ADAC Formel 4

Marylin Niederhauser wechselt das Team

Marylin Niederhauser geht mit Lechner Racing neue Wege in der ADAC Formel 4. Damit endet die Zusammenarbeit für die Schweizerin mit Rennsport Rössler.

Motorsport-Magazin.com - Marylin Niederhauser schlägt eine neue Richtung in ihrer Motorsport-Karriere ein. Die Schweizerin arbeitet nun mit dem österreichischen Team Lechner Racing zusammen. Am vergangenen Rennwochenende der ADAC Formel 4 auf dem Nürburgring stattete die 21-Jährige ihrem neuen Team einen Besuch ab, um die Mannschaft und deren Arbeitsabläufe besser kennenzulernen.

"Ich freue mich sehr darüber, zukünftig mit Robert Lechner und seinem Team zu arbeiten. Schon bei den ersten Gesprächen haben wir bemerkt, dass unsere Vorstellungen und Ziele genau in die gleiche Richtung gehen. Lechner Racing ist ein absolut professionelles Team und ich bin sicher, dass ich von dieser Zusammenarbeit enorm profitieren werde", sagt Niederhauser.

Marylin Niederhauser im Cockpit der ADAC Formel 4 - Foto: Gruppe-C GmbH

Seit 2015 fährt die 21-Jährige in der ADAC Formel 4 und ging in der aktuellen Saison zunächst für Rennsport Rössler an den Start. Nach den ersten vier Rennwochenenden sucht Niederhauser, die als eine von nur vier Frauen in der Nachwuchsserie startete, neue Impulse. "Ich danke Rennsport Rössler für die Zusammenarbeit in der ersten Saisonhälfte und wünsche dem Team alles Gute für die Zukunft. Für mich ist es an der Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen und verstärkt an meine Zukunft im Motorsport zu denken. Aus diesem Grund habe ich mich für diesen Schritt entschieden", sagt Niederhauser.

Wie die konkrete Partnerschaft mit Lechner Racing in der Zukunft aussieht, werden die kommenden Wochen und weitere, intensive Gespräche zeigen. In der nächsten Zeit möchte sich Niederhauser vollkommen auf ihre Weiterentwicklung als Rennfahrerin konzentrieren. Mehrere Testeinsätze zusammen mit Lechner Racing stehen auf dem Programm.

"Ich habe in dieser Saison Fortschritte meiner fahrerischen Leistungen erkannt. Nun möchte ich das nächste Level erreichen, kontinuierlich an mir arbeiten und mich optimal für die Zukunft aufstellen. Ich werde mich intensiv in die Testarbeit stürzen und zunächst bewusst auf Renneinsätze verzichten", sagt die Schweizerin.


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