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Die größten Bezahlfahrer

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Sonntag 16. Januar 2011, 20:20

Beiträge: 39269
Pastor Maldonado kommt 2011 mit einer zweistelligen Millionen-Spritze von PDVSA zu Williams.

Und auch HRT ist derzeit auf der Suche nach einem zahlungskräftigen Fahrer.

Bezahlfahrer gabs ja schon immer, auch Lauda und Schumacher bezahlten für ihr erstes F1-Rennen.

Aber welche waren die Bezahlfahrer, die am meisten gezahlt haben?
Pedro Diniz zum Beispiel soll ja richtig viel Geld mitgebracht haben zu seinen Teams...
Maldonado über 10 Millionen
Chandhok soll 8 Millionen Euro zu HRT mitbringen sollen für 2010, wurde aber entlassen, weil er das Geld nicht ablieferte.

Kennt ihr mehrere Beispiele mit großen Summen, am Besten auch die Summen?

Yoong, Marques, Mazzacane, Lavaggi - es müsste ja doch einige geben.

Beitrag Sonntag 16. Januar 2011, 20:28

Beiträge: 4564
Die Suchfunktion spuckte dies hier aus:
https://www.motorsport-magazin.com/community/historisches-f7/pay-driver-gekaufte-karrieren-t12631.html


Da könntest du zumindest herausfinden "wer" denn alles als Paydriver anfing. :wink:

Ich wüsste jetzt leider keine anderen Quellen.
Tippspiel-Teams:
F1: Seifenkistel Roadrunners
Rallye: Ricola Rot Weiss Alpenteam Ilmor WRC
DTM: Speedpflicht DTM Team
MotoGP: Agostini MV Augusta

Beitrag Sonntag 16. Januar 2011, 20:31
AWE AWE

Beiträge: 13291
MichaelZ hat geschrieben:
Pastor Maldonado kommt 2011 mit einer zweistelligen Millionen-Spritze von PDVSA zu Williams.

Und auch HRT ist derzeit auf der Suche nach einem zahlungskräftigen Fahrer.

Bezahlfahrer gabs ja schon immer, auch Lauda und Schumacher bezahlten für ihr erstes F1-Rennen.

Aber welche waren die Bezahlfahrer, die am meisten gezahlt haben?
Pedro Diniz zum Beispiel soll ja richtig viel Geld mitgebracht haben zu seinen Teams...
Maldonado über 10 Millionen
Chandhok soll 8 Millionen Euro zu HRT mitbringen sollen für 2010, wurde aber entlassen, weil er das Geld nicht ablieferte.

Kennt ihr mehrere Beispiele mit großen Summen, am Besten auch die Summen?

Yoong, Marques, Mazzacane, Lavaggi - es müsste ja doch einige geben.



Vor 45 Jahren bekam ich einen March für 30000 Dollar pro Grand Prix ,incl. Service . Die Saison bei Zakspeed vor 25 Jahren kostete in etwa den VIP-.Etat von Mercedes .

Bleibt die Frage was F1 Inflationsmäßig mehr wert ist ,die 500000 von Lauda ,die 5 Mille von Diniz oder die 10 Mille von Maldonado ?

Beitrag Sonntag 16. Januar 2011, 21:54

Beiträge: 39269
Helmpflicht99 hat geschrieben:
Die Suchfunktion spuckte dies hier aus:
https://www.motorsport-magazin.com/community/historisches-f7/pay-driver-gekaufte-karrieren-t12631.html


Da könntest du zumindest herausfinden "wer" denn alles als Paydriver anfing. :wink:

Ich wüsste jetzt leider keine anderen Quellen.


Danke für den Link.

Beitrag Sonntag 16. Januar 2011, 21:56

Beiträge: 39269
AWE hat geschrieben:
Vor 45 Jahren bekam ich einen March für 30000 Dollar pro Grand Prix ,incl. Service . Die Saison bei Zakspeed vor 25 Jahren kostete in etwa den VIP-.Etat von Mercedes .

Bleibt die Frage was F1 Inflationsmäßig mehr wert ist ,die 500000 von Lauda ,die 5 Mille von Diniz oder die 10 Mille von Maldonado ?


Naja Inflation hin oder her - aber die Summen stehen in keinem Verhältnis. Oder erachtete man damals so als wenn Lauda sich da mit einer riesen Summe eingekauft hätte?

Beitrag Montag 17. Januar 2011, 01:29

Beiträge: 0
--
Zuletzt geändert von deleted am Mittwoch 29. Februar 2012, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Montag 17. Januar 2011, 11:30
AWE AWE

Beiträge: 13291
Goodwood hat geschrieben:
Lauda mußte für die Summe einen Kredit aufnehmen und fuhr bis zum Ende seiner "ersten" Formel 1 Laufbahn aus Dankbarkeit (Laudas Aussage) mit einen Aufkleber der betreffenden Bank auf dem Helm rum. und Ja er war definitiv auch unter damaligen Masstäben ein Pay Driver!

Und man darf nicht vergessen auch ein Schumacher fing als Pay Driver an (400.000$US für ein Rennen) Und Alonsos Sponsor legte einen hohen zweistelligen Millionen Betrag auf den Tisch um ihm einem Platz bei Ferrari zu erkaufen. Auch Alonso ist für mich ein Paydriver! (auch wenn ich für diese These wieder Haue kriege) Bild




Sauber trennen kann man das eh nicht .

Entweder sie bringen einen Scheck mit oder Sponsoren oder sie bringen einen Namen mit der Sponsoren anlockt , egal ob sie Lauda ,
Diniz, Sutil ,oder Schumacher heißen .
Oder sie kommen aus dem eigenen "Labor" und sind vertraglich über lange Zeit gebunden . Selbst dann "bezahlen " sie !

Seit dem Wegfall der Kaufchassis und Mietautos gibt es eigentlich im engeren Sinne keine Paydriver mehr .

Beitrag Dienstag 24. April 2018, 14:51

Beiträge: 39269
Stroll hat das Bezahlfahrersystem nochmal auf eine neue Ebene gehoben: 80 Millionen Dollar soll er bis zu seinem ersten Formel-1-Rennen ausgegeben haben, 30 Millionen pro Jahr jetzt für Williams. Dazu kommt Sirotkin als zweiter Fahrer mit auch 15 Millionen...

Beitrag Mittwoch 25. April 2018, 19:33

Beiträge: 7933
Für mich ist die "neue Ebene" nicht nur die Höhe der Summe sondern eher die Arroganz, verbunden mit der offen versuchten Einflußnahme...

Beitrag Mittwoch 25. April 2018, 20:06

Beiträge: 1036
Mav05 hat geschrieben:
Für mich ist die "neue Ebene" nicht nur die Höhe der Summe sondern eher die Arroganz, verbunden mit der offen versuchten Einflußnahme...


Was spricht dagegen wenn man das Geld dafür hat und die Lust darauf?
Ich setze mich auch ab und zu in den Flieger nur um 3-4 Tage in Tokyo zuhause zu sein, einfach weil ich Lust drauf habe.

Das selbe könnte ich mir vorstellen wenn ich mich irgendwo in ein Rennteam einkaufe, dann will ich natürlich auch etwas zu sagen haben.

Beitrag Donnerstag 26. April 2018, 06:28

Beiträge: 7933
Ohne das jetzt zu sehr auf Dich und Deine provokante Aussage beziehen zu wollen - Inkompetenz durch Geld aufbessern zu wollen ist immer fragwürdig und kommt nie gut an! Wenn er unbedingt F1 fahren will ist das okay, wenn er meint sich selber weiterbringen zu können indem er "mitredet" mag das auch noch okay sein... An dem Punkt wo es aber nicht mehr darum geht dass das verwöhnte Milliardärskind sich verbessert sondern nur noch darum dass er im Verhältnis besser aussieht - also z:B. indem man gewisse Teamkollegen ausschließt und dafür offensichtlich die Gesamtleistung des Teams (inklusive der eigenen) unterordnet ist es peinlich... Und genau das ist für mich die "neue Ebene".

Beitrag Donnerstag 26. April 2018, 16:43

Beiträge: 1643
Mav05 hat geschrieben:
An dem Punkt wo es aber nicht mehr darum geht dass das verwöhnte Milliardärskind sich verbessert sondern nur noch darum dass er im Verhältnis besser aussieht - also z:B. indem man gewisse Teamkollegen ausschließt und dafür offensichtlich die Gesamtleistung des Teams (inklusive der eigenen) unterordnet ist es peinlich... Und genau das ist für mich die "neue Ebene".

Hier würde ich aber weniger Stroll bzw. seinen Anhang kritisieren, sondern in erster Linie Williams (die so etwas mit sich machen lassen) und (wen man will) das kränkelnde finanzielle Gerüst, was es Team schwer macht zu überleben.

Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Mina. Wenn Stroll fahren will, er dazu die Mittel und entsprechende Lizenzen hat, ist es halt ok wenn er die vorhandenden Struktueren und Möglichkeiten nutzt. In einer gesünderen F1, wäre Williams sicherlich nicht auf jemanden wie Stroll angewiesen und sein Vater hätte dann entweder ein Team kaufen oder selbst eins gründen müssen, wenn er seinem Sohn den Wunsch von der F1 erfüllen wollte. Aber wir leben eben in den aktuellen Zeiten. Ob Stroll nun aber wirklich dafür sorgt, dass Fahrer wie Massa oder Kubcia keine Chance (mehr) haben, halte ich dann doch für übertrieben. Williams sieht einfach nur das Geld und da bringen Stroll und Sirotkin halt mehr mit, als Massa oder Kubcia.

Beitrag Donnerstag 26. April 2018, 20:51

Beiträge: 39269
Vor allem hat Stroll eben schon in der Formel 3 ein komplett anderes Auto gehabt als seine Teamkollegen, schon von Williams mitentwickelt. Daher auch die 80 Millionen Euro Kosten bis zum ersten Formel-1-Rennen!

Beitrag Donnerstag 26. April 2018, 20:54

Beiträge: 39269
Historiker hat geschrieben:
Ob Stroll nun aber wirklich dafür sorgt, dass Fahrer wie Massa oder Kubcia keine Chance (mehr) haben, halte ich dann doch für übertrieben. Williams sieht einfach nur das Geld und da bringen Stroll und Sirotkin halt mehr mit, als Massa oder Kubcia.

Bei Williams geb ich dir Recht. Da ist die Rechnung einfach. Massa hat 6 Millionen Euro gekostet. Für Bottas hat Williams aber eine Abfindung von 10 Millionen kassiert. Da hat man sich also Massa noch ein Jahr leisten können.

Aber jetzt würde Massa weiterhin 6 Millionen kosten, Sirotkin aber bringt 15 Millionen - das macht 21 Millionen Euro Unterschied.

Aber von Formel-3-Fahrern weiß man sicher, dass Stroll da wählerisch war, sie voll für ihn fahren mussten etc. Cassidy musste ja schon am ersten Rennwochenende (!) Stroll vorbeilassen damals...

Das ist einfach nur noch lächerlich.

Beitrag Donnerstag 26. April 2018, 20:56

Beiträge: 1643
MichaelZ hat geschrieben:
Vor allem hat Stroll eben schon in der Formel 3 ein komplett anderes Auto gehabt als seine Teamkollegen, schon von Williams mitentwickelt. Daher auch die 80 Millionen Euro Kosten bis zum ersten Formel-1-Rennen!

Auch wenn du den Unsinn immer noch behauptest, wird es nicht wahrer. Die essenziell wichtigen Komponenten in der F3 sind Einheitsteile. Hier von einem "komplett anderem Auto" zu sprechen, zeigt einzig nur deine Springer-Herkunft, die ja gern aus Mücken einen Elefanten machen, wenn es um Headlines geht.

Beitrag Donnerstag 26. April 2018, 21:30

Beiträge: 39269
Es ist richtig. Hör dich doch mal um. Frag zum Beispiel mal bei Herrn Marinescu nach, einem Prema-Mechaniker. :wink:


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