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Fahrer Statistiken zu nicht zur WM zählenden Rennen

Das Formel 1 Forum früherer Tage...

Beitrag Sa Dez 31, 2005 7:42 pm

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Ein Bild vom Elfin-Repco, Fahrer unbekannt!

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Beitrag Sa Dez 31, 2005 7:45 pm

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Frank Matich im Matich-Repco:

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Bildquelle unbekannt!

Beitrag Sa Dez 31, 2005 7:46 pm

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@torino: Danke!

Tasman Championship 1976:
1. Rennen in Pukekohe (Neuseeland GP): Sieger: Ken Smith im Lola Chevrolet
2. Rennen in Manfeild: Sieger: Max Stewart im Lola Chevrolet
3. Rennen in Wigram: Sieger: Ken Smith im Lola Chevrolet
4. Rennen in Teretonga: Graeme Lawrence im Lola Chevrolet
Endstand: 1. Ken Smith (24 Punkte), 2. Bruce Allison (16), 3. Jim Murdoch (10)

So das wars jetzt. Ich versuche auch noch Bilder und mehr Infos zu bekommen zu dem Thema.

Beitrag Sa Dez 31, 2005 7:50 pm

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Graham McRae im Leda-Chevrolet:

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Bildquelle unbekannt!

Beitrag Sa Dez 31, 2005 9:19 pm

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So ich hab Mal kurz ein bisschen was zur F5000 zusammengestellt. Ich würde gerne noch ein bisschen was über die Fahrer dort wissen, vielleicht hat ja wer ne übersichtliche Statistik über Fahrer. Vor allem fuhren da auch Deutsche?

Formel-5000
Die Formel-5000 war eine Serie, in der Fahrer mit Formel-1 Rennwagen fuhren. Es fuhren darin aber nicht nur Formel-1 Autos, sondern es gab auch Hersteller, die es in der Formel-1 nicht gab, allerdings in der Formel-5000. Eigentlich haben die Rennen der F5000 nichts mit GP Rennen zu tun, aber weil immer wieder auch F5000 Fahrzeuge bei manchen Serien, die oben genannt wurden, zugelassen wurden, hier Mal ein wenig was zur Serie. Die Serie wurde auch als Formel-A bezeichnet, so wie die Formel-1 bzw. der GP Sport in den 40er Jahren hieß.
1. Hersteller:
1.1 Hersteller, die auch in der Formel-1 vertreten waren
1.1.1 Cooper:
Das Cooper Team trat in der F5000 nur 1969 an. Verwendet wurde dabei ein Fahrzeug, das in der Formel-1 bereits Verwendung fand. Allerdings war der Motor ein Motor, den Cooper in der Formel-1 nicht im Heck hatte: Ein Chevrolet Motor.
1.1.2 Eagle:
Eagle fuhr 1968/1969, sowie von 1974-1976 in der F5000. Dabei setzte man Formel-1 und ChampCar Autos ein. Tony Southgate war Chefdesigner für Eagle in der F5000.
1.1.3 Lotus
Lotus fuhr auch mit mehreren Fahrzeugen in der F5000. Eines war der Lotus 42B, der eigentlich für Indy gebaut war, allerdings vielmehr in der F5000 gefahren wurde. Dazu wurde viel vom Schwesterauto, dem Formel-1 Lotus Renner 43 auf den 42B gebaut. 1966 wurde das Auto von Maurice Phillipe mit einem BRM Motor versehen. Beim Indy 1967 fuhr Graham Hill dieses Fahrzeug mit einem Ford V8. Lotus baute auch ein Auto speziell für die F5000, das Mario Andretti in Sebring testete.
1.1.4 March
Dass March früher oder später in die F5000 kam war klar. March war ein prominenter Chassiskonstrukteur, und auch recht erfolgreich in der F3, F2 und in der ChampCar. In der Formel-1 blieben große Erfolge aus. Viele March Fahrzeuge kamen von der F1 in die F5000.
1.1.5 McLaren
Ähnlich wie March engagierte sich auch McLaren in vielen Serien neben der Formel-1, darunter beim Indy 500, der ChampCar, der CanAm Serie und eben der F5000. McLaren trat in der F5000 mit F1 Rennern an.
1.1.6 Surtees
Das Team des Motorrad- und Formel-1 Champion John Surtees baute neben der F1 auch Rennwagen für die F5000.
1.2 Berühmte F5000 Hersteller:
Chevron, Leda, Matich, McRae, Vulcan und Chaparral
2. Champions
2.1 US FA 5000 Champions:        2.2 British F5000 Chempions        2.3 Tasman F5000 Champions:
1967 Gus Hutchison (Lotus)                                                 -                                                         -
1968 Lou Sell (Eagle)                                                           -                                                          -
1969 Tony Adamowicz (Eagle)     Peter Gethin (McLaren )                                                           -
1970 John Cannon (McLaren)       Peter Gethin (McLaren)                  Graeme Lawrence (Ferrari)
1971 David Hobbs (McLaren)      Frank Gardner (Lola)                       Graham McRae (McLaren)
1972 Graham McRae (McRae)     Gijs Van Lannep (Surtees)              Graham McRae (McRae)
1973 Jody Scheckiter (Trojan/Lola) Teddy Pilette (Chevron)              Graham McRae (McRae)
1974 Brian Redman (Lola)             Bob Evans (Lola)                           Peter Gethin (Chevron)
1975 Brian Redman (Lola)             Teddy Pilette (Lola)                       Warwick Brown (Lola)
1976 Brian Redman (Lola)             David Purley (Chevron)


So jetzt werde ich mich voraussichtlich erst wieder im nächsten Jahr melden! Bis dann und einen guten Rutsch!
MichaelZ

Beitrag So Jan 01, 2006 12:43 pm

Beiträge: 8060
Also die F5000 die (englisch-sprachige) Welt beherrschte, baute auch Brabham einen 5000er, den BT43, ein wunderschönes Auto, der viele Details der 44er vorweg nahm. Blieb ein Einzelstück und wurde durch den plötzlichen Untergang der F5000 auch nicht weiterentwickelt:

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Beitrag So Jan 01, 2006 4:08 pm

Beiträge: 454
@alfalfa:

Ist der Fahrer auf dem oberen Bild nicht Tom Pryce ?

Beitrag So Jan 01, 2006 6:07 pm

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Die South African F1 Championship kannte 3 große dominierende Fahrer. Der erste war John Love. Er wird häufig als Südafrikaner beschrieben, in Wirklichkeit kam er allerdings aus Rhodesien, das heutige Gebiet von Simbabwe und Sambia. Aus Rhodesien kamen noch 3 weitere Fahrer, die an Formel-1 WM Läufen teilnahmen: Mike Harris, Clive Puzey und Sam Tingle. John Love fuhr fast alle seine Formel-1 Rennen in der South African Formula One Series; und nur dort hatte er auch Erfolg.

Allerdings fuhr Love auch 9 Rennen in der Formel-1 WM, fast alle beim Südafrika GP. Er fuhr nur ein Formel-1 WM Rennen außerhalb Afrikas: Den Italien GP 1964 in Monza. Damals konnte er sich auf einem Cooper Climax nicht qualifizieren. Er trat immer als Privatfahrer auf, schaffte es bei Formel-1 WM Läufen nie in ein Werksteam, nur in Monza 1964.

Der erste WM GP für Love war der Südafrika 1962. Dabei fuhr er einen Cooper Climax für seinen eigenes Team, nämlich John Love. Von Platz 12 gestartet, wurde Love am Ende 8, konnte dabei sogar noch 3 Fahrer hinter sich lassen, unter anderem Bruce Johnstone, den er von der South African F1 Championship kannte, der allerdings auch einen BRM für das BRM Werksteam fuhr! Auch 1963 fuhr er einen Cooper Climax für sein Team. Damals kam er allerdings nicht über Platz 9 hinaus. Außer dem besagten Rennen in Monza fuhr Love 1964 kein Rennen in der Formel-1 Weltmeisterschaft, erst 1965 kehrte er in Südafrika wieder mit dem gleichen Cooper Climax, den er auch bei seinen Versuchen 1962 und 1963 verwendete (nämlich den T55), und seinem eigenen Team zurück. Er konnte das Rennen allerdings nach einem Defekt nicht beenden. 1966 fuhr Love nicht in der F1 WM.

1967 bekam Love einen neuen Cooper Climax, nämlich den T79. Ihm gelang die Überraschung, in dem er sogar WM Punkte ergatterte! Es blieben allerdings seine einzigen; jedoch waren es gleich 6! Hinter dem Mexikaner Pedro Rodriguez auf einem Cooper Maserati des Cooper Werksteams wurde Love überraschend 2.! Selbst John Surtees auf dem Werks Honda wurde nur 3.! Am Ende beendete Love die Saison durch diese 6 Punkte auf Rang 11. Es war übrigens der erste Südafrika GP, der in Kyalami stattfand, die davor wurden in East London ausgetragen. Love war damit natürlich bevorteilt, da er die Strecke bereits aus der South African Formula One Championship bereits bestens kannte.

1968 trat Love beim Südafrika GP erstmals nicht mit einem eigenen Team an, sondern vertraute sich dem südafrikanischen Privatteam Gunston an, das ebenfalls nur bei afrikanischen WM Läufen startete. Teamkollege war Sam Tingle, den Love ebenfalls aus der South African F1 Championship kannte. Das Team war neu. Love setzte einen Brabham Repco T20 ein, Tingle den LDS Repco aus der South African Formula One Championship ein. Während Love 9. und damit Letzter wurde, schaffte es Tingle nicht ins Ziel. Auch 1969, und auch die folgenden Jahre in der F1 WM, fuhr Love wieder für das Team Gunston. Dabei setzte Love einen Lotus 49 ein, der Vorgänger des Lotus 49B, den das Lotus Werksteam einsetzte. Tingle, wieder der Teamkollege von Love setzte einen Brabham T24 ein, mit dem das Werksteam von Brabham im Vorjahr auf Punktejagd ging. Love konnte das Rennen nicht beenden, weil er in Runde 31 mit einem Defekt ausschied. Auch Tingle, der mit Firestone Reifen nicht auf die Reifen von Love (Dunlop) setzte, wurde 8. und Letzter, es war also neuerlich eine Plamage für das Team vor heimischen Publikum, allerdings pflegte man auch nur den Spruch dabei sein ist alles.

1970 trat Love wieder mit dem gleichen Team und Auto an, kam aber nicht über Rang 8 hinaus. Doch dieses Mal ist das ein gutes Ergebnis, zieht man in Betracht, dass 13 Fahrer in die Wertung kamen. Neuer Teamkollege von Love wurde Peter de Klerk. Auch den Südafrikaner kannte Love von der South African F1 Championship. De Klerk erreichte in einem Brabham Ford BT26A als 11. das Ziel, oder auch nicht, denn 5 Runden vor Schluss rollte er mit einem Plattfuß aus. 1971 wieder gleiches Spiel: Teilnahme an der Formel-1 WM, aber nur beim Heimrennen in Südafrika und wieder mit dem Team Gunston. Dieses Jahr setzte Love wieder ein anderes Rennauto ein: Einen March Ford 701. Er konnte das Rennen allerdings nicht beenden, weil er in Runde 30 mit Getriebeschaden ausfiel. Damit fuhr er 8 Runden länger als Teamkollege Jackie Pretorius.

1972 wurde dann die letzte Saison, in der Love ein WM Rennen bestritt. Dabei fuhr er mit einem Surtees Ford TS9 auf Rang 16. Das war der vorletzte Platz. Er konnte das Rennen aber auch nicht beenden, weil er mit 6 Runden Rückstand einen Plattfuß hatte. Immerhin konnte er aber Carlos Pace, der für das Williams Team einen March fuhr, hinter sich halten, der sogar das Ziel erreichte. Loves Teamkollege Williams Ferguson konnte das Rennen nicht einmal starten, weil im Training sein Ford Motor des Brabhams platzte und man keinen Ersatz hatte. In der WM fuhr Love 9 Rennen, versuchte sich 10 Mal zu qualifizieren, fuhr 6 WM Punkte ein und erreichte mit Startplatz 5 beim Südafrika GP 1967 auch das beste Qualifyingergebnis. In der South African F1 Series war er aber der erfolgreichste Fahrer!

Die anderen beiden kommen noch! Vielleicht hat wer Ergänzungen oder tolle Bilder!

Beitrag So Jan 01, 2006 6:28 pm

Beiträge: 356
Zum Thema John Love:

weil er 1967 beim Südafrika den 2. Platz erreichte und somit 6 WM-
Punkte einfuhr, galt er nach den damaligen Regeln als FIA- A - Fahrer,
was heute mit dem Erhalt der F1-Superlizenz gleichzusetzen wäre.

Der 2. Platz im GP-Rennen hatte somit auch eine Schattenseite für
John: A-Fahrer waren damals in der südafrikanischen F1-Meister-
schaft nicht punkteberechtigt. Somit musste er in der Saison 1968
quasi "ausser Konkurrenz" mitfahren.
-emmo-

Beitrag So Jan 01, 2006 6:30 pm

Beiträge: 37544
Sehr interessant, das hab ich noch nicht gewusst!

Beitrag Mo Jan 02, 2006 1:06 pm

Beiträge: 37544
Der 2. Fahrer ist Dave Charlton. Auch der Südafrikaner war lediglich in der South African Formula One Championship erfolgreich. In der Formel- WM war Charlton noch weniger erfolgreich als Love. Charlton versuchte sich 14x zu qualifizieren, schaffte dies 11x, erfuhr jedoch keinen einzigen WM Punkt.

Erstmals versuchte sich Charlton beim Südafrika 1965. Dabei setzte er einen Lotus Ford 20 ein. Sein Team war das Ecurie Tomahawk. Er konnte sich für das Rennen allerdings nicht qualifizieren. Für das Ecurie Tomahawk Team war das der einzige Versuch. Charlton dagegen versuchte sich 1967 wieder zu qualizieren. Neuerlich beim Südafrika GP. Dieses Mal fuhr er für das Team Ecurie Scribante. Das Team versuchte sich bereits 1965 mit dem Südafrikaner Neville Lederle vergebens zu qualifizieren. Charlton gelang 1967 aber die Qualifikation und das auf Startplatz 8! Mit einem Brabham Climax BT11 fiel er jedoch in Runde 63 aus. 1968 trat er wieder beim Südafrika GP an, wieder für das gleiche Team, wieder mit dem gleichen Rennwagen. Natürlich war die Folge daraus, dass es nicht ganz so gut lief. Von Startplatz 14 kommend schied er bereits in Runde 3 mit Defekt aus.

Danach trat Charlton erst wieder beim Südafrika GP 1970 an. Dabei startete er mit dem Lotus 49C, mit dem auch das Lotus Werksteam am Start war. Charlton fuhr wieder für das Ecurie Scribante Team. Charlton wurde als 12. gewertet, fiel allerdings kurz vor Ende des Rennens mit einem Plattfuß aus. Nur der Werks Lotus von Jochen Rindt war schlechter platziert, allerdings schied dieser eine Runde vor Charlton mit Motorschaden aus.

In der Saison 1971 fuhr Charlton 3 Rennen. Der erste GP war wieder der Südafrika GP, den Charlton als Teamkollege von Graham Hill im Brabham Werksteam fuhr. Allerdings schied er in Runde 31 mit einem Defekt aus. Beim Holland- und Großbritannien GP fuhr Charlton dann für das Lotus Werksteam. In Zandvoort konnte Charlton allerdings nach einem Unfall im Training nicht starten, in Silverstone gab sein Ford Motor im Lotus schon in Runde 1 auf.

1972 fuhr er dann sogar 4 Rennen in der Formel-1 Weltmeisterschaft. Er setzte dabei den Lotus Ford 72D, den er auch 1971 im Lotus Werksteam einsetzte ein. Er kehrte zum Team Ecurie Scribante zurück. Doch die Saison verlief wieder schlecht: In Südafrika fiel er in Runde 2 mit Defekt aus, in Frankreich konnte er sich nicht Mal qualifizieren, beim England GP musste er seinen Lotus in Runde 21 mit Getriebeschaden abstellen und beim Deutschland GP streikte 4 Charlton selbst: Mit einer psychischen Erschöpfung gab er auf!

1973 fuhr das Team mit Charlton und dem Lotus wieder nur beim Südafrika GP, denn die Reise nach Europa war es nicht wert. Doch in Runde 3 hatte Charlton einen Unfall und das nur eine Runde nach dem hässlichen Unfall von Clay Regazzoni (BRM), Jackie Ickx (Ferrari) und Mike Hailwood (Surtees Ford). 1974 setzte Charlton bei seinem Versuch in Südafrika einen McLaren Ford ein. Team blieb, wie bis zu seinem Karriereende das Team Ecurie Scribante. Charlton konnte das Rennen beenden, aber eine Runde hinter dem Vorletzten, Henri Pescarolo auf BRM, als 19. und Letzter! Beim seinem letzten Versuch, dem Südafrika GP 1975 wurde es besser. Bei 17 Fahrer in der Wertung (15 im Ziel, 11 mit Ausfall) wurde Dave Charlton 14. Hinter dem McLaren Ford Pilot kam Bob Evans vom BRM Werksteam ins Ziel.

Danach trat Charlton nicht mehr in der Formel-1 WM an. Sein bestes Ergebnis bleibt 12. (Südafrika 1970), sein bester Startplatz 8 (Südafrika 1967).

Beitrag Mo Jan 02, 2006 1:22 pm

Beiträge: 4967
Fotos von Dave Charlton. Das erste zeigt Charlton beim Training
zum GP von Frankreich. Das Zweite beim GP von England 1972
und das dritte zusammen mit Jacques Villeneuve. Sponsor
Lucky Strike organisierte dieses Aufeinandertreffen. Beide Fahrer
fuhren jeweils das Auto des Anderen:

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Fotoquellen unbekannt!

Beitrag Mo Jan 02, 2006 1:41 pm

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@torino: Vielen Dank! Vielleicht lassen sich noch ein paar Fotos von Charlton im BAR finden. Ich geh Mal auf google.

Beitrag Mo Jan 02, 2006 1:50 pm

Beiträge: 37544
Dahabe ich noch ein paar Fotos gefunden, allerdings nicht von Charlton im BAR. Vielleicht findet da noch jemand was. Ich hab noch Bilder von Villeneuve im Lucky Strike, ziemlich runterscollern. Sorry für den langen Link!

http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... D%26sa%3DN

Beitrag Mo Jan 02, 2006 2:02 pm

Beiträge: 0
Schöner Link! :D

Schreib es doch so: Bild (klick mich!) :wink:

Beitrag Mo Jan 02, 2006 2:21 pm

Beiträge: 37544
Der 3. war Graham McRae. Der Neuseeländer wurde allerdings erst so richtig erfolgreich, als bei der South African Formula One Championship sich die Formel-1 vielmehr zurückzog und die Serie die Formel-5000 beherrschte. In der Formel-1 WM trat Graham McRae nur ein einziges Mal an: Beim England GP 1973. Damals fuhr er einen ISO Marlboro Ford des Williams Teams. Er qualifizierte sich dabei als 28., immerhin noch vor Tecno Pilot Chris Amon. Beim Rennen blieb McRae dann bereits beim Start stehen.

Hat McRae nicht auch einen Test für das McLaren Team bestritten?
Ist Colin McRae mit ihm verwandt?

Beitrag Di Jan 03, 2006 1:00 am

Beiträge: 356
Ich hätte noch einen Beitrag zu Dave Charlton:

In den Dünen 1971 beim Holland-GP war er von Colin Chapman neben
Reine Wisell als der Fahrer des 2. Lotus 72 vorgesehen, Dave Walker
sollte den Turbinen-Lotus 56 B steuern. Emerson Fittipaldi konnte wegen Verletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hatte, nicht teilnehmen.
Da aber die am Vorwochenende in Hockenheim ausgebrannte Turbine erst am Freitag Abend in Zandvoort zurückerwartet wurde, ging Walker (für den auch die Strecke neu war) mit dem für Charlton vorgesehenen 72er auf Erkundung.
Jedoch liessen ihn nach etwa eineinhalb Runden die noch kalten Reifen
hinter einer falsch eingeschätzten Bodenwelle im Stich. Der Einbau
der Turbine in den 56er nahm nachts soviel Zeit in Anspruch, dass an
eine Reparatur der 72er Radaufhängung an dem Charlton zugedachten
Auto kein Gedanke verschwendet wurde. Damit blieb Charlton leider nur die Rolle des Zuschauers, ohne eine einzige Runde in Zandvoort (zumindest an diesem Wochenende) gedreht zu haben. Deshalb taucht er auch in den meisten Statistiken nicht auf.
-emmo-

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