ADAC Mini Bike Cup

Favoriten zweimal siegreich - Friedrich übernimmt Führung in Nachwuchsklasse

Zwei Siege für Matthias Meggle (Reicholzried), Dirk Geiger (Mannheim) und Arnaud Friedrich (Bräunsdorf).

Motorsport-Magazin.com - Die ADAC Mini Bike Rennen in Faßberg wurden in den drei Motorrad-Klassen von den gleichen Jungs gewonnen, die auch vor zwei Wochen in Aschersleben dominierten. Arnaud Friedrich übernahm im hohen Norden zusätzlich die Führung in der Gesamtwertung der Honda NSF 100-Nachwuchsklasse. Meggle und Geiger waren schon als Spitzenreiter in ihren Kategorien angereist.

Einsteigerklasse, Honda NSR 50

Mit zwei weiteren Siegen konnte Matthias Meggle die Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Der Youngster vom ADAC-Team Südbayern e.V. war auf der Strecke von Faßberg wie schon vor einem Monat eine Klasse für sich. Er orientiert sich mit seiner 7,4 PS-Zweitakt-Honda schon an den Rundzeiten der Piloten in der höheren 8,2 PS-Viertaktklasse.

Das Verfolgerfeld in der eigenen Klasse kam 15 Sekunden nach ihm ins Ziel und war aufgereiht wie am Schnürchen. Patrik Tomes (Veresgyhaz) aus Ungarn und Timon Salewski (Bardowick) sind hier zur festen Konstante für die noch zu vergebenen Podestplätze hinter Meggle geworden.

Einsteigerklasse, Honda NSF 100

Dirk Geiger hat auf der Viertakt-Honda NSF 100 bisher die gleiche Bilanz wie Meggle auf der NSR 50 aufzuweisen. Geiger fuhr der Konkurrenz mit seinem Viertakt-Motorrad zum nunmehr siebten Mal davon. Für Unterhaltung sorgte in Faßberg Jan-Ole Jähnig (Saara). Der ADAC Mini-Bike-Neueinsteiger eroberte im ersten Rennen den dritten Platz. Es war das Podiumsdebüt des Thüringers, der damit in den Kreis der Anwärter gerückt ist, die für die vorderen Plätze prädestiniert sind.

Nachwuchsklasse, Honda NSF 100

Nach seinem Doppelsieg in Aschersleben vor zwei Wochen änderte Arnaud Friedrich sein Outfit. In Faßberg tauchte der bisher langhaarige Teeanager mit neuer Kurzhaarfrisur auf. Schnittig verliefen auch die beiden Rennen. Friedrich ging aus beiden Läufen als Sieger hervor, musste aber etliche Angriffe seines Konkurrenten Philipp Freitag (Buchholz) abwehren. Den Norddeutschen hatte bisher kaum jemand als Podestkandidaten auf der Rechnung, doch nun scheint der Knoten bei dem Gymnasiasten geplatzt zu sein. Freitag hatte sogar beide Rennen bis zur Halbzeit angeführt, bevor Friedrich an ihm vorbeizog. Abhängen konnte er Freitag aber nicht. Dieser blieb kontinuierlich im Windschatten des Doppelsiegers. Im zweiten Lauf betrug der Abstand zwischen den Jungs 0,117 Sekunden.

Seine Podestpremiere feierte auch Kevin Orgis (Arnsdorf). Er wurde im zweiten Lauf Dritter. Anders lief es bei Martin Gbelec (Kurim), dem in der aktuellen Saison drei Siege gelangen und der bisher bei jedem Rennen unter die ersten Drei gefahren ist. In Faßberg wurde die Erfolgsserie unterbrochen. Den ersten Lauf beendete der schnelle Tscheche noch als Dritter, im zweiten wurde er nach einer Aufholjagd nach einem Sturz als Achter gewertet. Gbelec verlor dadurch die Führung in der Gesamtwertung der Honda NSF 100-Nachwuchsklasse. Neuer Führender ist Arnaud Friedrich. ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lukas Tulovic wurde zweimal Fünfter.

Philipp Freitag:
"Ich konnte in beiden Rennen schneller als Arnaud fahren, doch als er mich überholte, konnte ich nicht mehr kontern. Er ist früh in die Kurven eingebogen und hat das Tempo gedrosselt, damit ich innen nicht durchschlüpfen konnte. Jetzt freue mich auf das nächste Rennen in Harsewinkel am kommenden Wochenende. Auf dieser Strecke hatte ich schon immer gute Ergebnisse. Am liebsten würde ich das Ergebnis von heute wiederholen. Ich denke, dass ich jetzt dauerhaft um die Spitze mitkämpfen kann. Vielleicht klappt es auch mit einem Sieg. Ich werde jedenfalls alles daran setzen, um in Harsewinkel zu gewinnen, damit Arnaud sich in der Gesamtwertung nicht noch mehr absetzen kann."

ADAC Pocket Bike Cup: Klarer Fall für Bauer

Zum zweiten Mal in dieser Saison rollten die Teilnehmer im ADAC Pocket Bike Cup an den Start. Die Strecke in Faßberg erwies sich als ideales Pflaster für Joshua Bauer (Limbach), der nicht weit weg vom legendären Sachsenring zu Hause ist. Der achtjährige Schüler gewann beide Rennen und löste Nicolas Czyba (Oelsnitz) an der Spitze in der Gesamtwertung ab. Nach dem zweiten Lauf kletterte geballte Sachsenpower aufs Siegertreppchen. Paul Fröde (Hohenstein-Ernstthal) und Nicolas Czyba kommen wie Joshua Bauer aus dem Freistaat.


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