ADAC Rallye Masters

Titelverteidiger auf Kurs - Toni Werner führt das Feld an

Mit der Saar-Pfalz Rallye (29.02.-01.03.08) starten die ADAC Rallye Masters in die Saison 2008.

Motorsport-Magazin.com - Die Veranstaltung rund um St. Wendel im nördlichen Saarland ist der Auftaktlauf von zehn hochklassigen Veranstaltungen von Schleswig in Holstein bis in die Region Passau und vom Saarland bis ins Erzgebirge.

Nur auf den ersten Blick handelt es sich mit der Saar-Pfalz Rallye um einen Neuzugang im Masters-Kalender. Der Auftaktlauf ist aus der ehemaligen Rallye St. Wendeler Land entstanden, die neue Namensgebung wird den teilweise in der Pfalz liegenden Wertungsprüfungen und der Beteiligung von Ortsclubs des ADAC Pfalz gerecht.

Überhaupt die Wertungsprüfungen: Sie führen das Mastersfeld über echte WM-Strecken. Schließlich wird in dieser Region ein Teil der ADAC Rallye Deutschland, des deutschen Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft, ausgetragen.

Den Veranstaltern ist es gelungen, einen extrem kompakten Lauf zu organisieren. Nach der Besichtigung der Strecken fällt am Samstag um 12.00 Uhr die Startflagge. Nur gut sechs Stunden und acht Wertungsprüfungen mit 120 Kilometern Länge später erreichen die ersten Piloten schon wieder das Ziel.

Aus den sechs besten Saison-Resultaten der acht Vorläufe und den Platzierungen aus den beiden doppelt gewerteten Endläufen ergibt sich am Saisonende der Gesamtstand. Das auf 250 Euro reduzierte Nenngeld für alle Teilnehmer und die sportlich gerechte Einteilung in sieben Divisionen mit einer separaten Wertung für leistungsstarke Fahrzeuge mit lediglich einer angetriebenen Achse sind nur einige der Pluspunkte der Breitensportserie des ADAC.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Toni Werner und Co-Pilot Ralph Edelmann im Porsche 911 GT3. Das bayerische Meister-Duo tritt als Titelverteidiger bei den ADAC Rallye Masters 2008 an. Der amtierende Deutsche Rallye-Meister Hermann Gassner mit Co-Pilotin Karin Thannhäuser im Mitsubishi Lancer, die Berliner Frank Richert/Matthias Prillwitz im Ford Escort Cosworth, die Holsteiner Sönke Milon/Peter Steffen im Mitsubishi Lancer oder die Luxemburger Patrick und Katja Gengler (Subaru Impreza) bilden die Spitze der Verfolgertruppe.

Gespannt sein darf man auf den Auftritt von Heinz-Walter Schewe in einem weiteren Porsche 911 GT3. Der Deutsche Rallye-Meister von 1976, schon damals in einem 911er, feiert sein Comeback und nutzt den Auftritt rund um St. Wendel als letzten Test vor seiner Rückkehr in die Deutsche Rallye-Meisterschaft.

Aufgrund der ausgeklügelten Punktevergabe in sieben unterschiedlichen Divisionen haben aber auch die Teams mit kleineren Fahrzeugen berechtigte Chancen auf vordere Platzierungen in der Masters-Wertung.


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