500 Cecil Green USA Kurtis Kraft 3000 4
18.05.1952 CH Brem Ken Wharton GB Frazer-Nash FN48 4
22.06.1952 B Spa Mike Hawthorn GB Cooper T 20 4
19.07.1952 GB Silv Dennis Poore GB Connaught A 4
19.05.1957 MC Monte C. Stuart Lewis-Evans GB Connaught B 4
31.05.1959 NL Zandv Innes Ireland GB Lotus 16 4
07.07.1968 F Rouen Vic Elford GB Cooper T 86B 4
07.06.1970 B Spa Ignazio Giunti I Ferrari 312 B 4
21.06.1970 NL Zandv Clay Regazzoni CH Ferrari 312 B 4
26.03.1989 BR Rio Johnny Herbert GB Benetton B 188 4
09.07.1989 F Le Cast Jean Alesi F Tyrrell 018 4
13.05.1950 GB Silv Louis Rosier F Talbot Lago T26C 5
04.06.1950 CH Brem Felice Bonetto I Maserati 4CLT/50 5
18.05.1952 CH Brem Alan Brown GB Cooper T 20 5
22.06.1952 B Spa Paul Frère B HWM 52 5
19.07.1952 GB Silv Eric Thompson GB Connaught A 5
18.01.1953 RA Bue Air Oscar Galvez RA Maserati A6GCM 5
23.08.1953 CH Brem Hermann Lang D Maserati A6GCM 5
22.01.1956 RA Bue Air Olivier Gendebien B Ferrari 555 5
03.03.2002 AUS Melbou Mark Webber AUS Minardi PS 02 5
15.03.2015 AUS Melbou Luiz Felipe Nasr BR Sauber C 34 5

Etwas schwer zu lesen; die letzte Zahl jeder Zeile ist der Platz.

Beitrag Donnerstag 2. April 2015, 13:36

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Sieg im wie vielten Rennen für Ferrari:

1 Fernando Alonso (ESP) Bahrain 2010
1 Mario Andretti (USA) Südafrika 1971
1 Juan-Manuel Fangio (ARG) Argentinien 1956
1 Nigel Mansell (GBR) Brasilien 1989
1 Luigi Musso (ITA) Argentinien 1956
1 Kimi Räikkönen (FIN) Australien 2007
2 José Froilán González (ARG) Großbritannien 1951
2 Alain Prost (FRA) Brasilien 1990
2 Sebastian Vettel (GER) Malaysia 2015
3 Michele Alboreto (ITA) Belgien 1984
3 Tony Brooks (GBR) Frankreich 1959
3 Peter Collins (GBR) Belgien 1956
3 Carlos Reutemann (ARG) Brasilien 1977
4 Mike Hawthorn (GBR) Frankreich 1953
4 Niki Lauda (AUT) Spanien 1974
4 Ludovico Scarfiotti (ITA) Italien 1966
4 Patrick Tambay (FRA) Deutschland 1982
5 Jacky Ickx (BEL) Frankreich 1968
5 Clay Regazzoni (SUI) Italien 1970
6 Jody Scheckter (RSA) Belgien 1979
6 John Surtees (GBR) Deutschland 1963
6 Piero Taruffi (ITA) Schweiz 1952
7 Michael Schumacher (GER) Spanien 1996
8 René Arnoux (FRA) Kanada 1983
9 Alberto Ascari (ITA) Deutschland 1951
9 Maurice Trintignant (FRA) Monaco 1955
11 Lorenzo Bandini (ITA) Österreich 1964
11 Rubens Barrichello (BRA) Deutschland 2000
13 Giuseppe Farina (ITA) Deutschland 1953
14 Felipe Massa (BRA) Türkei 2006
15 Gerhard Berger (AUT) Japan 1987
18 Phil Hill (USA) Italien 1960
18 Gilles Villeneuve (CAN) Kanada 1978
19 Didier Pironi (FRA) Imola 1982
20 Wolfgang Graf Berghe von Trips (GER) Niederlande 1961
50 Eddie Irvine (GBR) Australien 1999
68 Jean Alesi (FRA) Kanada 1995


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Fernando Alonso kehrte in Malaysia nach seinem Testunfall in die Formel-1 zurück, Roberto Merhi konnte mit seinem Manor Ferrari endlich fahren und Carlos Sainz jr. gab schon in Australien sein Debüt in der Formel-1 und bleibt bei Toro Rosso an Bord: Drei Spanier in der Formel-1, das ist bisher die höchste Zahl an Fahrern für das Land auf der iberischen Halbinsel, aber es ist kein neuer Rekord.

Schon 2010 gab es mit Fernando Alonso, Pedro de La Rosa und Jaime Alguersuari drei Spanier im Feld – das ist bisher der Rekord. Weil es nur noch 20 Fahrer im Feld gibt, sind drei Piloten aus einem Land durchaus eine Besonderheit. Italien hatte 1990 beispielsweise bis zu zwölf Fahrer, aber da gab es auch noch viel mehr Cockpits zu besetzen.

Die meisten Rekordstarterzahlen einer Nation wurden früher bei Heimrennen erzielt, als es noch Gang und Gäbe war, dass auch Gaststarter ihr Glück in der Formel-1 suchten, und ab und an sogar fanden. Und das sogar bei relativ exotischen Nationen wie Marokko, Argentinien oder Südafrika. Sie brachten trotzdem teilweise eine ordentliche Starterzahl zusammen.

Den Rekord hält Amerika mit 33 Startern, jeweils beim Indy-500, das ja von 1950 bis ’60 zur Weltmeisterschaft gezählt wurde, von den europäischen Fahrern aber (noch) gemieden wurde. Klammert man das Indy-500 aus, dann führt Großbritannien die Liste an: 16 Briten fuhren beim Heimrennen 1956 mit! Die meisten Starter einer Nation nicht bei einem Heimrennen hatte Italien 1990 beim Großbritannien-GP mit deren zwölf.

Die Maximalanzahl an Fahrer einer Nation
1. USA (33) Indy-500 1950
2. Großbritannien (16) Großbritannien-GP 1956
3. Deutschland (14) Deutschland-GP 1953
4. Italien (12) Großbritannien-GP 1990
5. Frankreich (9) Frankreich-GP 1951
6. Argentinien (7) Argentinien-GP 1955
7. Südafrika (6) Südafrika-GP 1962
8. Belgien (5) Belgien-GP 1953
8. Brasilien (5) Deutschland-GP 2001
10. Neuseeland (4) Großbritannien-GP 1973
10. Schweiz (4) Schweiz-GP 1952
12. Australien (3) Südafrika-GP 1965
12. Finnland (3) Australien-GP 1994
12. Japan (3) Japan-GP 1976
12. Kanada (3) Kanada-GP 1969
12. Österreich (3) Pazifik-GP 1994
12. Schweden (3) USA-GP 1970
12. Spanien (3) Bahrain-GP 2010
19. Irland (2) USA-West-GP 1982
19. Marokko (2) Marokko-GP 1958
19. Mexiko (2) Abu-Dhabi-GP 2014
19. Niederlande (2) Niederlande-GP 1952
19. Rhodesien (2) Südafrika-GP 1965
19. Uruguay (2) Argentinien-GP 1956


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Die Formel-1 startete mit nur 15 Autos in die neue Saison 2015. Nur bei 14 WM-Rennen gab es ein kleineres Feld – und alle winzigen Starterfelder lassen sich logisch begründen. Allerdings auch Australien 2015.

Auch für das Mini-Feld in Melbourne gab es Gründe: Das Manor-Team war mit dem Comeback zu spät dran, Daniil Kvyat und Kevin Magnussen rollten schon in der Runde zur Startaufstellung mit technischen Problemen aus und Valtteri Bottas hatte Rückenschmerzen. In Malaysia waren es schon wieder 19 Autos. Nur Will Stevens konnte wegen Problemen mit dem Benzindruck auch das zweite Rennen des Jahres nicht in Angriff nehmen.

Noch ist das F1-Feld also einigermaßen gesund. Doch das Beispiel Australien zeigt, wie schnell es ganz anders aussehen kann. Keiner kann garantieren, dass alle Teams die Saison überstehen, oder krasser formuliert: Dass beim Saisonfinale noch mehr als zwölf Autos fahren!

Imola und USA eine Ausnahme


Schaut man sich die bisherigen Mini-Felder der F1-Geschichte an, dann finden die sich fast alle in den 50er und 60er Jahren und können allesamt logisch erklärt werden. Nur zwei Ausreißer gibt es: Den USA-GP 2005 mit nur sechs Startern, als alle Michelin bereiften Teams Probleme mit der Haltbarkeit der Pneus in der Steilkurve hatten und daher aus Sicherheitsgründen nicht an den Start gingen. Um eine Strafe zu verhindern, fuhren sie nur die Einführungsrunde, eigentlich gelten sie somit als gestartet. USA 2005 ist daher ein strittiger Fall, ob das Rennen überhaupt zu den Mini-Starterfeldern zählt.

Der zweite Fall ist Imola 1982. Damals lagen sich der Automobilweltverband FIA und die F1-Konstrukteursvereinigung FOCA im Clinch. Die meisten britischen Teams boykottierten daher die Teilnahme am Rennen. Das Resultat waren nur 14 gestartete Autos. Aber auch das war eine Ausnahme.

Alle anderen Ministarterfelder gab es in den 50er und 60er Jahren. Besonders häufig auch bei ein- und demselben Rennen. Zum Beispiel in Argentinien. Hier fuhren 1958 beispielsweise nur zehn Autos. Zwar gab es hier oft auch nationale Gaststarter aus der damals noch sehr großen und guten Rennsportszene in Argentinien, aber viele Privatiers und kleine Teams machten sich damals nicht auf die Reise nach Südamerika, aus Kostengründen. Zwar winkten damals durchaus großzügige Preisgelder, aber die gingen zumeist an die Werksteams. Schließlich wurden die Argentinien-Rennen oft schon sehr früh im Jahr ausgetragen, um beim Beispiel 1958 zu bleiben, schon am 19. Januar. Viele Teams waren da einfach noch nicht fertig für einen Renneinsatz.

Vier Mal findet sich auch der Belgien-GP in der Liste der kleinsten Starterfelder – und das auch in den 50er und 60er Jahren. Auch das ist kein Zufall. Damals handelten die Veranstalter die Start- und Preisgelder mit den Teams selbst aus. Für große bekannte Teams gab es höhere Gelder, weil sie auch mehr Zuschauer an die Strecke lockten. Für Privatteams blieb wenig über. Gerade in Spa-Francorchamps gingen die Veranstalter ziemlich radikal vor und setzte voll auf Qualität statt Quantität. Man holte also nur die Topteams zum Rennen und verzichtete auf die kleineren Gaststarter, die das Feld auffüllten.

Die Krisen-Saison 1969

Und schließlich finden sich auch drei Rennen aus der Saison 1969 in dieser Liste, dem bisher schwierigsten Saison der F1-Geschichte. Durchschnittlich 16,5 Starter gab es damals nur. Die Formel-1 schlitterte in eine Krise, weil viele Topteams der vergangenen Jahre strauchelten oder die Formel-1 ganz verließen.

Ferrari setzte nur noch ein Fahrzeug ein. Wirtschaftlich waren die Zeiten eine Herausforderung für die Scuderia. Erst der Verkauf an Fiat gelobte Besserung, aber der passierte erst Anfang 1969 und hatte daher keinen Einfluss mehr auf die Saison 1969 selbst. Matra zog das Werksteam zurück und unterstützte fortan das Tyrrell-Team. Honda stieg in Folge des tödlichen Unfalls von Jo Schlesser in Frankreich 1968 aus.

Das All-American-Racing-Team von Dan Gurney konzentrierte sich wieder auf den amerikanischen Markt und zog sich ebenfalls aus der Formel-1 zurück. In Amerika winkten hohe Preisgelder, überhaupt galt damals das Motto: Wer im Rennsport Geld machen will, der muss nach Amerika gehen. Die Preisgelder in Europa waren dagegen ein schlechter Witz.

Und schließlich stieg auch das langjährige Cooper-Team aus, das mit Jack Brabham auch zwei Mal den F1-Weltmeister stellte. Cooper finanzierte sich über Jahre mit dem Verkauf von Kundenchassis in diversen Rennserien. Den ersten F1-Sieg eines Cooper-Fahrzeugs kam beispielsweise etwa nicht durch das Werksteam, sondern durch das Kundenteam von Rob Walker zustande, dank Stirling Moss in Argentinien 1958. Dieses Geschäft wurde aber immer schwerer, weil es mit Lola, Lotus, Brabham, McLaren und diversen anderen Rennwagenschmieden immer mehr Konkurrenz für Cooper gab.

Aber das war längst noch nicht das einzige Problem, der erst den Ab-, dann auch den Ausstieg von Cooper zur Folge hatte. Gründer Charles Cooper starb im Herbst 1964 und nachdem auch Techniker und Sohn John Cooper einen schweren Autounfall hatte, übernahm zunächst Ken Tyrrell die Leitung des Rennstalls, dann aber verkaufte John Cooper das Team an die Chipstead Motor Company, die unter anderem der ehemalige F1-Fahrer Roy Salvadori gehörte. Als dann 1966 die neue 3-Liter-Formel eingeführt wurde, brauchte Cooper einen neuen Motorlieferant als Ersatz für Climax. Mario Tozzi-Condini, der ebenfalls Teilhaber bei Chipstead war, stellte die Verbindung zu Maserati her, aber deren Zwölfzylinder beruhten auf einem alten Design, daher war der Motor zu schwer und zu durstig.

Cooper begann also eine sportliche Talfahrt, die immer mehr Sponsoren abspringen ließ – und auch Kunden, die die F1-Fahrzeuge kaufen sollten. Vor der Saison 1969 schließlich zog man die Reißleine und Cooper stieg aus der Formel-1 aus. Erst 1970 besserte sich die Situation in der Formel-1 wieder, als der billige Cosworth-Motor von der Stange wieder den Einstieg diverser Teams erleichterte.

Formel-1-Grands Prix mit kleinen Starterfeldern
1) USA 2005 (6)
2) Argentinien 1958 (10)
3) Belgien 1951 (13)
3) Belgien 1955 (13)
3) Argentinien 1956 (13)
3) Spanien 1968 (13)
3) Frankreich 1969 (13)
3) Deutschland 1969 (13)
9) Belgien 1950 (14)
9) Belgien 1954 (14)
9) Monaco 1956 (14)
9) Argentinien 1957 (14)
9) Spanien 1969 (14)
9) Imola 1982 (14)


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Sehr interessant!

Nur bei der Aussage, dass die beim USA-GP 2005 nach der Einführungsrunde zurückgezogenen Michelin-Fahrer als Gestartete zu betrachten wären halte ich für falsch. Gestartet ist nur der, der beim stehenden Start zumindest den Versuch unternommen hat, loszufahren. Selbst bei einem Startabbruch mit komplettem Neustart zählt für mich ein beim ersten Startversuch gestarteter als nicht teilgenommen, wenn er beim finalen Startversuch nicht in der Startaufstellung stand. Da gibt es natürlich Fälle, wo man drüber streiten kann. Z.B. Lauda Nürburgring 1976 oder Schumacher 1999 in Silverstone. Für mich zählen beide als nicht gestartet. Und darum sind auch viele Statistiken diesbezüglich recht unterschiedlich.

Übrigens hab ich in Imola 1982 nur 13 Starter notiert, da Derek Warwick im warm up einen Zündungsschaden hatte und nicht starten konnte.

In Spa 1954 hab ich dagegen einen mehr, also 15 Starter (Fangio, Gonzalez, Farina, Marimon, Hawthorn, Trintignant, Behra, Pilette, Moss, Frere, Mantovani, Mieres, Bira, Swaters und de Graffenried)


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Es gibt halt keine offizielle Begründung, wann ein Fahrer als gestartet gewertet wird. Jednefalls sind damals die Michelin-Teams ja die Einführungsrunde deshalb gefahren um als gestartet gewertet zu werden und daher eine Strafe zu verhindern.

Für mich persönlich gelten Fahrer auch erst als dann gestartet, wenn sie fahren, wenn die Ampel auf grün springt.


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Bleimula66 hat geschrieben:
Sehr interessant!

Da gibt es natürlich Fälle, wo man drüber streiten kann. Z.B. Lauda Nürburgring 1976 oder Schumacher 1999 in Silverstone. Für mich zählen beide als nicht gestartet.

Wenn sie nicht gestartet sind wo hat Lauda dann die Verbrennungen und MSC das gebrochene Bein her? Ob ein Fahrer als Starter gilt wenn er während der Einführungsrunde mit Defekt liegen bleibt, da kann man sich gepflegt drüber austauschen, aber bei den beiden oben genannten liegt der Fall komplett anders.
Der Grand Prix mit der geringsten Starter Zahl dürfte wohl der BEOGRAD CITY PARK RACE/BEOGRAD GRAND PRIX am 3. Sept. 1939 sein. Dort gab es nur 5 Auto die das Rennen aufnahmen.

Tazio Nuvolari und H.P. Müller für die Auto Union (Startnummern 4 & 8)
Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch für Mercedes Benz (Startnummern 2 & 6)
Wobei Walter Bäumer den Mercedes von Lang während des Rennens übernahm und mit seinen Dreher für den einzigen Ausfall des Rennens sorgte.
Bosko Milenkowitsch auf einem privaten Bugatti (Startnummer 12)
Bild

Aber das war eh nur eine Randerscheinung am 3. September 1939. Am 1. Sept überfiehl das Deutsche Reich Polen und am 3. Sept. erklärten Frankreich und Großbritannien dem Deutschen Reich den Krieg und die Lichter gingen für fast 6 Jahre aus.
Diskutiere niemals mit Idioten!
Erst ziehen sich dich auf ihr Niveau
und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.

(c) by Mark Twain

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 12:08

Beiträge: 197
1926 Großer Preis von Frankreich, nur Bugatti mit drei Autos am Start. Alle anderen Hersteller hatten aus Angst vor einer Niederlage gekniffen. Zur der Hälfte des Rennens ist einer ausgefallen und am Ende nach 100 Runden war der Zweite ganze 15 mal überrundet. Und um es zu toppen fand das Rennen noch dazu auf einem absolut anspruchslosen Ovalkurs in Miramas statt. Und im Gegensatz zum Belgrad-GP war das ein richtiges "Top-Event", das zur WM gezählt hat. Tiefer sinken geht wohl kaum...

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 12:13

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Gerade in den 20er Jahren war das aber auch keine Seltenheit. Also natürlich in dieser extremen Form schon, aber es gab auch ein Rennen, wo es ebenfalls nur wenige Fahrer ab und nach einer gewissen Zeit nur noch Campari und Ascari über waren und die haben dann die Boxenstopps wirklich in die Länge gezogen und damit das Ganze echt etwas überstrapaziert. Müsste jetzt mal nachschaun, wann das genau der Fall war.

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 13:54

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Belgien 1925. Aber da waren wenigstens zwei Teams mit zusammen sieben Autos am Start gewesen. Ab Halbzeit sind aber auch wieder nur zwei über geblieben. Der Zweitplatzierte wurde am Ende nicht mit dem Sieger abgewunken, sondern durfte die beiden verbleibenden Runden noch alleine zu Ende fahren.

Generell war der GP Zirkus Mitte der Zwanziger an einem absoluten Tiefpunkt. Kernproblem war - wie eigentlich beinahe jedesmal - die Ausrichtung auf die Automobilhersteller. Nur diese durften in den "nationalen" GP starten und weil eine Niederlage schlecht fürs Image gewesen wäre, hat man oft kurzfristig zurückgezogen wenn die Konkurrenz überlegen erschienen ist. Red Bull - Renault lässt grüßen, aber der Beispiele gibt es auch sonst recht viel. Ähnliche Krisen gab es auch 1939 und 1952 und natürlich in den letzten Jahren permanent, wo man ja laufend mittels kreativer Regeländerungen verzweifelt versucht, die Formel 1 irgendwie "spannend" zu halten. Auf die Idee, mal auf die interessanten Epochen zu blicken und dabei Lehren daraus zu ziehen, unter welchen Umständen die Rennen wirklich interessant gewesen sind, kommt man ja leider nicht. Gilt übrigens auch für andere Serien wie DTM, GT, Gruppe C usw, auch dort gab es immer schnell Probleme, wenn man um des kurzfristigen Reibachs willen auf Teufel komm raus die Werke angelockt hat.

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 13:58

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Dass nur die Automobilhersteller bei den nationalen GP starten durften, hab ich gar nicht gewusst...

Ansonsten würde mich schon interessieren, wie du die die optimale F1 vorstellst, auch wenn das jetzt natürlich etwas out of topic ist, aber so Abschweifungen machen ja durchaus Spaß.

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 14:03

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Bzw. gab's in den 20er Jahren wirklich eine Alternative? Was hätte man da groß anders machen sollen? Gab's schon die große Masse an Privatfahrern? Richtige Rennteams gab's ja abgesehen von den Werksteams auch kaum...

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 17:14

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Klar, da gab es jede Menge interessanter Rennen. Wie es richtig geht, wurde ja im Prinzip schon vor dem 1. WK mit dem Circuit des Ardennes gezeigt. Sozusagen als Konkurrenzentwurf zum "großen" GP ein Rennen für die Privatfahrer. Jeder sein eigenes Team und frei in der Wahl des Materials (also von welchem Hersteller), somit Vielfalt und trotzdem keine Stallregie.

In den späten Zwanzigern, als die Grand Prix wie geschildert praktisch tot waren, hat genau wieder das den Sport gerettet. Eigentlich waren gerade die späten Zwanziger eine absolute Hochphase des Rennsports, weil sich so viele Privatfahrer es sich leisten konnten. Im Prinzip hat man nur einen Bugatti oder Maserati von der Stange gebraucht. Es gab auch entsprechend viele Rennen in der Provinz wie auch "Rund um den Kirchturm", also für die damaligen Verhältnisse volksnah. Und ohne komplizierten Regeln, weil die Entwicklung des Materials halt noch so war, dass sich das automatisch ausgeglichen hat. PS-Monster wie die "Bimotore" haben ihren Leistungsvorteil mit entsprechend mehr Reifenstops bezahlen müssen, so dass unterm Strich gerade für die Privatfahrer die beste Wahl ein "Mittelklasse"-Rennwagen so um die 1,5 bis 2,5 Liter Hubraum gewesen ist.

Natürlich ist das nicht dauerhaft gut gegangen, weil die Wagen dann irgendwann doch so große Leistungssprünge gemacht haben, dass man das irgendwie limitieren musste. Aber auch danach gab es noch viele Phasen, in denen die Grand Prix Szene floriert hat und immer war das Erfolgsprinzip, dass es Autos oder zumindest Komponenten von der Stange gegeben hat, mit denen "jedermann" einigermaßen konkurrenzfähig dabei sein konnte. So z.B. in den Dreißigern die Maseratis und ERAs in der Voiturette-Kategorie bis 1,5 Liter, die letztendlich deshalb die praktisch an der Dominanz der Silberpfeile gescheiterte Grand-Prix-Formel abgelöst hat, bis sie dann selbst wieder von den Alfettas und Ferraris kaputt gemacht worden ist. In den Sechzigern kam dann das "Baukastensystem" als neues Erfolgsprinzip dazu, wo man die im Prinzip gleichwertigen Motoren von BRM und Climax mit einem ebenso frei erhältlichen Chassis von Lotus, Brabham, Lola usw. frei kombinieren konnte, oder sich eben gleich selbst ein Chassis eigener Konstruktion drumrum gebastelt hat. Sicher haben sich auch da die Werksteams noch einen kleinen Vorteil gesichert (Stichwort Lotus 25), aber der Abstand war doch recht gering und außerdem konnten die Werksfahrer ja nicht überall gleichzeitig am Start sein.

In den Siebzigern gab´s dann mit dem Ford Cosworth eine mindestens ebenso erfolgreiche Fortsetzung. Praktisch jedes Team konnte sich einen echten Siegermotor beschaffen und wiederum entweder selbst ein Auto konstruieren oder eben wieder mit einem Kundenchassis von March oder Brabham an den Start gehen.

Insofern wäre es aus meiner Sicht diese Grundidee, die einen möglichen Ausweg aus der derzeitigen Krise zeigen könnte: Die Teams bekommen die freie Auswahl an beliebig kombinierbaren Komponenten (Chassis, Motoren, Reifen usw.) aber zu einem (erschwinglichen) Festpreis und einigermaßen gleichem Leistungsniveau (z.B. einheitliches Drehzahllimit). Lieber Verzicht auf absolute, extrem komplizierte Top-Technologie und dafür volle Starterfelder. Und natürlich ohne Werksverträge usw. in denen festgelegt ist, dass man teamübergreifend einem Markenkollegen Platz machen muss. Am besten durchgehend Ein-Wagen-Teams, dafür enstprechend mehr Startplätze. Und dann die selben Komponenten auch für den "Unterbau", also eine Art "Zweiter Liga", in der man nur im europäischen, asiatischen, amerikanischen usw. Raum unterwegs ist. Wer gut genug ist, kann dann aufsteigen und natürlich auch umgekehrt.

Beitrag Donnerstag 9. April 2015, 19:40

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Leider ist das derzeit nicht wirklich realistisch. Immer wieder argumentieren die Teams, dass die Kundenchassis nicht Teil der DNA der Formel-1 seien - aber genau das ist eben falsch. Auch der Rest wäre durchaus interessant, aber unwahrscheinlich...


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Das Problem an deinem Vorschlag ist halt, dass die Technik heutzutage so kompliziert ist, dass so kleine Teams oder gar Privatfahrer damit alleine eigentlich nicht zurechtkommen.

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