ADAC Jetboot Cup

Erverdi und Salobir siegen in Rendsburg

ADAC Jetboot Cup begeistert Zuschauer im Obereider Hafen. Runabout Stock: Erverdi mit maximaler Punkteausbeute in Rendsburg.

Motorsport-Magazin.com - Bei der zweiten Station des ADAC Jetboot Cup 2017 am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg, der nördlichsten Location des Rennkalenders, begeisterten die Jetboot-Piloten Fans und Highspeed-Junkies mit Sport der Extra-Klasse. Die knapp 3.000 Zuschauer feierten nach drei Wertungsläufen am Samstag und Sonntag (09./10. September) die Sieger der Klassen Ski Open/Ski Stock, Runabout Open, Runabout Stock sowie der Einsteigerklasse Spark.

Ski Stock: Philip Salobir mit Top-Performance zum Sieg in Rendsburg

Doppelstarter Philip Salobir (Viernheim) sicherte sich mit einer Top-Leistung in allen drei Läufen klar den Sieg in der Klasse Ski Stock. In seiner zweiten Saison im ADAC Jetboot Cup setzte sich der 16-Jährige gegen Marc Lindemann (Witten) sowie den erfahrenen Olaf Stern (Helvesiek) durch. In der Gesamtwertung hat Salobir mit 145 Punkten nun ein komfortables Polster von 48 Zählern zu Olaf Stern (97) auf Rang zwei, gefolgt von Frank Lilienfeld (81), der in Rendsburg aufgrund technischer Probleme nur einen Lauf absolvieren konnte.

Däne Christopher Jensen dominiert Runabout Stock

Mit einer einwandfreien Performance holte sich der Däne Christopher Jensen (Helsinge), vor Jahresfrist in Rendsburg noch auf dem dritten Platz, nach drei Läufen den Sieg vor Dejan Dimov (Viernheim) und Eric Mühlhausen (Saarbrücken). Titelverteidiger Patrick Hoffmann (Saarbrücken) hatte das Wochenende über mit Problemen zu kämpfen und konnte den dritten Lauf nicht beenden: "Ich fahre einen neuen Jetski und das Material ist noch nicht ganz so eingestellt, wie ich es mir wünsche. Am Start komme ich einfach nicht richtig weg. Im dritten Lauf ist dann der Wasserschlauch abgegangen, was ich mir überhaupt nicht erklären kann," sagte Hoffmann. Die Gesamtführung übernimmt damit Hoffmanns Neffe Eric Mühlhausen (103 Punkte), vor Hoffmann (97) und Dimov (95).

Königsklasse Runabout Open - Maximale Punkteausbeute für Burak Erverdi

Bei der mit bis zu 500 PS starken Booten leistungsstärksten Klasse Runabout Open sicherte sich Lokalmatador Burak Erverdi (Hamburg) wie schon im Vorjahr an gleicher Stelle die maximale Punktzahl. Steffen Ringer (Viernheim) belegte Rang zwei, gefolgt von Marvin Kuhs (Falkensee) auf dem dritten Platz. Mit dieser erneut souveränen Leistung baute Erverdi seine Führung im Gesamtklassement auf stolze 150 Punkte aus und geht damit als großer Favorit ins Finale auf dem Badesee in Düren. Ringer (108) und Kuhs (80) folgen auf Platz zwei und drei.

Einsteigerklasse Spark - Sieg für Mel Kowalczyk

In der Einsteigerklasse Spark ging der Sieg im Obereiderhafen an den 22 Jahre alten Mel Kowalczyk (Isernhagen), der sich mit Doppelstarter Philip Salobir packende Duelle um die Spitzenposition lieferte. In der Endabrechnung der drei Wertungsläufe lag Kowalczyk dann auch nur hauchdünn vor seinem direkten Kontrahenten - ein einziger Punkt trennte am Ende die beiden jungen Piloten. Die beiden Damen im Feld, Manuela Richter (Kalletal-Kalldorf) und Nicole Heiser (Bürstadt), gaben erneut Vollgas und belegten die Plätze drei und vier. In der Gesamtwertung führt Mel Kowalczyk mit 129 Punkten vor Salobir (114) und Richter (89).

Stimmen der Sieger

Philip Salobir (16 / Viernheim), Sieger Ski Stock: "Mit meinen Doppelstarts im Ski Stock und Spark ist ein solches Rennwochenende natürlich richtig anstrengend. Gut, dass es zwischen den verschiedenen Rennen immer eine Pause gab. In Düren würde ich gerne den Titel im Ski Stock klarmachen."

Christopher Jensen (20 / Helsinge/DEN), Sieger Runabout Stock: "Das war ein richtig tolles Wochenende. Wir sind hier in Rendsburg nur eine Stunde von der Grenze zu Dänemark entfernt und meine Anreise mit knapp 400 Kilometern ist wirklich nicht lang. Ob ich in Düren starte, kann ich noch nicht beantworten. Ich stecke mitten in Prüfungen und muss schauen, ob es passt."

Burak Erverdi (31 / Hamburg), Sieger Runabout Open: "Es ist genial, vor heimischer Kulisse zu starten und klasse, den vielen Zuschauern tollen Rennsport zu bieten. Es macht sehr viel Spaß, gegen meine Teamkameraden anzutreten und um die Führung zu fighten. Natürlich wollte ich meine Spitzenposition im Klassement verteidigen. Mein Ziel für diese Saison ist der Gesamtsieg."

Mel Kowalczyk (22 / Isernhagen), Sieger Spark: "Ich hatte hier in Rendsburg ein tolles Wochenende und die super Fights gegen Philip Salobir haben richtig Laune gemacht. Ich hoffe, dass ich in Düren in zwei Wochen den Meistertitel holen kann."

Das Finale des ADAC Jetboot Cup steht am 23./24. September in Düren auf dem Programm.


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