ADAC GT Masters / Interview

Götz zieht positives Fazit nach ADAC GT Masters-Saison 2017

Maximilian Götz und Teamkollege Patrick Assenheimer verbuchen einen Podestplatz. Punktereigen: Mercedes-AMG Fahrer Götz fährt 2017 sieben Mal in die Punkte.

Motorsport-Magazin.com - Bereits vor dem Finalwochenende der ADAC GT Masters-Saison 2017 hatte Maximilian Götz einen Grund zum Feiern. Nach der Disqualifikation zweier Konkurrenten wurden die Ergebnisse der beiden Rennen auf dem Sachsenring angepasst. So bekamen Götz und sein Teamkollege beim Mercedes-AMG Team HTP Motorsport, Patrick Assenheimer, im Sonntagsrennen den zweiten Platz zugesprochen. Für das Duo ist es der erste Podestplatz in dieser Saison.

Sieben Mal fuhren Götz und Assenheimer in der Saison 2017 in die Punkteränge. Götz zeigte zudem regelmäßig im Qualifying auf. Drei Mal verpasste der Uffenheimer als Zweiter die Pole Position nur knapp. Am Finalwochenende des ADAC GT Masters in Hockenheim lief es für Götz und Assenheimer nicht rund. In beiden Rennen sahen sie nicht die Zielflagge. Die positive Saisonbilanz trübt das jedoch nicht.

Wie fühlt sich das nachträgliche Podium vom Sachsenring für dich an?
Es ist der erste Podestplatz seit meinem Comeback im ADAC GT Masters. Daher war die Freude über die Nachricht natürlich groß. Allerdings finde ich es schade, dass Patrick und ich durch die Entscheidung am 'Grünen Tisch' die Siegerehrung nicht miterleben konnten. Den Pokal haben wir auch noch nicht überreicht bekommen.

Welches Fazit ziehst du nach deiner Comeback-Saison im ADAC GT Masters?
Es war eine tolle Saison, ich hatte viel Spaß. Das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport ist eine tolle Mannschaft. Auch die Zusammenarbeit mit Patrick hat prima funktioniert. Er hat über das Jahr hinweg einen guten Job gemacht. Wir haben zusammen unser Bestes gegeben, auch wenn es nicht immer einfach war.

Vor allem am Finalwochenende war irgendwie der Wurm drin, oder?
Ja, wir hatten uns die Performance nach dem tollen Speed auf dem Sachsenring anders vorgestellt. Der Freitag lief nicht wie geplant und das hat uns aus dem Konzept gebracht. Wir konnten uns nicht wie gewohnt vorbereiten. In diesem hart umkämpften Feld kann man sich keine Fehler erlauben. Obwohl die Saison nun vorbei ist, werden wir genau analysieren, warum uns in Hockenheim die Pace fehlte.

Wie sehen deine Pläne für die Winterpause aus?
Füße hochlegen ist bei mir noch lange nicht angesagt. Als Rennfahrer will ich natürlich so oft wie möglich im Cockpit sitzen. Es gibt noch ein paar Neuigkeiten, aber das verrate ich euch bald.


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